Bereits in der ersten Augustwoche zeichneten sich steigenden Tendenzen für Flüssiggas ab. Grund hierfür sind ein starker Rohöl und schlechte Verfügbarkeiten aufgrund einer gesteigerten Nachfrage.
Auf die Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks kommen höhere Flüssiggaspreise zu. Nachdem die Preise für Flüssiggas im Juli kontinuierlich gefallen sind, konnte dieses Niveau im neuen Monat August nicht lange gehalten werden. Vor allem ein großes Angebot und ein überraschend starker Euro haben die Flüssiggaspreise letzten Monat teilweise um fast zehn Prozent reduziert.
Diesen Monat sind die verfügbaren Mengen an Flüssiggas in den deutschen Raffinerien überschaubar. Mancherorts gibt es teilweise sogar gar kein Flüssiggas. Auch der Euro steigt nicht in dem Maße, wie er es im Vormonat getan hat. Somit müssen die Flüssiggaspreise zwangsweise steigen. Vor allem Flüssiggasversorger im geographischen Westdeutschland wie z. B. Nordrhein-Westfalen müssen sich an den Flüssiggaspreisen aus dem ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) orientieren. Diese sind mit dem nicht mehr so starken Euro und der relativ hohen Ölpreisnotierung von über 80 US-Dollar höher als dies noch Ende letzten Monats der Fall war. Kunden aus Süd- uns Ostdeutschland können dagegen im Glücksfall noch von den günstigen Flüssiggaspreisen profitieren, weil einige der Flüssiggasversorger sich klugerweise schon letzte Woche für den gesamten Monat mit Flüssiggas eingedeckt haben.
Endverbrauchern mit einem eigenen Flüssiggastank kann man nur raten, Ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit so rasch wie möglich befüllen lassen, bevor Flüssiggas zum Winter hin noch teurer wird.
Die Flüssiggaspreise in Europa haben sich aufgrund eines starken Euros verbilligt. Rohöl pendelt unverändert knapp unter 80 US-Dollar.
Der Preis für Flüssiggas ist mit dem Erstarken des Euros und den damit einhergehenden günstigen Import leicht gefallen. Nachfrage und Angebot für Flüssiggas sind in Deutschland nach wie vor verhalten. Marktexperten führen die momentane Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung auf das anhaltende Vertrauen in die europäische Wirtschaft zurück, während in den USA diese Vertrauen fehlt. Sollte der Euro sich langfristig wieder über die 1,30 US-Dollar-Marke hieven, können die europäischen Flüssiggasendverbraucher zumindest von dieser Seite mit weiterhin niedrigen Preisen rechnen.
Im Fokus steht diese Woche die Entwicklung der Flüssiggaspreise für den nächsten Monat. Die Mehrheit geht von gleichbleibenden Flüssiggaspreisen aus. Es könnte jedoch aus sein, dass die Preise für Flüssiggas sich leicht nach oben bewegen, da die Rohölpreise sich eher nach oben als unten entwickeln. Hinzu kommt, dass in den kommenden Wochen der untere Scheitelpunkt des Flüssiggaspreises in diesem Jahr erreicht sein wird, falls dies nicht schon momentan der Fall ist. Spätestens wenn viele der Endverbraucher den Flüssiggastank vor dem Winter noch einmal voll machen, werden die Flüssiggaspreise steigen, statt zu fallen.
Aufgrund eines überaus schwachen Marktes gibt es keine neuen Impulse für den Flüssiggaspreis.
Die neuen Monatspreise für Flüssiggas sehen im Vergleich zum 01.06.2010 eine Erhöhung von einem bis zwei Cent pro Liter vor. Da die Flüssiggaspreise aber schon während des Monats aufgrund kurzzeitiger Verfügungsprobleme erhöht worden sind, wird sich am dem bisherigen Preis für Flüssiggas nicht viel tun.
