Wie erwartet haben die Verknappung von Produktverfügbarkeit und Transportkapazitäten den Flüssiggaspreis weiter steigen lassen. Der Rohölpreis fällt nach Ende der Hauptreisesaison in den USA auf teilweise unter 73 US-Dollar (WTI).
Die Flüssiggaspreise steigen immer weiter und es ist kein Ende in Sicht. Vor allem letzte Woche haben die Preise sich aufgrund kurzfristiger Engpässe und technischer Probleme in den Raffinerien stark verteuert.
Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank aus Nordrhein-Westfalen und Teilen Hessens sowie Rheinland-Pfalz haben die Preiserhöhungen besonders deutlich zu spüren bekommen, da die für Sie relevante Raffinerie in Antwerpen kurzfristig ausfiel und die Preise innerhalb von einem Tag um bis zu zwei Cent gestiegen sind. Endverbraucher aus den anderen Bundesländern Deutschlands müssen sich ebenfalls auf Preiserhöhungen einstellen, da die innerdeutschen Raffinerien zurzeit ebenfalls nicht besonders viel Flüssiggas produzieren und infolgedessen die Flüssiggaspreise steigen.
Ein weiterer Grund für die höheren Flüssiggaspreise sind schrumpfende Transportkapazitäten. Die in der letzten Woche sprunghaft gestiegene Nachfrage sorgt für gut gefüllte Auftragsbücher bei Spediteuren.
Einzig und allein die Rohölpreise könnten die Flüssiggaspreiserhöhungen reduzieren oder zumindest begrenzen. Da in den USA die Hauptreisezeit vorbei ist und somit die bereits hohen Lagerbestände weiter steigen werden, ist eine signifikante Korrektur nach unten durchaus möglich. Ebenfalls preissenkend wirkt sich die dieses Jahr gimpflich verlaufenden Hurrikane-Saison aus, da kaum Produktionseinschränkungen verzeichnet wurden. Inwieweit dieser Trend durch die anstehenden wahrscheinlich positiven Wirtschaftsdaten kompensiert werden kann, bleibt abzuwarten.
Man kann jedoch davon ausgehen, dass fallende Rohölpreise sich nicht in fallenden Flüssiggaspreisen sondern allenfalls in weniger steigenden Flüssiggaspreisen auswirken werden.
Die neuen Preise für Flüssiggas werden nächsten Monat weiter steigen. Diese Entwicklung wird entscheidend durch die aktuelle Angebot- und Nachfrageentwicklung beeinflusst. Der Rohölpreis startet die neue Handelswoche aufgrund der Gewinnmitnahmen im Minus, nachdem er letzte Woche um über drei Prozent zugelegt hatte.
Jeder gute Flüssiggasversorger empfiehlt seinen Kunden schon seit einiger Zeit, den eigenen Flüssiggastank nach Möglichkeit so schnell wie möglich voll zu machen. Nun bestätigt sich erneut, dass dieser Ratschlag die Haushaltsausgaben für Energie stark reduzieren kann. Bereits die vierte Woche in Folge steigen die Flüssiggaspreise. Spätestens Anfang nächster Woche wird der letzte Flüssiggashändler seine Lagerreserven des günstigen August-Flüssiggases aufgebraucht haben und teures September-Flüssiggas anbieten müssen. Die neuen Monatspreise für September werden auf jeden Fall steigen. Bleibt nur die Frage zu klären, wie viel mehr bezahlt werden muss. Die meisten Schätzungen gehen von einem bis zwei Cent pro Liter Flüssiggas aus.
Rohölpreisbeobachter werden sich jetzt fragen, weshalb das Flüssiggas teurer wird, da doch der Rohöl um über fünf Prozent niedriger ist als letzten Monat. Experten vermuten sogar, dass der Rohölpreis im September angesichts übervoller Läger und schwacher Aktienmärkte um bis zu 20 % nachgeben könnte, verglichen mit den Preisen Anfang August. Doch wie immer bestimmt auch hier nicht nur der Rohölpreis, sondern auch Fundamentaldaten, wie Angebot und Nachfrage, den Flüssiggaspreis. Diesen Monat und auch in der nächsten Zeit ist die Einwirkung von Angebot und Nachfrage der Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank sogar von noch entscheidenderer Bedeutung als bisher, weil der Winter vor der Tür steht.
Die Preise für Flüssiggas scheinen sich auch im nächsten Monat vorerst nicht nach unten bewegen zu wollen. Die Rohölpreise pendeln währenddessen bei 76 US-Dollar.
