Zwischen all den Hoffnungen und Ängsten um die Globalwirtschaft durchlebt der Flüssiggaspreis zurzeit ein Wechselbad der Gefühle. Zu dem Auf und Ab von Brentoil und EUR-USD-Wechselkurs gesellt sich diesen Monat belastend ein ungeplanter Ausfall der zweitgrößten Raffinerie Deutschlands.
Selten war der Flüssiggaspreis so unberechenbar wie dieses Jahr. Nachdem der Flüssiggaspreis sich nach einem überraschend milden Jahresanfang nach unten bewegte, verzeichnete er mit Ausbruch des Krieges in Libyen einen rasanten Anstieg, der sich mit Ende des Krieges und den Verlusten beim Rohölpreis in einen Abstieg wandelte.
In der letzten Augustwoche befand der Flüssiggaspreis sich dann auf dem zweitniedrigsten Stand diesen Jahres, nur Anfang Juni war er um ca. 1,5 Cent günstiger. Zum Monatswechsel von August auf September sorgte dann zwei überraschende Ereignisse für erneute Aufschläge beim Flüssiggaspreis. Innerhalb von zwei Wochen stieg der Flüssiggaspreis um über zwei Cent an. Was war passiert?
Zuerst kam eine Meldung von der Mineralölraffinerie Oberrhein in Karlsruhe. Diese besagte im Wesentlichen, dass die aktuelle Produktionsmenge an Flüssiggas aufgrund eines Defekts auf unbestimmte Zeit um 80 – 100 % reduziert wird. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Wiederaufnahme der Flüssiggasproduktion für Anfang 38. KW geplant ist. Der ungeplante Ausfall einer so großen Raffinerie hat zusammen mit dem geplanten Ausfall (Shut-Down) der ebenfalls großen BP-Raffinerie in Gelsenkirchen dazu geführt, dass in ganz Deutschland an sämtlichen Raffineriestandorten signifikant weniger Flüssiggas angeboten werden kann. Da zurzeit aber relativ wenig Flüssiggasbestellungen getätigt werden, fiel der Preisanstieg nicht so heftig aus, wie dies bei einer Herbstbestellwelle der Fall gewesen wäre.
Als dann ab 01.09.11 der Euro gegenüber dem Dollar zeitweise um über sechs Prozent an Wert verlor, war eine weitere Verteuerung für Flüssiggas unausweichlich, da sich die geänderten Umrechnungskurse sofort auf das in Dollar gehandelte nach Deutschland importierte Flüssiggas auswirken.
Mittlerweile konnte der Euro sich ein wenig erholen, wird aber weiterhin vor allem von Stimmen aus Deutschland, die einen (zeitweiligen) Austritt Griechenlands aus der Eurozone fordern, attackiert.
Folglich gibt es für Flüssiggas zunächst einmal keine eindeutigen Impulse für eine Kurskorrektur des Flüssiggaspreises nach unten.
Eine zuverlässige Empfehlung bezüglich des richtigen Zeitpunktes zum Vollmachen des eigenen Flüssiggastanks lässt sich zurzeit nicht erteilen. Die beiden wichtigen Preisbildungsfaktoren Wechselkurs EUR-USD und Rohölpreis sind in dem aktuell überaus volatilen Marktumfeld nicht einschätzbar.
Wir empfehlen risikoaversen Endverbrauchern, die nicht auf eine rasche Lösung der Schuldenkrise und/oder den Ausbruch einer globalen Rezession im vierten Quartal spekulieren möchten, den Flüssiggastank bis Ende des Monats mit Flüssiggas voll zu machen, oder zumindest erste (Preis-)Informationen beim Händler einzuholen.
Durch die signifikante Preiserhöhung von November auf Dezember markieren die Flüssiggaspreise den höchsten Stand in der Geschichte. Auch der Rohölpreis steigt, allerdings ist es noch ein weiter Weg von den aktuell 94 US-Dollar pro Barrel für die Nordseesorte Brent zu der im Sommer 2008 verzeichneten 150-Dollar-Marke.
Neu sind die seit Monaten andauernden Preiserhöhungen für Flüssiggas nicht. Dennoch war man sich über das Ausmaß der Preiserhöhungen im Dezember nicht im Klaren. So sind die Flüssiggaspreise von November auf Dezember ähnlich stark gestiegen, wie dies normalerweise erst von Dezember auf Januar zu beobachten ist. Größtenteils dafür verantwortlich gemacht wird der ebenfalls vorzeitige Wintereinbruch in Europa und USA. Temperaturen von unter minus 20 Grad Celcius lassen Nachfrage und Flüssiggaspreis synchron in die Höhe schnellen.
