Die Preise für Flüssiggas sind nach den steilen Aufwärtstrend der letzten Monat endlich gefallen. Auch der Rohölpreis lässt sich angesichts kontinuierlich steigender Lagerbestände nicht weiter auf Rekordhoch halten.
Es zeichnet sich eine positive Entwicklung für den Endverbraucher ab. Die Flüssiggaspreise geben seit Ostern Stück für Stück nach. Eingeleitet wurden die niedrigen Preise für Flüssiggas mit neuen Monatsverträgen, die von Winter- in Sommerverträge gewandelt wurden und allein dadurch den Preis stark reduziert haben. Weiterhin konnte die Verfügbarkeit sowohl in innerdeutschen als auch westeuropäischen Raffinerien signifikant verbessert werden, sodass die Versorgung mittlerweile wieder in geregelten Bahnen verläuft. Wettertechnisch stehen die Zeichen ebenfalls auf Preissenkung. Einziges Handicap war der immer weiter steigende Rohölpreis. Neue Rekordhöhen, starke Aktienmärkte und ein schwacher Euro sorgten für Zündstoff bei den Spekulanten. Doch mittlerweile hat sich der Rohöl normalisiert und wir können uns auch in der nächsten Zeit auf gleichbleibende bis leichte fallende Tendenzen einstellen.
Die Rohölpreise bewegen sich seit gestern auf einem absteigenden Ast. Die Meldungen über immer weiter steigende Rohöllagerbestände in den USA und schwache Aktienmärkte zwingen den Rohölpreis vorerst, von neuen Rekordhöhen abzusehen und sich wieder gen 80-US-Dollar zu bewegen. Wie die Preise sich entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass eine robuste Nachfrage aus Asien nicht dazu beitragen kann, die Lagerbestände zu senken und so einem Preisverfall entgegenzuwirken.
Die Flüssiggaspreise für Ende März werden wohl auch weiterhin hoch bleiben. Ebenso verhält es sich mit dem Rohölpreis WTI, der am Dienstagnachmittag bei 81,50 US-Dollar notierte.
Die aktuelle Situation hat sich hinsichtlich der Versorgung nicht verbessert. Vielmehr haben sich weitere Lücken aufgetan. Die beiden Importe der letzten Woche wurden als Lösung für die Knappheit des kostbaren Flüssiggases interpretiert. Kurz bevor das zweite Schiff eintraf wurde wieder emsig verkauft. Schlussendlich entpuppten sich die Flüssiggaslieferungen jedoch nur als kleiner Wermutstropfen auf den heißen Stein. Nach wie vor hinken die Raffinerien und Läger der ohnehin schwachen Nachfrage hinterher und kürzen tagtäglich die verfügbaren Mengen an Flüssiggas.
Was für ein Glück, dass der Winter sich zurückzieht und das Feld einem verspäteten Frühling mit seinen milden Temperaturen und sonnigem Wetter überlässt. Andernfalls wäre die akuten Probleme nahezu unlösbar. Preislich gleichen sich das knappe Angebot und die schwache Nachfrage aus, sodass wir bis Ende diesen Monats wahrscheinlich mit gleichbleibend hohen Preisen rechnen können. Wie sich die Preise im April entwickeln bleibt noch ungewiss.
Falls sich die Lage aufgrund diverser Importe entspannen und wieder mehr Produkt zur Verfügung steht, könnte die Preise durchaus nachgeben. Darauf zu spekulieren birgt jedoch auch Risiken, da man schon oft beobachten konnte, wie zwar im Sommer die Nachfrage immer weiter zurück ging, der Preis für Flüssiggas jedoch von Entwicklungen am internationalen Rohölmarkt dominiert wurde und der Preis nicht fiel sondern zeitweise sogar anstieg.
