Flüssiggas News

Flüssiggaspreise reagieren auf erhöhte Nachfrage

Mittwoch, 27. Oktober 2010 von Roman G. Kieslinger

Zum Verdruss der Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank steigt der Flüssiggaspreis wieder. Ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht. Aufgrund des Streiks in Frankreich werden seit kurzem sehr viele französische und norditalienische Tankwagen in innerdeutschen und westeuropäischen Raffinerien abgefertigt. Die geladenen Mengen in Antwerpen, einer der wichtigsten Versorgungsstandorte für Deutschland, sind an einigen Tagen dreimal höher als der Normalbedarf. So ist es keine große Überraschung, dass die Flüssiggaspreise an die erhöhte Nachfrage angepasst werden müssen.

Teilweise wurden die Flüssiggaspreis schon im Laufe des Monats Oktober erhöht. Wer den Preis für Flüssiggas noch nicht erhöht hat, wird dies spätestens nächsten Monat tun müssen.

Der von vielen prophezeite Jahrhundertwinter hat noch keine Auswirkungen auf den Flüssiggaspreis. Obwohl es für diese Jahreszeit unverhältnismäßig kalt ist, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, ob der Winter tatsächlich extremer ausfällt als sonst. Falls sich die Vorhersage jedoch bewahrheiten sollte, wird der Flüssiggaspreis stark steigen. Aber auch ohne Berücksichtigung der voraussichtlichen Wetterentwicklung kann man bereits jetzt sagen, dass die Flüssiggaspreise in einigen Monaten höher sein werden als zum jetzigen Zeitpunkt. Endverbraucher sind in jedem Fall gut beraten, ihren Flüssiggastank jetzt füllen zu lassen.

Flüssiggaspreise auf unverändertem Niveau

Donnerstag, 14. Oktober 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise zeigen trotz des immer weiter steigenden Eurowertes keine Schwäche. Gegenspieler der starken EU-Währung sind die angebrochene Heizperiode und der hohe Rohölpreis.

Der derzeit weltweit tobende Währungskrieg lässt die europäische Exportindustrie bluten. Deutsche Konsumenten können jedoch insoweit davon profitieren, dass in Dollar gehandelte Rohstoffe günstiger werden und somit auch das importierte Flüssiggas, Benzin und Heizöl weniger kostet.

Hoffnungen auf fallende Flüssiggaspreise können allerdings weiterhin nicht erfüllt werden. Hintergrund: Der hohe Rohölpreis und eine hohe Nachfrage zum Auftakt der Wintersaison lassen die Preise steigen. Hinzu kommt der Ölarbeiter-Streik in Frankreich. Auch wenn deutsche Raffinerien Ihre Versorgung umswitchen, könnten aus dem ARA-Raum schon bald Abflüsse nach Frankreich geordert werden, die die Flüssiggaspreise für Endverbraucher im westdeutschen Raum steigen lassen. Die momentan extrem bullishe europäische Gemeinschaftswährung wirkt dem insoweit entgegen, dass er Preissteigerungen dämpft oder sogar verhindert. Falls der Euro nicht bei 1,40 Dollar sondern wie noch vor genau einem Monaten unterhalb von 1,30 Dollar notieren würde, wären die Flüssiggaspreise erheblich höher.

Die weitere Entwicklung am Devisenmarkt ist ungewiss. Die USA beschuldigt China, die Währung künstlich niedrig zu halten, macht es selber jedoch nicht anders. Wie lange das noch so (gut) geht, weiß niemand genau. Einzig die europäische Zentralbank hält sich aus dem Wettabwerten heraus und nimmt dafür Einbußen im heimischen Export hin. Es steht jedoch fest, dass mit der einsetzenden Winterperiode die Flüssiggaspreise aufgrund erhöhter Nachfrage steigen werden und somit auch die Preise für Flüssiggas weiter anziehen. Der Wechselkurs stellt in dieser Gleichung die Unbekannte da. Wahrscheinlich wird der anfängliche Aufwärtstrend wie bisher abgefangen. Um dauerhaft die Waage zu halten, fehlt ihm das Potential.

