Die auf der einen Seite unverbesserte Produktverfügbarkeit und auf der anderen Seite hohe Nachfrage lassen den Flüssiggaspreisen keinen Spielraum nach unten. Die preistreibende Wirkung des zurzeit stark steigenden Rohölpreises wird durch den starken Euro kompensiert.
Mit dem von vielem Endverbrauchern schon lange erhofften Ausflug in günstigere Regionen des Flüssiggaspreises wird es nichts. Verregnete Tage bei niedrigeren Temperaturen lassen die Nachfrage nach Flüssiggas nicht abebben. Für den Monat Oktober sind so hohe Flüssiggaspreise wie Mitte September vorausgesagt. Wie sich die Flüssiggaspreise im Laufe des Monats entwickeln werden, bleibt ungewiss. Die wichtigste Rolle spielen hierbei nach wie vor Verfügbarkeit und Nachfrage.
Flüssiggas wird bei hauptsächlich der Förderung und Verarbeitung von Rohöl gewonnen. Deshalb ist der Rohölpreis bei der Bildung des Flüssiggaspreises nicht von unerheblicher Bedeutung. Im Moment gibt es von dort keine bewegenden Neuigkeiten, da die Wirkungen von Rohöl und Dollar-Euro-Wechselkurs sich gegenseitig aufheben. Falls der Euro nicht so bullish wäre, würde der Flüssiggaspreis noch weiter steigen.
Die Flüssiggaspreise steigen vorerst nicht weiter. Der bisherige Preistreiber Verfügbarkeit hat sich leicht verbessert. Auch die Rohölpreise verlieren an Wert und tendieren seit Mittwoch vor allem auf US-Seite schwächer.
Endverbraucher können aufatmen. Die in den letzten Wochen stetig gestiegenen Flüssiggaspreise stabilisieren sich. Die knappen Verfügbarkeiten im Antwerpen und die damit einhergegangenen Produktverknappungen in innerdeutschen Raffinerien haben in den letzten Wochen immer wieder für Zündstoff gesorgt, sodass der Flüssiggaspreis stärker als sonst im September üblich gestiegen ist. Im Moment zeichnet sich zumindest für den Rest des Monats eine stabile Phase ohne Preissteigerungen für Flüssiggas ab.
Die Tendenzen für den neuen Monat sind noch nicht eindeutig. Bisher vorliegende Daten schließen Preiserhöhungen weitgehend aus. Der Flüssiggaspreis wird das derzeitige Niveau bis Anfang Oktober halten und sich danach der dann herrschenden Angebots- und Nachfragesituation anpassen.
Der Rohölpreis entwickelt sich aufgrund der Meldungen neuer Lagerbestandsaufbauten in den USA wieder rückläufig. Es wird deutlich, dass die US-Konjunktur noch nicht auf dem grünen Zweig ist. So lässt sich derzeit beobachten, dass die europäische Nordseesorte trotz ihrer geringeren Produktqualität um bis zu über drei Dollar mehr als ihr amerikanisches Pendant WTI (West Texas Intermediate) kostet. Die Rohstoffentwicklungen haben jedoch nach wie vor kaum Einwirkungen auf den Flüssiggaspreis.
Die Flüssiggaspreise haben auch in der neuen Woche nicht nachgegeben. Dafür verantwortlich sind die nach wie vor schlechten Produktverfügbarkeiten und Transportkapazitäten. Der Rohölpreis dagegen fällt nach den Gewinnen Anfang der Woche wieder unter sein Fünf-Monats-Hoch.
Erneut schlechte Nachrichten für die Endverbraucher mit Flüssiggastanks. Die neue Woche bringt eine neue Preiskorrektur nach oben. Nach wie vor liegt der Fokus auf der Verfügbarkeit. Da diese zwar nicht schlechter auch nicht besser wird, haben die Flüssiggaspreise keinen Spielraum nach unten. Dazu kommt, dass bei der aktuellen Wetterlage zumindest nachts die Heizungen wieder laufen. Allem Anschein nach werden die Flüssiggaspreise in Richtung Winterniveau getrimmt. Extreme Preissteigerungen für Flüssiggas, wie sie seit Anfang September beobachtet werden konnten, sind jedoch eher unwahrscheinlich, da die Flüssiggaspreise schon stark gestiegen sind. Vielmehr werden die Flüssiggaspreise in der nächsten Zeit Stück für Stück angehoben, sodass der Preis für Flüssiggas in zwei oder drei Monaten wieder so hoch sein wird wie vor drei Jahren vor der weltweiten Krise.
Der Rohölpreis durchlebt im Moment ein ständiges auf und ab. Ende letzter und Anfang dieser Woche durch gute Wirtschaftsdaten und die Meldungen von einer Raffinerie-Explosion in Mexiko sowie der Abschaltung einer wichtigen Versorgungspipeline zwischen Kanada und den USA gepusht, konnte dieser Trend aufgrund erneut hoher Bestandszahlen nicht weiter fortgesetzt werden. Die aktuelle Entwicklung der Rohstoff- und Aktienmärkte hat nur sehr geringe Auswirken auf den Flüssiggaspreis, da dieser sich im Moment eher an steigenden als an fallenden Rohölpreisen orientiert.
Wie erwartet haben die Verknappung von Produktverfügbarkeit und Transportkapazitäten den Flüssiggaspreis weiter steigen lassen. Der Rohölpreis fällt nach Ende der Hauptreisesaison in den USA auf teilweise unter 73 US-Dollar (WTI).
Die Flüssiggaspreise steigen immer weiter und es ist kein Ende in Sicht. Vor allem letzte Woche haben die Preise sich aufgrund kurzfristiger Engpässe und technischer Probleme in den Raffinerien stark verteuert.
Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank aus Nordrhein-Westfalen und Teilen Hessens sowie Rheinland-Pfalz haben die Preiserhöhungen besonders deutlich zu spüren bekommen, da die für Sie relevante Raffinerie in Antwerpen kurzfristig ausfiel und die Preise innerhalb von einem Tag um bis zu zwei Cent gestiegen sind. Endverbraucher aus den anderen Bundesländern Deutschlands müssen sich ebenfalls auf Preiserhöhungen einstellen, da die innerdeutschen Raffinerien zurzeit ebenfalls nicht besonders viel Flüssiggas produzieren und infolgedessen die Flüssiggaspreise steigen.
Ein weiterer Grund für die höheren Flüssiggaspreise sind schrumpfende Transportkapazitäten. Die in der letzten Woche sprunghaft gestiegene Nachfrage sorgt für gut gefüllte Auftragsbücher bei Spediteuren.
Einzig und allein die Rohölpreise könnten die Flüssiggaspreiserhöhungen reduzieren oder zumindest begrenzen. Da in den USA die Hauptreisezeit vorbei ist und somit die bereits hohen Lagerbestände weiter steigen werden, ist eine signifikante Korrektur nach unten durchaus möglich. Ebenfalls preissenkend wirkt sich die dieses Jahr gimpflich verlaufenden Hurrikane-Saison aus, da kaum Produktionseinschränkungen verzeichnet wurden. Inwieweit dieser Trend durch die anstehenden wahrscheinlich positiven Wirtschaftsdaten kompensiert werden kann, bleibt abzuwarten.
Man kann jedoch davon ausgehen, dass fallende Rohölpreise sich nicht in fallenden Flüssiggaspreisen sondern allenfalls in weniger steigenden Flüssiggaspreisen auswirken werden.
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