Das für den Flüssiggaspreis sehr wichtige Geschehen an der Rohölbörse ist auch in dieser Woche maßgeblich an den hohen Flüssiggaspreisen beteiligt. Nachdem der Ölpreis in den letzten drei Tagen Einbußen hinnehmen musste, konnte er gestern Abend überraschenderweise noch ein Plus verbuchen. Grund hierfür war ein wieder stärkerer Euro und bullishe Aktienmärkte. Heute tendierte der mit Abstand wichtigste Wert an den Rohstoffmärkten wieder nach unten. Diesmal als Folge eine Folge der Unsicherheit bezüglich der angehobenen Zinssätze in Indien und einer nach wie vor fraglichen Zukunft des Griechenland-Euros. Investoren würden zwar lieber ein hohen Rohölpreis sehen, aber es bleibt abzuwarten, wie die WTI-Achterbahn weiter verläuft.
Flüssiggaspreise geben auch diese Woche nicht nach. Im Gegenteil, genau wie der Rohölpreis hat sich Flüssiggas aufgrund schwacher Verfügbarkeiten weiter verteuert.
Gestern noch ließen fallende Kurse im Rohölgeschäft Hoffnungen auf endlich wieder fallende Preise zu. Doch heute zogen die Preise für Flüssiggas erneut an. Die Verfügbarkeit gestaltet sich zumindest für diese Woche äußerst schwierig. Die meisten Flüssiggasläger sind leer und die Raffinerien produzieren am Limit. Der für den Flüssiggashandel sehr wichtige Markt im ARA-Raum stößt ebenfalls an seine Grenzen. Das Hauptproblem besteht darin, das körperlich kein Produkt vorhanden ist, das abgefüllt und nach Deutschland transportiert werden könnte. Ein geplanter Import, der für morgen terminiert ist, könnte die Lage eventuell entspannen und dazu beitragen, dass die Flüssiggaspreise nächste Woche nicht weiter steigen oder sogar fallen. Nachfragetechnisch betrachtet besteht vor allem aufgrund des vor der Tür stehenden Frühlings durchaus Potenzial für Preiskorrekturen nach unten. Es bleibt abzuwarten, wie die Verfügbarkeiten sich entwickeln. Falls diese sich nächste Woche nicht verbessern, bleibt Flüssiggas teuer.
Einer der Gründe für die oben beschriebene Kursentwicklung des Flüssiggaspreises ist ein wieder erstarkter Rohöl. Dieser konnte von gestern auf heute um über zwei Prozentpunkte zulegen (Nordseesorte Brent). Maßgeblich dafür verantwortlich ist ein schwächerer Dollar und die leicht gestiegene Nachfrage in den USA. Diese verzeichnen lt. API (American Petroleum Institute) zwar ein Plus von ca. 400.000 Barrel an Rohölbeständen, im Vergleich dazu sind jedoch die Benzinvorräte um 3,7 Mio. Barrel gesunken, was als ein Nachfrageanstieg gewertet wird. Der Fokus für die weitere Entwicklung im diesem spannungsgeladenen Markt liegt auf dem heute angesetzten OPEC-Treffen. Allen Anschein nach werden die OPEC-Staaten die Förderquoten bei den derzeit rentablen Erträgen unberührt lassen. Allerdings könnte es auch Kürzungen geben, da einige der Mitgliedsstaaten mehr Rohöl fördern, als eigentlich vorgesehen.
Langfristig gesehen gilt der hohe Rohölpreis als deutlich überbewertet. Ein signifikantes Überangebot im zweiten Quartal dürfte den Rohölpreis in den nächsten Monaten unter Druck setzen.
Die Flüssiggaspreise steigen wieder leicht. Ebenso wird der Rohölpreis wieder stärker. Grund sind die schlechten Verfügbarkeiten bei gleichzeitig hoher Nachfrage.