Kurzzeitige Nullrunde für Flüssiggaspreise

Donnerstag, 07. Oktober 2010 von Roman G. Kieslinger

Die neuen Monatspreise für Flüssiggas bewegen sich diese Woche weder nach unten noch nach oben. Hierbei spielen ein starker Rohöl und der noch stärkere Dollar-Euro-Wechselkurs eine wichtige Rolle.

Die neuen Flüssiggaspreise für den Monat Oktober haben wie erwartet die Widerstände nach oben überwunden. Mit Preissteigerungen von drei bis vier Cent verglichen mit dem Flüssiggaspreis von Anfang September wurde die seit mehreren Monaten starke Nachfrage nach Flüssiggas leicht gedämpft. Die Kunden reagieren auf die Preisaufschläge für Flüssiggas mit Kaufzurückhaltung in der Hoffnung, dass die Flüssiggaspreise vor dem Winter noch einmal fallen. Tatsächlich sieht es jedoch nicht danach aus.

Die meisten Raffinerien rechnen im Laufe des Monats mit einer schlechteren Verfügbarkeit als jetzt am Monatsanfang. Aufgrund der aktuellen Wetterlage laufen zumindest nachts in den meisten Haushalten die Heizungen. Dazu kommt, dass ein Großteil der Endverbraucher ihre Flüssiggastanks vor dem Winter noch einmal auffüllen müssen. Auch einige Läger konnten in den vergangenen Monaten aufgrund der schwachen Verfügbarkeit nicht aufgefüllt werden und holen dies vor dem Winter nach. Langfristig deuten alle Indikatoren auf einen bullishen (steigenden) Markt hin.

Der aktuell unveränderte Flüssiggaspreis lässt sich auf den Nachfrageknick und die sich stark zeigende europäische Gemeinschaftswährung zurückführen, wobei letzteres am wichtigsten ist. In Zeiten eines schwachen Dollars, kaufen Anleger aus Staaten mit anderer Währung den aus Ihrer Sicht günstigen Rohöl und lassen diesen wiederum steigen. So halten ein schwacher Dollar und starker Rohöl die Waage. Wie lang das noch so geht, bleibt abzuwarten. Die Überwindung der 1,40-Marke stellte im heutigen Tagesverlauf kein Problem dar, Experten raten jedoch davon ab, sich mit zu vielen Dollar-Short-Positionen einzudecken, da schon einige wenige gute Wirtschaftsdaten aus den USA oder beruhigende Verlautbarungen der amerikanischen Notenbank Fed den Euro abstürzen lassen können. Auch hier gilt, je weiter der Euro steigt, desto heftiger wird die Abwertung ausfallen.

Vor allem Endverbraucher, die nicht gerne pokern, sollten nicht allzu lange auf steigende Euronotierungen setzen und Ihren Flüssiggastank voll machen, solange die Preise (noch) nicht steigen.

Flüssiggaspreise unverändert – kaum Hoffnung auf fallende Preise

Donnerstag, 30. September 2010 von Roman G. Kieslinger

Die auf der einen Seite unverbesserte Produktverfügbarkeit und auf der anderen Seite hohe Nachfrage lassen den Flüssiggaspreisen keinen Spielraum nach unten. Die preistreibende Wirkung des zurzeit stark steigenden Rohölpreises wird durch den starken Euro kompensiert.

Mit dem von vielem Endverbrauchern schon lange erhofften Ausflug in günstigere Regionen des Flüssiggaspreises wird es nichts. Verregnete Tage bei niedrigeren Temperaturen lassen die Nachfrage nach Flüssiggas nicht abebben. Für den Monat Oktober sind so hohe Flüssiggaspreise wie Mitte September vorausgesagt. Wie sich die Flüssiggaspreise im Laufe des Monats entwickeln werden, bleibt ungewiss. Die wichtigste Rolle spielen hierbei nach wie vor Verfügbarkeit und Nachfrage.

Flüssiggas wird bei hauptsächlich der Förderung und Verarbeitung von Rohöl gewonnen. Deshalb ist der Rohölpreis bei der Bildung des Flüssiggaspreises nicht von unerheblicher Bedeutung. Im Moment gibt es von dort keine bewegenden Neuigkeiten, da die Wirkungen von Rohöl und Dollar-Euro-Wechselkurs sich gegenseitig aufheben. Falls der Euro nicht so bullish wäre, würde der Flüssiggaspreis noch weiter steigen.