Dazu gesellt sich reichlich Schnee, der die Auslieferung schwer bis unmöglich macht. Der Umstand, dass Flüssiggastanks eher in ländlichen Regionen liegen, verschärft die aktuelle Situation noch weiter, da die momentan völlig überlasteten Räumungsdienste diese Gebiete erst gar nicht anfahren. Aber auch der Transport von Flüssiggas über die Autobahn oder Schiene mit Großtankwagen bzw. Kesselwagen ist nur eingeschränkt möglich.
Für die nächsten beiden Monate ist keine Reduzierung der Flüssiggaspreise in Sicht. Weiterhin gilt, den Flüssiggastank so früh wie möglich mit der voraussichtlichen Bedarfsmenge an Flüssiggas für den Winter zu füllen. Die bereits schon astronomisch hohen Flüssiggaspreise werden wahrscheinlich weiter steigen. Eine Reduzierung des Flüssiggaspreises bleibt so lange ausgeschlossenen, wie es Kälte und Schnee gibt. Damit wird uns der Winter in den kommenden Monaten nach dem Prolog für Dezember aller Voraussicht nach reichlich versorgen.
Die Flüssiggaspreise kennen weiterhin nur eine Richtung, nach oben. Der Rohöl (Brent) zeigt sich im Schnitt unverändert in einem Range zwischen 83 und 86 US-Dollar. Aufgrund der wieder aufgeflammten Schuldenkrise Europa musste der Euro erhebliche Abschläge hinnehmen.
Der Flüssiggaspreis hat sich im November wieder stark verteuert. Mittlerweile läst sich das rasante Expansionstempo der Flüssiggaspreise nicht mehr plausibel erklären. So ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage diesen Monat erneut als schwach eingestuft wird. Bei Teuerungsraten von über dreißig Prozent versuchen viele Flüssiggaskunden, die Bestellung so lange wie möglich herauszögern.
Für Dezember steht bereits fest, dass die Flüssiggaspreise erneut deutlich anziehen werden. Wer seine Flüssiggasbestellung zu lange herauszögert, wird noch mehr bezahlen müssen als jetzt und läuft zusätzlich Gefahr, bei einem sprunghaften Nachfrageanstieg vor der Weihnachtszeit nicht rechtzeitig beliefert zu werden. Eine Reduzierung der Flüssiggaspreise ist erst im Frühjahr 2011 wahrscheinlich. Nach wie vor kann man dem Endverbraucher nur empfehlen, den Flüssiggastank auf jeden Fall mit der für den Winter erforderlichen Menge an Flüssiggas befüllen zu lassen.
Aufgrund der aktuellen Diskussion um den Brennpunkt Irland & Co liefert der Wechselkurs der europäischen Gemeinschaftswährung weiteren Zündstoff für neue Preiserhöhungen. Der Wertverlust des Euros im laufenden Monat führt dazu, dass die neuen Vertragspreise für Flüssiggas sich im Dezember zusätzlich um ca. 0,75 Cent pro Liter verteuern werden.
Nachdem der Rohölpreis am 11.11.2010 auf bis zu 89,70 Dollar (Brent) gestiegen war, setzte einen Tag später eine deutliche Kurskorrektur nach unten ein. Die Flüssiggaspreise orientieren sich jedoch weiterhin nach oben.
Ein schwacher Rohölpreis und eine noch schwächere Nachfrage tragen eigentlich dazu bei, dass der Preis für Flüssiggas fällt oder zumindest nicht mehr steigt. Können sich Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank kurz vor dem Winter noch einmal auf eine leichte Reduzierung des Flüssiggaspreises freuen? – Fehlanzeige. Die Flüssiggaspreise für Endverbraucher sind seit Anfang August diesen Jahres um durchschnittlich neun Cent gestiegen. Diese für diesen Zeitraum untypische Entwicklung hängt mit der Verkettung verschiedener Umstände zusammen. So haben die Preissteigerungen für Flüssiggas im August und September größtenteils das marktwirtschaftliche Gleichgewicht zwischen knappem Angebot und gestiegener Nachfrage wiederhergestellt. Als daraufhin die innerdeutsche Nachfrage im Oktober nachließ, stellte der Streik in Frankreich die Flüssiggaspreise auf den Kopf. Das vorher an deutsche Flüssiggashändler verkaufte Flüssiggas wurde nun im großem Stil nach Frankreich und Italien exportiert. Doch wie jeder Streik ging auch der französische zu Ende. Die daraufhin einsetzende Nachfrageebbe im November wurde bisher nicht mit fallenden Flüssiggaspreisen quittiert. Das liegt einerseits an den Nachwirkungen des Streiks und andererseits an den bis vor kurzem stark bullishen Rohölpreisen. Die Preisgestaltung für Flüssiggas im restlichen November und Dezember lässt sich nicht genau vorhersagen. Klar ist jedoch, dass die Flüssiggaspreise Anfang Dezember höher sein werden als noch Anfang diesen Monats.