Flüssiggas wird trotz WM und Sommerwetter nicht günstiger. Die für nächste Woche zur Veröffentlichung anstehenden neuen Monatspreise deuten auf einen erneuten Anstieg des Flüssiggaspreises hin. An erster Stelle kann als Grund die derzeit besorgniserregend schwache Versorgungssituation der deutschen Raffinerien angeführt werden. Bereits seit Mitte des Monats haben sich eventuelle Probleme aufgrund des Ausfalls der Petroplus-Raffinerie abgezeichnet. Die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Lage hat sich leider nicht erfüllt. Der Ausfall wird nun noch länger als geplant dauern. Gleichzeitig verschärft sich die Situation in den anderen deutschen Raffinerien nach einen einwöchigen Erholungspause erneut. Zum Glück ist aufgrund des Sommers der Umsatz sehr schwach, andernfalls könnte es schwierig werden, jeden Flüssiggaskunden zeitnah zu beliefern.
Ein weiteres Hindernis für den Flüssiggaspreis auf seinem Weg nach unten stellt der Wechselkurs dar. Der Eurokurs hat diesen Monat trotz leichter Erholung im Vergleich zum letzten Monat durchschnittlich schlechter abgeschnitten und erhöht somit die Preise für das deutsche Importgeschäft.
Zu guter letzt kommt der Rohöl. Dieser hat sich in den vergangenen Handelstagen über 76 US-Dollar gehalten. Keiner weiß, warum er nach wie vor so hoch ist, da doch die weltweite Nachfrage nach wie vor schwach ist. Die Spekulanten scheinen sich auf die Aktienmärkte und den Dollar zu konzentrieren. Die Sorge um die europäische (Griechenland)Krise und nicht allzu erhebende Konjunkturdaten ließen den Rohölpreis auch diese Woche nicht die 80 Dollar-Marke überschreiten.
Die Flüssiggaspreise steigen wieder und das in einer Zeit, in der man sich darüber eigentlich gar keine Gedanken macht. Mitunter ein Grund ist der gestiegene Rohölpreis, der auch am Dienstag ein sattes Plus verzeichnet.
Steigende Flüssiggaspreise im Sommer? Eigentlich unlogisch, dennoch ist das der aktuell zu verzeichnende Trend. Die Auf- und Abwärtsbewegen der Preise für Flüssiggas werden nicht allein von der Nachfrage bestimmt, die im Moment praktisch gegen null tendiert. Vielmehr handelt es sich bei der Preisbildung um ein komplexes Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren. Zum ersten ist dort der Rohölpreis, der trotz fehlender positiver Fundamentaldaten zurzeit nur eine Richtung kennt. Der Blick richtet sich hierbei auf wichtige Verlautbarungen wie z. B. die aktuell anstehende europäische Handelsbilanz sowie das monatlich veröffentlichte ZEW-Konjunkturbarometer (eine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten, erstellt von mehreren hundert Wissenschaftlern).
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechselkurs. Zurzeit hat der Euro gegenüber dem Dollar wieder die Nase vorn. Er notiert verglichen zum Vorjahreswert von 1,48 US-Dollar mit ca. 1,23 US-Dollar zwar niedrig, scheint sich aber zum Glück von der europäischen Schuldenkrise erholt zu haben. Die Herabstufung Griechenlands durch eine weitere Ratingagentur ließ den Euro kalt.
Als letzter wichtiger Faktor spielt die Versorgungssituation eine erheblich Rolle. Falls die deutschen Raffinerien wenig oder kein Flüssiggas produzieren, bleiben die Preise trotz schwacher Nachfrage stabil oder steigen sogar. Nicht vorhersehbare Ausfälle oder Produktionsschwierigkeiten verschärfen diesen Effekt noch weiter. Ein solches Szenario spielt sich zurzeit im Süden Deutschlands ab. Zwei der größten Raffinerieverbunde produzieren zurzeit sehr wenig bis gar kein Gas. Falls die Situation nicht besser wird, können Endverbraucher sich auf einen steigenden Flüssiggaspreis einstellen.
Betrachtet man die Gesamtsituation, scheint es trotz schon fast sommerlicher Temperaturen ratsam, nicht viel länger mit der Befüllung seines Flüssiggastanks zu warten. Andernfalls läuft man Gefahr, noch höhere Preise zu bezahlen.
Die Flüssiggaspreise für Ende März werden wohl auch weiterhin hoch bleiben. Ebenso verhält es sich mit dem Rohölpreis WTI, der am Dienstagnachmittag bei 81,50 US-Dollar notierte.