Flüssiggaspreise stabil – Preissteigerungen vorerst unwahrscheinlich

Donnerstag, 23. September 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise steigen vorerst nicht weiter. Der bisherige Preistreiber Verfügbarkeit hat sich leicht verbessert. Auch die Rohölpreise verlieren an Wert und tendieren seit Mittwoch vor allem auf US-Seite schwächer.

Endverbraucher können aufatmen. Die in den letzten Wochen stetig gestiegenen Flüssiggaspreise stabilisieren sich. Die knappen Verfügbarkeiten im Antwerpen und die damit einhergegangenen Produktverknappungen in innerdeutschen Raffinerien haben in den letzten Wochen immer wieder für Zündstoff gesorgt, sodass der Flüssiggaspreis stärker als sonst im September üblich gestiegen ist. Im Moment zeichnet sich zumindest für den Rest des Monats eine stabile Phase ohne Preissteigerungen für Flüssiggas ab.

Die Tendenzen für den neuen Monat sind noch nicht eindeutig. Bisher vorliegende Daten schließen Preiserhöhungen weitgehend aus. Der Flüssiggaspreis wird das derzeitige Niveau bis Anfang Oktober halten und sich danach der dann herrschenden Angebots- und Nachfragesituation anpassen.

Der Rohölpreis entwickelt sich aufgrund der Meldungen neuer Lagerbestandsaufbauten in den USA wieder rückläufig. Es wird deutlich, dass die US-Konjunktur noch nicht auf dem grünen Zweig ist. So lässt sich derzeit beobachten, dass die europäische Nordseesorte trotz ihrer geringeren Produktqualität um bis zu über drei Dollar mehr als ihr amerikanisches Pendant WTI (West Texas Intermediate) kostet. Die Rohstoffentwicklungen haben jedoch nach wie vor kaum Einwirkungen auf den Flüssiggaspreis.

Flüssiggaspreise erneut im Aufwärtstrend

Donnerstag, 16. September 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise haben auch in der neuen Woche nicht nachgegeben. Dafür verantwortlich sind die nach wie vor schlechten Produktverfügbarkeiten und Transportkapazitäten. Der Rohölpreis dagegen fällt nach den Gewinnen Anfang der Woche wieder unter sein Fünf-Monats-Hoch.

Erneut schlechte Nachrichten für die Endverbraucher mit Flüssiggastanks. Die neue Woche bringt eine neue Preiskorrektur nach oben. Nach wie vor liegt der Fokus auf der Verfügbarkeit. Da diese zwar nicht schlechter auch nicht besser wird, haben die Flüssiggaspreise keinen Spielraum nach unten. Dazu kommt, dass bei der aktuellen Wetterlage zumindest nachts die Heizungen wieder laufen. Allem Anschein nach werden die Flüssiggaspreise in Richtung Winterniveau getrimmt. Extreme Preissteigerungen für Flüssiggas, wie sie seit Anfang September beobachtet werden konnten, sind jedoch eher unwahrscheinlich, da die Flüssiggaspreise schon stark gestiegen sind. Vielmehr werden die Flüssiggaspreise in der nächsten Zeit Stück für Stück angehoben, sodass der Preis für Flüssiggas in zwei oder drei Monaten wieder so hoch sein wird wie vor drei Jahren vor der weltweiten Krise.

Der Rohölpreis durchlebt im Moment ein ständiges auf und ab. Ende letzter und Anfang dieser Woche durch gute Wirtschaftsdaten und die Meldungen von einer Raffinerie-Explosion in Mexiko sowie der Abschaltung einer wichtigen Versorgungspipeline zwischen Kanada und den USA gepusht, konnte dieser Trend aufgrund erneut hoher Bestandszahlen nicht weiter fortgesetzt werden. Die aktuelle Entwicklung der Rohstoff- und Aktienmärkte hat nur sehr geringe Auswirken auf den Flüssiggaspreis, da dieser sich im Moment eher an steigenden als an fallenden Rohölpreisen orientiert.

Rohölpreise im Keller aber Flüssiggas steigt weiter

Dienstag, 07. September 2010 von Roman G. Kieslinger

Wie erwartet haben die Verknappung von Produktverfügbarkeit und Transportkapazitäten den Flüssiggaspreis weiter steigen lassen. Der Rohölpreis fällt nach Ende der Hauptreisesaison in den USA auf teilweise unter 73 US-Dollar (WTI).