Die Flüssiggaspreise werden nächsten Woche wohl wieder nach oben revidiert. Grund hierfür ist ein sehr starker US-Rohöl-Preis und die wahrscheinlich größte Versorgungslücke seit mehreren Jahren. Da die Raffinerien in Deutschland keine bis sehr wenig Mengen an Flüssiggas bereitstellen können, muss die Ware aus Westeuropa (Antwerpen) importiert werden. Doch nun gestaltet sich auch dort die Situation sehr schwierig. Die Folge sind Preiserhöhungen. Außerdem wirkt weiterhin der Winter auf die Haushalte ein. In vielen Regionen ist es immer noch sehr kalt, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind eher die Regel als Ausnahme. Immer noch gibt es viele Kunden, deren Tanks leer sind und die so schnell wie möglich eine Flüssiggasfüllung benötigen.
Somit können Endverbraucher sich auch in den nächsten Wochen auf hohe Flüssiggaspreise einstellen. Es wird zwar keine explosionsartigen Preiserhöhungen geben, aber auf Preissenkungen aufgrund eines kalendarischen Frühlings sollte man nicht hoffen.
Die Preise für den wichtigesten Rohstoff Rohöl steigen. Sowohl WTI als auch Brent notieren nach leichten Einbußen in der Wochenmitte wieder stärker. Auch hier bestimmt die Nachfrage den Angebotspreis. Da in den USA die Nachfrage nach Benzin und Diesel zurzeit sehr hoch ist, sind die Spotmärkte in Belgien und Holland sehr spärlich bestückt. Durch die wieder höheren Ölpreise und damit attraktivere Gewinnaussichten wird die OPEC ihre Mengenproduktion um 0,9 Prozent erhöhen. Normalerweise führt die zu einem Preisverfall doch dieser Effekt wird laut den Experten der Commerzbank kompensiert werden. Die offiziellen Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA) bestätigen einen weltweiten Nachfrageanstieg und bezifferte diesen bei 1,6 Mio. Barrel pro Tag.
Die Flüssiggaspreise sind seit Beginn der Woche aufgrund schwacher Verfügbarkeiten wieder gestiegen. Auch der Rohölpreis ist notiert trotz schwacher Eurokurse wieder über 80 US-Dollar.
Die Flüssiggaspreise sind von Mitte bis Ende Februar zum ersten Mal in diesem Jahr gefallen. Am Montag sind die Preise zum Monatswechsel nach oben korrigiert worden. Begründet wird dies größtenteils mit einer sehr schlechten Produktverfügbarkeit. In den meisten deutschen Raffinerien wird wenig bis kein Flüssiggas angeboten und in den anderen Raffinerien werden nur kleine Flüssiggasmengen verkauft. Selbst im normalerweise starken ARA-Raum (Antwerpen/Rotterdam/Amsterdam) werden die Flüssiggaspreise aufgrund geringer Lagerbestände an Flüssiggas fast täglich angehoben. Eine Besserung der diffizilen Lage ist vor Mitte des Monats nicht in Sicht. Weiterhin steigt der Rohölpreis trotz schwacher Fundamentaldaten und hilft so mit, den Flüssiggaspreis anzuheben (mehr dazu im zweiten Absatz). Zusätzlich könnte Sie außerdem das wieder kältere Klima preistreibend auswirken. In ganz Deutschland ist zumindest nachts Frost angesagt. Am Tage sind die Temperaturen trotz freundlichem Sonnenschein niedrig. Als ob dem nicht genug wäre ist wieder Schnee an der Tagesordnung. Eine Milderung in der nächsten Woche ist noch unsicher.
Spekulationen mit fallenden Flüssiggaspreisen aufgrund der Preisentwicklungen in den letzten beiden Wochen könnten sich demnach als Eigentor entpuppen.
Die Rohölpreise sind nach einem leichten Einbruch am Donnerstag wieder wohlauf. Im Freitagshandel konnte der Preis für die US-Rohölsorte WTI um einiges zulegen und stabilisierte sich wieder über der 80-Dollar-Marke. Die neuerliche Erhöhung des Röhlpreises trotz eines sehr schwachen Dollars wird als Reaktion auf die Förderkürzungen der OPEC interpretiert. Diese hat eine Reduktion der Fördermenge um 2,3 Prozent angekündigt und passt damit das Angebot der schwachen Nachfrage an. Fest steht, dass die Marktteilnehmer den Rohölpreis lieber oben als unten sehen. Somit werden sich die zu veröffentlichenden Daten zum US-Markt sich bei positiven Meldungen stärker auswirken als bei negativen.