Ein Großteil der Flüssiggasversorger rechnet mit bullishen Flüssiggaspreisen. Grund sind deutlich niedrigere Temperaturen ab der nächsten Woche und die aus momentaner Sicht weiterhin begrenzte Angebotsmenge an Flüssiggas. Dazu kommt die Bodenbildung des Rohölpreises oberhalb von 80 Dollar. Um die Flüssiggaspreise fallen zu lassen, erfordert es entweder einen sehr starken Euro oder noch niedrigere Rohölpreise. Da aber auch der Euro aufgrund der Schuldenkrise in EU-Peripherie-Staaten uns mit Werten zwischen 1,35 und 1,37 US-Dollar nicht entgegenkommt, gilt weiterhin das Gebot, eine vor dem Winter erforderlichen Füllung des Flüssiggastanks nicht allzu lange herauszuzögern.
Zum Verdruss der Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank steigt der Flüssiggaspreis wieder. Ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht. Aufgrund des Streiks in Frankreich werden seit kurzem sehr viele französische und norditalienische Tankwagen in innerdeutschen und westeuropäischen Raffinerien abgefertigt. Die geladenen Mengen in Antwerpen, einer der wichtigsten Versorgungsstandorte für Deutschland, sind an einigen Tagen dreimal höher als der Normalbedarf. So ist es keine große Überraschung, dass die Flüssiggaspreise an die erhöhte Nachfrage angepasst werden müssen.
Teilweise wurden die Flüssiggaspreis schon im Laufe des Monats Oktober erhöht. Wer den Preis für Flüssiggas noch nicht erhöht hat, wird dies spätestens nächsten Monat tun müssen.
Der von vielen prophezeite Jahrhundertwinter hat noch keine Auswirkungen auf den Flüssiggaspreis. Obwohl es für diese Jahreszeit unverhältnismäßig kalt ist, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, ob der Winter tatsächlich extremer ausfällt als sonst. Falls sich die Vorhersage jedoch bewahrheiten sollte, wird der Flüssiggaspreis stark steigen. Aber auch ohne Berücksichtigung der voraussichtlichen Wetterentwicklung kann man bereits jetzt sagen, dass die Flüssiggaspreise in einigen Monaten höher sein werden als zum jetzigen Zeitpunkt. Endverbraucher sind in jedem Fall gut beraten, ihren Flüssiggastank jetzt füllen zu lassen.
Die neuen Monatspreise für Flüssiggas bewegen sich diese Woche weder nach unten noch nach oben. Hierbei spielen ein starker Rohöl und der noch stärkere Dollar-Euro-Wechselkurs eine wichtige Rolle.
Die neuen Flüssiggaspreise für den Monat Oktober haben wie erwartet die Widerstände nach oben überwunden. Mit Preissteigerungen von drei bis vier Cent verglichen mit dem Flüssiggaspreis von Anfang September wurde die seit mehreren Monaten starke Nachfrage nach Flüssiggas leicht gedämpft. Die Kunden reagieren auf die Preisaufschläge für Flüssiggas mit Kaufzurückhaltung in der Hoffnung, dass die Flüssiggaspreise vor dem Winter noch einmal fallen. Tatsächlich sieht es jedoch nicht danach aus.
Die meisten Raffinerien rechnen im Laufe des Monats mit einer schlechteren Verfügbarkeit als jetzt am Monatsanfang. Aufgrund der aktuellen Wetterlage laufen zumindest nachts in den meisten Haushalten die Heizungen. Dazu kommt, dass ein Großteil der Endverbraucher ihre Flüssiggastanks vor dem Winter noch einmal auffüllen müssen. Auch einige Läger konnten in den vergangenen Monaten aufgrund der schwachen Verfügbarkeit nicht aufgefüllt werden und holen dies vor dem Winter nach. Langfristig deuten alle Indikatoren auf einen bullishen (steigenden) Markt hin.
