Die Flüssiggaspreise für Ende März werden wohl auch weiterhin hoch bleiben. Ebenso verhält es sich mit dem Rohölpreis WTI, der am Dienstagnachmittag bei 81,50 US-Dollar notierte.
Die aktuelle Situation hat sich hinsichtlich der Versorgung nicht verbessert. Vielmehr haben sich weitere Lücken aufgetan. Die beiden Importe der letzten Woche wurden als Lösung für die Knappheit des kostbaren Flüssiggases interpretiert. Kurz bevor das zweite Schiff eintraf wurde wieder emsig verkauft. Schlussendlich entpuppten sich die Flüssiggaslieferungen jedoch nur als kleiner Wermutstropfen auf den heißen Stein. Nach wie vor hinken die Raffinerien und Läger der ohnehin schwachen Nachfrage hinterher und kürzen tagtäglich die verfügbaren Mengen an Flüssiggas.
Was für ein Glück, dass der Winter sich zurückzieht und das Feld einem verspäteten Frühling mit seinen milden Temperaturen und sonnigem Wetter überlässt. Andernfalls wäre die akuten Probleme nahezu unlösbar. Preislich gleichen sich das knappe Angebot und die schwache Nachfrage aus, sodass wir bis Ende diesen Monats wahrscheinlich mit gleichbleibend hohen Preisen rechnen können. Wie sich die Preise im April entwickeln bleibt noch ungewiss.
Falls sich die Lage aufgrund diverser Importe entspannen und wieder mehr Produkt zur Verfügung steht, könnte die Preise durchaus nachgeben. Darauf zu spekulieren birgt jedoch auch Risiken, da man schon oft beobachten konnte, wie zwar im Sommer die Nachfrage immer weiter zurück ging, der Preis für Flüssiggas jedoch von Entwicklungen am internationalen Rohölmarkt dominiert wurde und der Preis nicht fiel sondern zeitweise sogar anstieg.
Das für den Flüssiggaspreis sehr wichtige Geschehen an der Rohölbörse ist auch in dieser Woche maßgeblich an den hohen Flüssiggaspreisen beteiligt. Nachdem der Ölpreis in den letzten drei Tagen Einbußen hinnehmen musste, konnte er gestern Abend überraschenderweise noch ein Plus verbuchen. Grund hierfür war ein wieder stärkerer Euro und bullishe Aktienmärkte. Heute tendierte der mit Abstand wichtigste Wert an den Rohstoffmärkten wieder nach unten. Diesmal als Folge eine Folge der Unsicherheit bezüglich der angehobenen Zinssätze in Indien und einer nach wie vor fraglichen Zukunft des Griechenland-Euros. Investoren würden zwar lieber ein hohen Rohölpreis sehen, aber es bleibt abzuwarten, wie die WTI-Achterbahn weiter verläuft.
Flüssiggaspreise geben auch diese Woche nicht nach. Im Gegenteil, genau wie der Rohölpreis hat sich Flüssiggas aufgrund schwacher Verfügbarkeiten weiter verteuert.
Gestern noch ließen fallende Kurse im Rohölgeschäft Hoffnungen auf endlich wieder fallende Preise zu. Doch heute zogen die Preise für Flüssiggas erneut an. Die Verfügbarkeit gestaltet sich zumindest für diese Woche äußerst schwierig. Die meisten Flüssiggasläger sind leer und die Raffinerien produzieren am Limit. Der für den Flüssiggashandel sehr wichtige Markt im ARA-Raum stößt ebenfalls an seine Grenzen. Das Hauptproblem besteht darin, das körperlich kein Produkt vorhanden ist, das abgefüllt und nach Deutschland transportiert werden könnte. Ein geplanter Import, der für morgen terminiert ist, könnte die Lage eventuell entspannen und dazu beitragen, dass die Flüssiggaspreise nächste Woche nicht weiter steigen oder sogar fallen. Nachfragetechnisch betrachtet besteht vor allem aufgrund des vor der Tür stehenden Frühlings durchaus Potenzial für Preiskorrekturen nach unten. Es bleibt abzuwarten, wie die Verfügbarkeiten sich entwickeln. Falls diese sich nächste Woche nicht verbessern, bleibt Flüssiggas teuer.
Einer der Gründe für die oben beschriebene Kursentwicklung des Flüssiggaspreises ist ein wieder erstarkter Rohöl. Dieser konnte von gestern auf heute um über zwei Prozentpunkte zulegen (Nordseesorte Brent). Maßgeblich dafür verantwortlich ist ein schwächerer Dollar und die leicht gestiegene Nachfrage in den USA. Diese verzeichnen lt. API (American Petroleum Institute) zwar ein Plus von ca. 400.000 Barrel an Rohölbeständen, im Vergleich dazu sind jedoch die Benzinvorräte um 3,7 Mio. Barrel gesunken, was als ein Nachfrageanstieg gewertet wird. Der Fokus für die weitere Entwicklung im diesem spannungsgeladenen Markt liegt auf dem heute angesetzten OPEC-Treffen. Allen Anschein nach werden die OPEC-Staaten die Förderquoten bei den derzeit rentablen Erträgen unberührt lassen. Allerdings könnte es auch Kürzungen geben, da einige der Mitgliedsstaaten mehr Rohöl fördern, als eigentlich vorgesehen.