Bei Temperaturen über 35° Celsius hat man als Eigentümer eines Flüssiggastanks anderes zu tun, als den Inhalt seines Flüssiggastanks zu überprüfen und ggf. Flüssiggas zu bestellen. Unter normalen Umständen hat ein solches Konsumentenverhalten einen Preisverfall zur Folge. Da der Faktor Nachfrage bei der Preisbildung für Flüssiggas jedoch nur zu maximal einem Drittel in die Bewertung einfließt, kann selbst im Hochsommer der Flüssiggaspreis weiter steigen.
Der Rohölpreis hat sich aufgrund der Hurrikan- und Urlaubssaison in den USA am Montag seit Ende der vergangenen Woche stark verteuert. Am Dienstag fiel jedoch wieder auf ca. 75 US-Dollar. Gründe waren Konjunktursorgen um China sowie Griechenland und die dadurch weltweit gefallenen Aktienmärkte. Auch das Verbrauchervertrauen in den USA hat verglichen mit den vorherigen Umfrageergebnissen abgenommen. Mit Spannung erwartet man die Veröffentlichung der EIA (Energy Information Administration). Je nachdem, wie die Bestandszahlen der gelagerten Ölmengen ausfallen, wird der Rohölpreis sich nach unten oder oben bewegen.
Der Euro hat im Zuge der erneuten Besorgnis an den internationalen Märkten einiges an Wert verloren und notierte am Dienstag einen Tiefstand bei 1,2151 US-Dollar. Anders als die Export-Industrie, entstehen den deutschen Flüssiggashändlern daraus Nachteile, weil der Preis des importierten Rohöls sich erhöht.
Wie die Flüssiggaspreise sich im neuen Monat tatsächlich entwickeln hängt zum großen Teil von der Verfügbarkeit ab. Sollte sich diese vor allem in den süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt nicht signifikant verbessern, gibt es für den Flüssiggaspreis keinen Spielraum nach unten.
Die seit Ende letzter Woche steigenden Rohölpreise starten auch diese Woche mit einem leichten Plus in den Handel. Besonders viel Spielraum nach oben gibt es jedoch nicht. Am Flüssiggasmarkt zeigen sich diesbezüglich noch keine Auswirkungen.
Seit Mai diesen Jahres bewegt sich Rohöl der Marke WTI in einem Intervall zwischen 60 und 75 Dollar. Mit aktuell über 73 Dollar wird die Luft aus charttechnischer Sicht aber zunehmend dünner. Impulse, die den Ölpreis darüber hinaus tragen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Vor allem die Aussicht auf einen milden Winter sowie die schwache physische Nachfrage in der US-Wirtschaft drücken die Stimmung der Investoren. Dies zeigen besonders die rekordhohen Lagerreserven bei Destillaten wie Heizöl und Diesel eindrucksvoll. Laut der US-Energiebehörde EIA wurden solche Höchstbestände zuletzt im Januar 1983 verzeichnet. Ohne einen kalten Winter dürfte es schwer werden, dieses Überangebot spürbar abzubauen.
Fallende Flüssiggaspreise sind folglich trotz eines starken Euros nicht zu erwarten. Außerdem heben tiefere Außentemperaturen vornehmlich in der Nacht den Gasverbrauch auf ein höheres Niveau an als in den letzten Monaten. Schlussendlich sollte man von daher trotz des Risikos eines Abrutsches des Rohölpreises nicht unnötig lange mit der Flüssiggasbestellung warten.
Alle Verbraucher, die einen Eigentumstank kaufen möchten, haben bei den relativ milden Temperaturen noch alle Möglichkeiten, einen eigenen Flüssiggastank von GazCologne vor der Wintersaison zu erhalten. Wir machen die besten Flüssiggaspreise und Flüssiggastankpreise für Sie.
Abonnieren Sie den RSS Feed dieser Seite.
© 2009 by GazCologne | Powered by WordPress | Design: more communication