Der aktuell unveränderte Flüssiggaspreis lässt sich auf den Nachfrageknick und die sich stark zeigende europäische Gemeinschaftswährung zurückführen, wobei letzteres am wichtigsten ist. In Zeiten eines schwachen Dollars, kaufen Anleger aus Staaten mit anderer Währung den aus Ihrer Sicht günstigen Rohöl und lassen diesen wiederum steigen. So halten ein schwacher Dollar und starker Rohöl die Waage. Wie lang das noch so geht, bleibt abzuwarten. Die Überwindung der 1,40-Marke stellte im heutigen Tagesverlauf kein Problem dar, Experten raten jedoch davon ab, sich mit zu vielen Dollar-Short-Positionen einzudecken, da schon einige wenige gute Wirtschaftsdaten aus den USA oder beruhigende Verlautbarungen der amerikanischen Notenbank Fed den Euro abstürzen lassen können. Auch hier gilt, je weiter der Euro steigt, desto heftiger wird die Abwertung ausfallen.
Vor allem Endverbraucher, die nicht gerne pokern, sollten nicht allzu lange auf steigende Euronotierungen setzen und Ihren Flüssiggastank voll machen, solange die Preise (noch) nicht steigen.
Bereits in der ersten Augustwoche zeichneten sich steigenden Tendenzen für Flüssiggas ab. Grund hierfür sind ein starker Rohöl und schlechte Verfügbarkeiten aufgrund einer gesteigerten Nachfrage.
Auf die Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks kommen höhere Flüssiggaspreise zu. Nachdem die Preise für Flüssiggas im Juli kontinuierlich gefallen sind, konnte dieses Niveau im neuen Monat August nicht lange gehalten werden. Vor allem ein großes Angebot und ein überraschend starker Euro haben die Flüssiggaspreise letzten Monat teilweise um fast zehn Prozent reduziert.
Diesen Monat sind die verfügbaren Mengen an Flüssiggas in den deutschen Raffinerien überschaubar. Mancherorts gibt es teilweise sogar gar kein Flüssiggas. Auch der Euro steigt nicht in dem Maße, wie er es im Vormonat getan hat. Somit müssen die Flüssiggaspreise zwangsweise steigen. Vor allem Flüssiggasversorger im geographischen Westdeutschland wie z. B. Nordrhein-Westfalen müssen sich an den Flüssiggaspreisen aus dem ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) orientieren. Diese sind mit dem nicht mehr so starken Euro und der relativ hohen Ölpreisnotierung von über 80 US-Dollar höher als dies noch Ende letzten Monats der Fall war. Kunden aus Süd- uns Ostdeutschland können dagegen im Glücksfall noch von den günstigen Flüssiggaspreisen profitieren, weil einige der Flüssiggasversorger sich klugerweise schon letzte Woche für den gesamten Monat mit Flüssiggas eingedeckt haben.
Endverbrauchern mit einem eigenen Flüssiggastank kann man nur raten, Ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit so rasch wie möglich befüllen lassen, bevor Flüssiggas zum Winter hin noch teurer wird.
Die Flüssiggaspreise in Europa haben sich aufgrund eines starken Euros verbilligt. Rohöl pendelt unverändert knapp unter 80 US-Dollar.
Der Preis für Flüssiggas ist mit dem Erstarken des Euros und den damit einhergehenden günstigen Import leicht gefallen. Nachfrage und Angebot für Flüssiggas sind in Deutschland nach wie vor verhalten. Marktexperten führen die momentane Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung auf das anhaltende Vertrauen in die europäische Wirtschaft zurück, während in den USA diese Vertrauen fehlt. Sollte der Euro sich langfristig wieder über die 1,30 US-Dollar-Marke hieven, können die europäischen Flüssiggasendverbraucher zumindest von dieser Seite mit weiterhin niedrigen Preisen rechnen.