Die Flüssiggaspreise bewegen sich weiterhin auf einem absteigenden Ast. Der Preis für Rohöl tendiert seit dem frühen Dienstagnachmittaghandel ebenfalls mit Abschlägen gegenüber den recht hohen Niveau am Montag.
Angesichts der milden Wetterlage sind die fallenden Flüssiggaspreise praktisch selbsterklärend. Mit Höchstwerten von bis zu 14 Grad im Flachland gibt es keine kältebedingte Produktknappheit mehr. Sei Beginn der letzten Woche wurde der Preis für Flüssiggas signifikant reduziert. Das aktuelle Preisgeschehen kann man als Anpassung des Winterpreises an den normalen Preis für Flüssiggas bezeichnen. Wahrscheinlich werden die Flüssiggaspreise noch ein bis zwei Wochen weiter fallen und sich dann bis zum Herbst am Rohölpreis orientieren. Genau richtig für viele der Endverbraucher, die aufgrund des strengen Winters kein Flüssiggas mehr haben und jetzt ihren leeren Flüssiggastank mit Flüssiggas füllen lassen. Man sollte jedoch nicht auf fallende Preise spekulieren. Erfahrungsgemäß sind die Flüssiggaspreise zum Frühlingsanfang meist niedriger als im Sommer, da der Rohölpreis in den Sommermonaten statistisch gesehen in den letzten zehn Jahren fast immer gestiegen ist (mit Außnahme des Krisenjahres 2009) und somit auch die Preise für Flüssiggas trotz schwacher Nachfrage parallel angezogen sind.
Der Preis für den amerikanischen Rohöl bewegt sich seit gestern im Minus. Grund dafür sind laut den Analysten die nach wie vor schwachen Fundamentaldaten. In den letzten Wochen wurde der Ölpreis von sog. weichen Faktoren gestützt. Dazu zählen unter anderem der Raffinerie-Streik in Frankreich, der sich zuspitzende Streit um das iranische Atomprogramm und ein wieder schwächerer US-Dollar. Ein Ausschlag noch oben wird daher als unwahrscheinlich eingestuft.
Nach monatelangen Preiserhöhungen ist der Preis für Flüssiggas wieder auf dem Weg nach unten. Die Spekulation mit dem Winter und dem knappen Angebot scheint verpufft zu sein. Nicht so jedoch beim Rohöl. Nachdem er mehrere Tage lang rote Zahlen geschrieben hatte, kletterte er im Dienstaghandel zeitweise um über vier Prozentpunkte.
Die Preis für das Flüssiggas Propan scheint sich beruhigt zu haben. Nachdem aufgrund erhöhter Nachfrage und einem verknappten Angebot die Preise Woche für Woche angezogen worden waren, kippte die Stimmung am vergangenen Freitag. Die Tage des ungewöhnlich bitterkalten und schneereichen Winters sind laut den Meteorologen gezählt. Der noch liegende Schnee wird vor allem in Südwest- und Westdeutschland deutlich zusammensacken oder gar ganz abschmelzen. Nachts gibt es vielfach nur noch leichten bis mäßigen Frost. Richtiges Frühlingswetter wird es jedoch trotz milderer Abschnitte mit teilweise mit bis zu zehn Grad Plus am Oberrhein nirgends geben.
Das diesen Winter unverhältnismäßig hohe Niveau des Flüssiggaspreises wird wahrscheinlich auch in den nächsten Wochen nachgeben müssen. Es ist damit zu rechnen, dass die Preise für Flüssiggas in den nächsten Wochen nicht mehr steigen werden. Für den Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank werden die ersten Preisnachlässe größtenteils ab kommender Woche bzw. ab Anfang März spürbar werden.