Die aktuelle Situation hat sich hinsichtlich der Versorgung nicht verbessert. Vielmehr haben sich weitere Lücken aufgetan. Die beiden Importe der letzten Woche wurden als Lösung für die Knappheit des kostbaren Flüssiggases interpretiert. Kurz bevor das zweite Schiff eintraf wurde wieder emsig verkauft. Schlussendlich entpuppten sich die Flüssiggaslieferungen jedoch nur als kleiner Wermutstropfen auf den heißen Stein. Nach wie vor hinken die Raffinerien und Läger der ohnehin schwachen Nachfrage hinterher und kürzen tagtäglich die verfügbaren Mengen an Flüssiggas.
Was für ein Glück, dass der Winter sich zurückzieht und das Feld einem verspäteten Frühling mit seinen milden Temperaturen und sonnigem Wetter überlässt. Andernfalls wäre die akuten Probleme nahezu unlösbar. Preislich gleichen sich das knappe Angebot und die schwache Nachfrage aus, sodass wir bis Ende diesen Monats wahrscheinlich mit gleichbleibend hohen Preisen rechnen können. Wie sich die Preise im April entwickeln bleibt noch ungewiss.
Falls sich die Lage aufgrund diverser Importe entspannen und wieder mehr Produkt zur Verfügung steht, könnte die Preise durchaus nachgeben. Darauf zu spekulieren birgt jedoch auch Risiken, da man schon oft beobachten konnte, wie zwar im Sommer die Nachfrage immer weiter zurück ging, der Preis für Flüssiggas jedoch von Entwicklungen am internationalen Rohölmarkt dominiert wurde und der Preis nicht fiel sondern zeitweise sogar anstieg.
Das für den Flüssiggaspreis sehr wichtige Geschehen an der Rohölbörse ist auch in dieser Woche maßgeblich an den hohen Flüssiggaspreisen beteiligt. Nachdem der Ölpreis in den letzten drei Tagen Einbußen hinnehmen musste, konnte er gestern Abend überraschenderweise noch ein Plus verbuchen. Grund hierfür war ein wieder stärkerer Euro und bullishe Aktienmärkte. Heute tendierte der mit Abstand wichtigste Wert an den Rohstoffmärkten wieder nach unten. Diesmal als Folge eine Folge der Unsicherheit bezüglich der angehobenen Zinssätze in Indien und einer nach wie vor fraglichen Zukunft des Griechenland-Euros. Investoren würden zwar lieber ein hohen Rohölpreis sehen, aber es bleibt abzuwarten, wie die WTI-Achterbahn weiter verläuft.
Auch dieses Mal hat der internationale Rohöl sich nicht von den Kursverlusten Ende letzter Woche beeinträchtigen lassen. Er bleibt wacker und schlägt sich erstaunlich gut. Flüssiggas wird nach wie vor trotz milder Temperaturen auf gleichbleibend bis steigend eingestuft.
Der internationale Rohöl WTI hat am Montag viel von den vorherigen Einbußen wettgemacht. Über drei Prozent im Plus waren beim gestrigen Handelsschluss das Resultat eines schwächeren US-Dollars, steigender Aktienmärkte und freundlicher US-Konjunkturdaten. Vor allem die überraschend guten Konjunkturdaten aus der zweitgrößten Volkwirtschaft Japan haben für Auftrieb gesorgt. Nach Gewinnmitnahmen hat der Rohöl heute ein wenig nachgegeben. Alles in allem also ein stabiles Bild des mit Abstand wichtigsten Rohstoffs der Welt. Die 80-Dollar-Marke ist zwar noch nicht erreicht, aber günstiger als 78 Dollar soll es laut den Experten nicht werden. Bleibt abzuwarten, wie die noch zu veröffentlichen Wirtschaftsdaten sich auswirken.
Flüssiggas verhält sich ähnlich konstant. Leichte Steigerungen bei schwacher Nachfrage prägen bei herbstlichen Temperaturen die Flüssiggasmärkte. Dass der Flüssiggaspreis trotz der Umsatzflaute dennoch leicht steigt statt zu fallen, begründen Branchenexperten mit einer Verknappung des Angebots aus innerdeutschen Raffinerien und Flüssiggaslagern zum Monatsende.
Nach wir vor gilt die Devise, dass es sich in warmen Zeiten günstiger tankt als in kalten. Die ungewöhnlich milden Temperaturen regulieren das Flüssiggas so, dass der Flüssiggaspreis für Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks nicht ins Endlose steigt. Wer noch keinen Flüssiggastank hat oder seinen alten Miettank austauschen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, bevor die Winternachfrage die Flüssiggasanbieter zu sehr in die Flüssiggasversorgung einbindet, um an die Installation von Flüssiggas-Anlagen denken zu können.
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