Der Preis für Flüssiggas zieht weiter an. Diesmal ist vorrangig der starke Dollar dafür verantwortlich. Im Umkehrschluss ging mit der erstarkten US-Währung ein fallender Rohölpreis einher.
Das Produkt Flüssiggas hat sich an sich in den letzten Tagen nur geringfügig verteuert. Dennoch klettern die Preise Woche für Woche weiter nach oben. Vor allem seit Anbeginn der letzten Woche hat sich der schwache Euro für die europäischen Flüssiggasendverbraucher bemerkbar gemacht. Kann man also nach den robusten Euro-Notierungen dieser Woche wieder aufatmen? Höchstwahrscheinlich nicht, denn nach dem Dollar tritt der Winter als preistreibender Faktor in Aktion. Das mildere Klima in Süddeutschland wird die Raffinerien ein wenig entlasten, Produktknappheit bleibt jedoch nach wie vor an der Tagesordnung. In Deutschland bleibt es weiterhin kalt und auch in den USA liegt vielerorts Schnee. Das sind die entscheidenden Indikatoren für steigende Flüssiggaspreise im Januar.
Der Rohöl hat es sich nach den Einbußen der letzten beiden Wochen zwischen 75 und 80 US-Dollar gemütlich gemacht. Das Ölpreis-Kartell entschied letzte Woche, dass man mit dem aktuellen Preisniveau gut zurechtkomme und beließ die Förderquoten unverändert. Falls es keine konjunkturellen Überraschungen gibt, dürfen wir auch weiterhin mit den bisherigen Notierungen kalkulieren.
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