Der Rohölpreis verzeichnete am Dienstag nach einer mehrtägigen Flaute ein Plus von über drei US-Dollar. Gestärkt wurde er durch freundliche Aktienmärkte in Japan und Europa und einen wieder stärkeren Euro. Dieser hatte durch die ernorme Überschuldung Griechenlands einiges an Wert verloren. Es besteht allerdings Rückschlagspotenzial. Zu hoch sind die kommerziellen Lagerbestände an Rohöl bzw. Ölprodukten und zu schwach ist die Nachfrage in den westlichen Raffinerien.
Die Preise für Flüssiggas sind auch in der neuen Woche nicht gefallen sondern wieder um ca. einen Cent gestiegen. Der Ölpreis hat sich der positiven Stimmung angeschlossen und stieg im Dienstaghandel um über anderthalb Dollar.
Der seit Monaten steigende Flüssiggaspreis macht auch diese Woche keinerlei Anstalten, sich etwas freundlicher für den Endverbraucher zu gestalten. Als Hauptursache ist die nach wie vor schwache Versorgung bei einer weiterhin kältebedingt starken Nachfrage. Nachdem nun zum Ende der Woche der Raffinerieverbund in Karlsruhe aufgrund von Wartungsarbeiten nahezu komplett still gelegt wird, könnte sich die Versorgung des süddeutschen Raums als schwierig gestalten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass weiterhin trotz des Tauwetters in einigen Regionen Deutschlands vielerorts Straßen durch Schnee und Eis unpassierbar sind. Versorgungsschwierigkeiten und Produktionsmengenknappheit werden sich auch in der nächsten Zeit preistreibend auswirken, falls keine deutliche Milderung des frostigen Klimas in Sicht kommt.
Der Rohölpreis hat sich nach seinem mehrere Wochen andauernden Abwärtstrend ein wenig erholen können. Aktuell steht er bei fast 73 US-Dollar. Ein deutliches Plus verglichen mit den Tiefständen bei zeitweise unter 70 US-Dollar vom vergangen Freitag. Ob die rohölpreishemmenden Faktoren jedoch gänzlich relativiert sind, muss sich erst noch zeigen. Das kalte Wetter in weiten Teilen der USA könnte eventuell die Lagerbestände dezimieren und zusammen mit einem erstarkten Euro für eine Anhebung des Preisniveaus sorgen.
Der Endverbraucher bezahlt für das Flüssiggas weiterhin hohe Preise und daran wird sich in den nächsten Wochen wahrscheinlich auch nichts ändern. Preiserhöhungen sind im Moment die einzigen Bewegungen, die in diesem bullischen Markt existieren. Wichtig ist bei den ungünstigen Witterungsbedingungen vor allem, dass man trotz Eis und Schnee den Flüssiggastankinhalt regelmäßig überprüft und rechtzeitig bei 30 % nachbestellt. Andernfalls kann es passieren, dass das Gas nicht mehr rechtzeitig vor Nullstand geliefert werden kann. Kalte Füße und eingefrorenen Wasserleitungen wären die unangenehmen Folgen.
Die Flüssiggaspreise sind nach wie vor hoch. Fortgeführt wird dieser Trend durch ein neues Kältehoch aus Osteuropa. Dem Rohöl hingegen werden viele Steine in den Weg gelegt. Sowohl Western Texas Intermediate als auch die Nordseesorte Brent fielen kräftig ab und rutschen teilweise unter 76 Dollar. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Flüssiggas bleibt weiterhin teuer. Hauptverantwortlich ist wieder einmal der Winter. Wo vielerorts erst vor ein paar Tagen die letzten weißen Schneereste verschwunden sind, kündigt der Wetterdienst vor allem in Norddeutschland schon wieder neue Flocken und frostige Minusgrade in ganz Deutschland an. Die Saison scheint also noch nicht vorbei zu sein. Daher kann für den restlichen Monat Januar mit gleichbleibend hohen bis leicht steigenden Flüssiggaspreisen gerechnet werden.