Die Flüssiggaspreise steigen immer weiter und es ist kein Ende in Sicht. Vor allem letzte Woche haben die Preise sich aufgrund kurzfristiger Engpässe und technischer Probleme in den Raffinerien stark verteuert.
Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank aus Nordrhein-Westfalen und Teilen Hessens sowie Rheinland-Pfalz haben die Preiserhöhungen besonders deutlich zu spüren bekommen, da die für Sie relevante Raffinerie in Antwerpen kurzfristig ausfiel und die Preise innerhalb von einem Tag um bis zu zwei Cent gestiegen sind. Endverbraucher aus den anderen Bundesländern Deutschlands müssen sich ebenfalls auf Preiserhöhungen einstellen, da die innerdeutschen Raffinerien zurzeit ebenfalls nicht besonders viel Flüssiggas produzieren und infolgedessen die Flüssiggaspreise steigen.
Ein weiterer Grund für die höheren Flüssiggaspreise sind schrumpfende Transportkapazitäten. Die in der letzten Woche sprunghaft gestiegene Nachfrage sorgt für gut gefüllte Auftragsbücher bei Spediteuren.

Einzig und allein die Rohölpreise könnten die Flüssiggaspreiserhöhungen reduzieren oder zumindest begrenzen. Da in den USA die Hauptreisezeit vorbei ist und somit die bereits hohen Lagerbestände weiter steigen werden, ist eine signifikante Korrektur nach unten durchaus möglich. Ebenfalls preissenkend wirkt sich die dieses Jahr gimpflich verlaufenden Hurrikane-Saison aus, da kaum Produktionseinschränkungen verzeichnet wurden. Inwieweit dieser Trend durch die anstehenden wahrscheinlich positiven Wirtschaftsdaten kompensiert werden kann, bleibt abzuwarten.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass fallende Rohölpreise sich nicht in fallenden Flüssiggaspreisen sondern allenfalls in weniger steigenden Flüssiggaspreisen auswirken werden.

Steigende Flüssiggaspreise für September in Sicht

Montag, 30. August 2010 von Roman G. Kieslinger

Die neuen Preise für Flüssiggas werden nächsten Monat weiter steigen. Diese Entwicklung wird entscheidend durch die aktuelle Angebot- und Nachfrageentwicklung beeinflusst. Der Rohölpreis startet die neue Handelswoche aufgrund der Gewinnmitnahmen im Minus, nachdem er letzte Woche um über drei Prozent zugelegt hatte.

Jeder gute Flüssiggasversorger empfiehlt seinen Kunden schon seit einiger Zeit, den eigenen Flüssiggastank nach Möglichkeit so schnell wie möglich voll zu machen. Nun bestätigt sich erneut, dass dieser Ratschlag die Haushaltsausgaben für Energie stark reduzieren kann. Bereits die vierte Woche in Folge steigen die Flüssiggaspreise. Spätestens Anfang nächster Woche wird der letzte Flüssiggashändler seine Lagerreserven des günstigen August-Flüssiggases aufgebraucht haben und teures September-Flüssiggas anbieten müssen. Die neuen Monatspreise für September werden auf jeden Fall steigen. Bleibt nur die Frage zu klären, wie viel mehr bezahlt werden muss. Die meisten Schätzungen gehen von einem bis zwei Cent pro Liter Flüssiggas aus.

Rohölpreisbeobachter werden sich jetzt fragen, weshalb das Flüssiggas teurer wird, da doch der Rohöl um über fünf Prozent niedriger ist als letzten Monat. Experten vermuten sogar, dass der Rohölpreis im September angesichts übervoller Läger und schwacher Aktienmärkte um bis zu 20 % nachgeben könnte, verglichen mit den Preisen Anfang August. Doch wie immer bestimmt auch hier nicht nur der Rohölpreis, sondern auch Fundamentaldaten, wie Angebot und Nachfrage, den Flüssiggaspreis. Diesen Monat und auch in der nächsten Zeit ist die Einwirkung von Angebot und Nachfrage der Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank sogar von noch entscheidenderer Bedeutung als bisher, weil der Winter vor der Tür steht.