Im Fokus steht diese Woche die Entwicklung der Flüssiggaspreise für den nächsten Monat. Die Mehrheit geht von gleichbleibenden Flüssiggaspreisen aus. Es könnte jedoch aus sein, dass die Preise für Flüssiggas sich leicht nach oben bewegen, da die Rohölpreise sich eher nach oben als unten entwickeln. Hinzu kommt, dass in den kommenden Wochen der untere Scheitelpunkt des Flüssiggaspreises in diesem Jahr erreicht sein wird, falls dies nicht schon momentan der Fall ist. Spätestens wenn viele der Endverbraucher den Flüssiggastank vor dem Winter noch einmal voll machen, werden die Flüssiggaspreise steigen, statt zu fallen.
Aufgrund eines überaus schwachen Marktes gibt es keine neuen Impulse für den Flüssiggaspreis.
Die neuen Monatspreise für Flüssiggas sehen im Vergleich zum 01.06.2010 eine Erhöhung von einem bis zwei Cent pro Liter vor. Da die Flüssiggaspreise aber schon während des Monats aufgrund kurzzeitiger Verfügungsprobleme erhöht worden sind, wird sich am dem bisherigen Preis für Flüssiggas nicht viel tun.
Bei Temperaturen über 35° Celsius hat man als Eigentümer eines Flüssiggastanks anderes zu tun, als den Inhalt seines Flüssiggastanks zu überprüfen und ggf. Flüssiggas zu bestellen. Unter normalen Umständen hat ein solches Konsumentenverhalten einen Preisverfall zur Folge. Da der Faktor Nachfrage bei der Preisbildung für Flüssiggas jedoch nur zu maximal einem Drittel in die Bewertung einfließt, kann selbst im Hochsommer der Flüssiggaspreis weiter steigen.
Der Rohölpreis hat sich aufgrund der Hurrikan- und Urlaubssaison in den USA am Montag seit Ende der vergangenen Woche stark verteuert. Am Dienstag fiel jedoch wieder auf ca. 75 US-Dollar. Gründe waren Konjunktursorgen um China sowie Griechenland und die dadurch weltweit gefallenen Aktienmärkte. Auch das Verbrauchervertrauen in den USA hat verglichen mit den vorherigen Umfrageergebnissen abgenommen. Mit Spannung erwartet man die Veröffentlichung der EIA (Energy Information Administration). Je nachdem, wie die Bestandszahlen der gelagerten Ölmengen ausfallen, wird der Rohölpreis sich nach unten oder oben bewegen.
Der Euro hat im Zuge der erneuten Besorgnis an den internationalen Märkten einiges an Wert verloren und notierte am Dienstag einen Tiefstand bei 1,2151 US-Dollar. Anders als die Export-Industrie, entstehen den deutschen Flüssiggashändlern daraus Nachteile, weil der Preis des importierten Rohöls sich erhöht.
Wie die Flüssiggaspreise sich im neuen Monat tatsächlich entwickeln hängt zum großen Teil von der Verfügbarkeit ab. Sollte sich diese vor allem in den süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt nicht signifikant verbessern, gibt es für den Flüssiggaspreis keinen Spielraum nach unten.
Die seit Ende letzter Woche steigenden Rohölpreise starten auch diese Woche mit einem leichten Plus in den Handel. Besonders viel Spielraum nach oben gibt es jedoch nicht. Am Flüssiggasmarkt zeigen sich diesbezüglich noch keine Auswirkungen.
Seit Mai diesen Jahres bewegt sich Rohöl der Marke WTI in einem Intervall zwischen 60 und 75 Dollar. Mit aktuell über 73 Dollar wird die Luft aus charttechnischer Sicht aber zunehmend dünner. Impulse, die den Ölpreis darüber hinaus tragen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Vor allem die Aussicht auf einen milden Winter sowie die schwache physische Nachfrage in der US-Wirtschaft drücken die Stimmung der Investoren. Dies zeigen besonders die rekordhohen Lagerreserven bei Destillaten wie Heizöl und Diesel eindrucksvoll. Laut der US-Energiebehörde EIA wurden solche Höchstbestände zuletzt im Januar 1983 verzeichnet. Ohne einen kalten Winter dürfte es schwer werden, dieses Überangebot spürbar abzubauen.
Fallende Flüssiggaspreise sind folglich trotz eines starken Euros nicht zu erwarten. Außerdem heben tiefere Außentemperaturen vornehmlich in der Nacht den Gasverbrauch auf ein höheres Niveau an als in den letzten Monaten. Schlussendlich sollte man von daher trotz des Risikos eines Abrutsches des Rohölpreises nicht unnötig lange mit der Flüssiggasbestellung warten.
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