Flüssiggas News

Weiterhin hohe Flüssiggaspreise trotz dickem Rohöl-Minus

Freitag, 22. Januar 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise sind nach wie vor hoch. Fortgeführt wird dieser Trend durch ein neues Kältehoch aus Osteuropa. Dem Rohöl hingegen werden viele Steine in den Weg gelegt. Sowohl Western Texas Intermediate als auch die Nordseesorte Brent fielen kräftig ab und rutschen teilweise unter 76 Dollar. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Flüssiggas bleibt weiterhin teuer. Hauptverantwortlich ist wieder einmal der Winter. Wo vielerorts erst vor ein paar Tagen die letzten weißen Schneereste verschwunden sind, kündigt der Wetterdienst vor allem in Norddeutschland schon wieder neue Flocken und frostige Minusgrade in ganz Deutschland an. Die Saison scheint also noch nicht vorbei zu sein. Daher kann für den restlichen Monat Januar mit gleichbleibend hohen bis leicht steigenden Flüssiggaspreisen gerechnet werden.

Der schon letzte Woche eingeknickte Rohöl hat auch in dieser Woche erneut um einige Prozentpunkte nachgegeben. Insgesamt gesehen, hat das Papier Rohöl seit letzter Woche Dienstag einiges an Wert verloren. Gründe hierfür sind ein relativ starker Dollar bzw. schwacher „Griechenland-Euro“; die Reduzierung der Kreditvergabe in China; Verunsicherung durch die Pleite der Japan Ailines und die vernachlässigte Disziplin der OPEC-Staaten, die sich in den üppigen Fördermengen wiederspiegelt. Doch es gibt auch Hoffnung. Nach den vorherigen Verlusten hat der Rohöl am frühen Donnerstagnachmittag wieder leicht ins Plus gedreht. Eventuell könnte sich hieraus eine kurzeitige Erholung ergeben. Analysten führen diese Entwicklung auf den hohen Bedarfs Chinas und die gesunkenen Lagerdaten in den USA zurück.

Die Empfehlung für den Endverbraucher bleibt trotz der hohen Preisen weiterhin auf “Kaufen”. Normalerweise sollte man im Winter nach Möglichkeit nicht tanken und erst im Sommer voll auffüllen. Durch die Wirtschaftskrise ist diese ungeschriebene Regel seit Oktober 2008 jedoch aufgehoben worden. Durch die extremen Preisfälle sind die Preise selbst im Winter niedrig. So konnte man im letzten Jahr im Jahrhundertwinter günstiger Flüssiggas tanken, als in den beiden Sommern davor und danach. Experten vermuten, dass der Rohölpreis sich im Laufe 2010 bis 2011 auf ein stabiles Niveau entwickeln wird. Demzufolge werden die Flüssiggaspreise sich wahrscheinlich schon dieses Jahr auf das Niveau vor der Wirtschaftskrise im Herbst 2008 eintarieren. Dieses lag leicht über dem jetzigen Level.

Flüssiggaspreise weiter gestiegen

Mittwoch, 13. Januar 2010 von Roman G. Kieslinger

Ganz Deutschland ist von einer weißen Schneedecke überdeckt. Der Winter wird uns auch in den nächsten Wochen weiter beschäftigen. Der Preis für Flüssiggas kennt nur eine Richtung, nach oben.
Den Rohölpreis hat es nach einem neuen 15-Monatshoch am Montag allerdings kalt erwischt. Aktuell pendelt er mehr unter als über der 80-Dollar-Marke.

Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Obwohl wenn es diesmal längst nicht so kalt wie letztes Jahr ist, fließt Flüssiggas nicht im Überfluss aus den Raffinerien. Die Menge werden knapper und Verfügbarkeiten schwinden. Und das bevor überhaupt die große Nachfrage eingesetzt hat, was bei anhaltender Kälte bald der Fall sein wird. Viele Flüssiggastanks sind im Sommer gefüllt worden, daher sind größere Versorgungsengpässe noch nicht an der Tagesordnung. Bei anhaltender Kälte wird die Mehrzahl der Kunden zum Ende des Monats Ihren Flüssiggastanks wieder auffüllen lassen müssen. Dadurch könnte es zu logistischen Herausforderungen im Flüssiggas-Tankwagenbereich kommen und die der Flüssiggaspreise werden sich infolge dessen verteuern.

Mit Fundamentaldaten lässt sich der signifikante Anstieg des Flüssiggaspreises nicht stützen. Der letzte Woche noch starke internationale Rohöl WTI erreichte am Montag ein sensationelles 15-Monatshoch von über 84 US-Dollar. Dort verweilte er aber nicht lange und fiel am Abend zurück auf ca. 80 US-Dollar. Die weitere Entwicklung des Rohölpreises hängt einerseits von der internationalen Währungspolitik und andererseits von dem weiteren Wettergeschehen ab. Sollte es wie angedeutet wieder wärmer in Nordamerika und Asien werden, könnte der Rohöl noch weiter fallen. Allzu starke Auswirkungen wie auf den Flüssiggaspreis, wie z. B. im Sommer in Deutschland wird dies jedoch nicht haben.

Eisige Temperaturen verhelfen dem Flüssiggaspreis zu neuen Höhen

Mittwoch, 06. Januar 2010 von Roman G. Kieslinger

Der Flüssiggaspreis hat sich seit Beginn des neuen Jahres stark verteuert. Der weltweite Wintereinbruch hat jedoch nicht nur im Flüssiggasgeschäft für steigende Notierungen gesorgt. Auch die Preise für Rohöl erklimmen wieder die 80-Dollar-Marke.

Flüssiggas ist in den letzten Tagen so stark gestiegen, wie schon seit Monaten nicht mehr. Vorrangig hat der Winter die Preiserhöhungen ausgelöst. Die Kältewelle sorgt dafür, dass wieder mehr geheizt wird und die Raffinerien schon sehr bald nicht genügend Nachschub produzieren können. Das anhaltende Frostwetter wird uns somit auch in den nächsten Wochen steigende Flüssiggaspreise bescheren.

Der Röhlpreis hat sich von der Kälte in Europa, Asien und den USA ebenfalls beeinflussen lassen und steigt über 80 Dollar. Das extreme Winterwetter hat vor allem in den USA den Energieverbrauch auf 21 Prozent über den Normalwert ansteigen lassen. Wen wundert es da, dass der Rohöl auch am Mittwoch noch einmal kräftig zugelegt hat. Mitunter ein Grund für steigende Preise sind die Spekulanten, die seit Jahresbeginn wieder vermehrt Geschäfte tätigen und auf diese frostigen Zeiten setzen.

Information

Aktuelles, Wissenswertes und Infos zu Flüssiggas und Kauf-Tanks sind die Themen dieses Blogs.

Seiten

Kategorien

Archiv

Blogroll

Suche

Meta

 

© 2009 by GazCologne | Powered by WordPress | Design: more communication