Langfristig gesehen gilt der hohe Rohölpreis als deutlich überbewertet. Ein signifikantes Überangebot im zweiten Quartal dürfte den Rohölpreis in den nächsten Monaten unter Druck setzen.
Die Flüssiggaspreise steigen wieder leicht. Ebenso wird der Rohölpreis wieder stärker. Grund sind die schlechten Verfügbarkeiten bei gleichzeitig hoher Nachfrage.
Die Flüssiggaspreise werden nächsten Woche wohl wieder nach oben revidiert. Grund hierfür ist ein sehr starker US-Rohöl-Preis und die wahrscheinlich größte Versorgungslücke seit mehreren Jahren. Da die Raffinerien in Deutschland keine bis sehr wenig Mengen an Flüssiggas bereitstellen können, muss die Ware aus Westeuropa (Antwerpen) importiert werden. Doch nun gestaltet sich auch dort die Situation sehr schwierig. Die Folge sind Preiserhöhungen. Außerdem wirkt weiterhin der Winter auf die Haushalte ein. In vielen Regionen ist es immer noch sehr kalt, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind eher die Regel als Ausnahme. Immer noch gibt es viele Kunden, deren Tanks leer sind und die so schnell wie möglich eine Flüssiggasfüllung benötigen.
Somit können Endverbraucher sich auch in den nächsten Wochen auf hohe Flüssiggaspreise einstellen. Es wird zwar keine explosionsartigen Preiserhöhungen geben, aber auf Preissenkungen aufgrund eines kalendarischen Frühlings sollte man nicht hoffen.
Die Preise für den wichtigesten Rohstoff Rohöl steigen. Sowohl WTI als auch Brent notieren nach leichten Einbußen in der Wochenmitte wieder stärker. Auch hier bestimmt die Nachfrage den Angebotspreis. Da in den USA die Nachfrage nach Benzin und Diesel zurzeit sehr hoch ist, sind die Spotmärkte in Belgien und Holland sehr spärlich bestückt. Durch die wieder höheren Ölpreise und damit attraktivere Gewinnaussichten wird die OPEC ihre Mengenproduktion um 0,9 Prozent erhöhen. Normalerweise führt die zu einem Preisverfall doch dieser Effekt wird laut den Experten der Commerzbank kompensiert werden. Die offiziellen Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA) bestätigen einen weltweiten Nachfrageanstieg und bezifferte diesen bei 1,6 Mio. Barrel pro Tag.
Die Flüssiggaspreise sind seit Beginn der Woche aufgrund schwacher Verfügbarkeiten wieder gestiegen. Auch der Rohölpreis ist notiert trotz schwacher Eurokurse wieder über 80 US-Dollar.
Die Flüssiggaspreise sind von Mitte bis Ende Februar zum ersten Mal in diesem Jahr gefallen. Am Montag sind die Preise zum Monatswechsel nach oben korrigiert worden. Begründet wird dies größtenteils mit einer sehr schlechten Produktverfügbarkeit. In den meisten deutschen Raffinerien wird wenig bis kein Flüssiggas angeboten und in den anderen Raffinerien werden nur kleine Flüssiggasmengen verkauft. Selbst im normalerweise starken ARA-Raum (Antwerpen/Rotterdam/Amsterdam) werden die Flüssiggaspreise aufgrund geringer Lagerbestände an Flüssiggas fast täglich angehoben. Eine Besserung der diffizilen Lage ist vor Mitte des Monats nicht in Sicht. Weiterhin steigt der Rohölpreis trotz schwacher Fundamentaldaten und hilft so mit, den Flüssiggaspreis anzuheben (mehr dazu im zweiten Absatz). Zusätzlich könnte Sie außerdem das wieder kältere Klima preistreibend auswirken. In ganz Deutschland ist zumindest nachts Frost angesagt. Am Tage sind die Temperaturen trotz freundlichem Sonnenschein niedrig. Als ob dem nicht genug wäre ist wieder Schnee an der Tagesordnung. Eine Milderung in der nächsten Woche ist noch unsicher.
Spekulationen mit fallenden Flüssiggaspreisen aufgrund der Preisentwicklungen in den letzten beiden Wochen könnten sich demnach als Eigentor entpuppen.
Die Rohölpreise sind nach einem leichten Einbruch am Donnerstag wieder wohlauf. Im Freitagshandel konnte der Preis für die US-Rohölsorte WTI um einiges zulegen und stabilisierte sich wieder über der 80-Dollar-Marke. Die neuerliche Erhöhung des Röhlpreises trotz eines sehr schwachen Dollars wird als Reaktion auf die Förderkürzungen der OPEC interpretiert. Diese hat eine Reduktion der Fördermenge um 2,3 Prozent angekündigt und passt damit das Angebot der schwachen Nachfrage an. Fest steht, dass die Marktteilnehmer den Rohölpreis lieber oben als unten sehen. Somit werden sich die zu veröffentlichenden Daten zum US-Markt sich bei positiven Meldungen stärker auswirken als bei negativen.
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