Flüssiggas: Günstig voll tanken vor dem Winter

Donnerstag, 19. August 2010 von Roman G. Kieslinger

Angesichts der verschlechterten Produktverfügbarkeit aus deutschen Raffinerien, kennen die Flüssiggaspreise nur eine Richtung. Die stark schwankenden Rohölpreise haben momentan nur sehr geringe Auswirkungen auf die Preise für Flüssiggas.

Billiger wird’s nicht mehr. Das steht bereits seit letzter Woche fest. Diese Woche hat sich erneut bestätigt, dass Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank dieses Jahr nicht mehr auf niedrigere Flüssiggaspreise hoffen sollten. Hauptargument ist hierbei die gestiegene Nachfrage. Viele Flüssiggastanks werden jetzt vor dem Winter noch einmal gefüllt, bevor die Flüssiggaspreise im Winter weiter steigen. Die kühlen Temperaturen spielen dabei psychologisch eine wichtige Rolle. Es kann gut sein, dass im Zuge der extremen Klimavorkommnisse in der letzen Zeit auch der nächste Winter eventuell wieder extrem kalt oder schneereich wird. Ganz genau weiß das niemand, aber Endverbraucher sind gut damit beraten, ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit jetzt mit Flüssiggas zu füllen.

Zweites Argument dafür ist die schwache Versorgungslage in deutschen Raffinerien. Bereits Anfang August war offensichtlich, dass die Raffinerien nicht wie in anderen Sommermonaten übermäßig viel Produkt zur Verfügung stellen können. Inzwischen hat sich die Lage soweit zugespitzt, dass teilweise kurzzeitig sogar gar kein Flüssiggas zur Verfügung steht und somit die Preise für noch verfügbares Flüssiggas höher sind als noch Anfang des Monats.

Auch auf internationalem Parkett rechnet man mit steigenden Preisen. Trotz der derzeit sehr schwachen Ölpreise, rechnen Experten aufgrund guter Wirtschaftsdaten mit höheren Ölpreisen bei 90 – 100 US-Dollar pro Barrel. Noch ist es nicht soweit, aber viele Indikatoren deuten auf Preiserhöhung anstelle von Reduzierung.

Ein starker Rohöl und zunehmende Nachfrage lassen Flüssiggaspreise steigen

Dienstag, 10. August 2010 von Roman G. Kieslinger

Bereits in der ersten Augustwoche zeichneten sich steigenden Tendenzen für Flüssiggas ab. Grund hierfür sind ein starker Rohöl und schlechte Verfügbarkeiten aufgrund einer gesteigerten Nachfrage.

Auf die Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks kommen höhere Flüssiggaspreise zu. Nachdem die Preise für Flüssiggas im Juli kontinuierlich gefallen sind, konnte dieses Niveau im neuen Monat August nicht lange gehalten werden. Vor allem ein großes Angebot und ein überraschend starker Euro haben die Flüssiggaspreise letzten Monat teilweise um fast zehn Prozent reduziert.
Diesen Monat sind die verfügbaren Mengen an Flüssiggas in den deutschen Raffinerien überschaubar. Mancherorts gibt es teilweise sogar gar kein Flüssiggas. Auch der Euro steigt nicht in dem Maße, wie er es im Vormonat getan hat. Somit müssen die Flüssiggaspreise zwangsweise steigen. Vor allem Flüssiggasversorger im geographischen Westdeutschland wie z. B. Nordrhein-Westfalen müssen sich an den Flüssiggaspreisen aus dem ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) orientieren. Diese sind mit dem nicht mehr so starken Euro und der relativ hohen Ölpreisnotierung von über 80 US-Dollar höher als dies noch Ende letzten Monats der Fall war. Kunden aus Süd- uns Ostdeutschland können dagegen im Glücksfall noch von den günstigen Flüssiggaspreisen profitieren, weil einige der Flüssiggasversorger sich klugerweise schon letzte Woche für den gesamten Monat mit Flüssiggas eingedeckt haben.

Endverbrauchern mit einem eigenen Flüssiggastank kann man nur raten, Ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit so rasch wie möglich befüllen lassen, bevor Flüssiggas zum Winter hin noch teurer wird.

 

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