Der schon letzte Woche eingeknickte Rohöl hat auch in dieser Woche erneut um einige Prozentpunkte nachgegeben. Insgesamt gesehen, hat das Papier Rohöl seit letzter Woche Dienstag einiges an Wert verloren. Gründe hierfür sind ein relativ starker Dollar bzw. schwacher „Griechenland-Euro“; die Reduzierung der Kreditvergabe in China; Verunsicherung durch die Pleite der Japan Ailines und die vernachlässigte Disziplin der OPEC-Staaten, die sich in den üppigen Fördermengen wiederspiegelt. Doch es gibt auch Hoffnung. Nach den vorherigen Verlusten hat der Rohöl am frühen Donnerstagnachmittag wieder leicht ins Plus gedreht. Eventuell könnte sich hieraus eine kurzeitige Erholung ergeben. Analysten führen diese Entwicklung auf den hohen Bedarfs Chinas und die gesunkenen Lagerdaten in den USA zurück.
Die Empfehlung für den Endverbraucher bleibt trotz der hohen Preisen weiterhin auf “Kaufen”. Normalerweise sollte man im Winter nach Möglichkeit nicht tanken und erst im Sommer voll auffüllen. Durch die Wirtschaftskrise ist diese ungeschriebene Regel seit Oktober 2008 jedoch aufgehoben worden. Durch die extremen Preisfälle sind die Preise selbst im Winter niedrig. So konnte man im letzten Jahr im Jahrhundertwinter günstiger Flüssiggas tanken, als in den beiden Sommern davor und danach. Experten vermuten, dass der Rohölpreis sich im Laufe 2010 bis 2011 auf ein stabiles Niveau entwickeln wird. Demzufolge werden die Flüssiggaspreise sich wahrscheinlich schon dieses Jahr auf das Niveau vor der Wirtschaftskrise im Herbst 2008 eintarieren. Dieses lag leicht über dem jetzigen Level.
Ganz Deutschland ist von einer weißen Schneedecke überdeckt. Der Winter wird uns auch in den nächsten Wochen weiter beschäftigen. Der Preis für Flüssiggas kennt nur eine Richtung, nach oben.
Den Rohölpreis hat es nach einem neuen 15-Monatshoch am Montag allerdings kalt erwischt. Aktuell pendelt er mehr unter als über der 80-Dollar-Marke.
Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Obwohl wenn es diesmal längst nicht so kalt wie letztes Jahr ist, fließt Flüssiggas nicht im Überfluss aus den Raffinerien. Die Menge werden knapper und Verfügbarkeiten schwinden. Und das bevor überhaupt die große Nachfrage eingesetzt hat, was bei anhaltender Kälte bald der Fall sein wird. Viele Flüssiggastanks sind im Sommer gefüllt worden, daher sind größere Versorgungsengpässe noch nicht an der Tagesordnung. Bei anhaltender Kälte wird die Mehrzahl der Kunden zum Ende des Monats Ihren Flüssiggastanks wieder auffüllen lassen müssen. Dadurch könnte es zu logistischen Herausforderungen im Flüssiggas-Tankwagenbereich kommen und die der Flüssiggaspreise werden sich infolge dessen verteuern.
Mit Fundamentaldaten lässt sich der signifikante Anstieg des Flüssiggaspreises nicht stützen. Der letzte Woche noch starke internationale Rohöl WTI erreichte am Montag ein sensationelles 15-Monatshoch von über 84 US-Dollar. Dort verweilte er aber nicht lange und fiel am Abend zurück auf ca. 80 US-Dollar. Die weitere Entwicklung des Rohölpreises hängt einerseits von der internationalen Währungspolitik und andererseits von dem weiteren Wettergeschehen ab. Sollte es wie angedeutet wieder wärmer in Nordamerika und Asien werden, könnte der Rohöl noch weiter fallen. Allzu starke Auswirkungen wie auf den Flüssiggaspreis, wie z. B. im Sommer in Deutschland wird dies jedoch nicht haben.
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