Flüssiggas News

Flüssiggaspreise leicht gefallen

Dienstag, 27. Juli 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise in Europa haben sich aufgrund eines starken Euros verbilligt. Rohöl pendelt unverändert knapp unter 80 US-Dollar.

Der Preis für Flüssiggas ist mit dem Erstarken des Euros und den damit einhergehenden günstigen Import leicht gefallen. Nachfrage und Angebot für Flüssiggas sind in Deutschland nach wie vor verhalten. Marktexperten führen die momentane Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung auf das anhaltende Vertrauen in die europäische Wirtschaft zurück, während in den USA diese Vertrauen fehlt. Sollte der Euro sich langfristig wieder über die 1,30 US-Dollar-Marke hieven, können die europäischen Flüssiggasendverbraucher zumindest von dieser Seite mit weiterhin niedrigen Preisen rechnen.
Im Fokus steht diese Woche die Entwicklung der Flüssiggaspreise für den nächsten Monat. Die Mehrheit geht von gleichbleibenden Flüssiggaspreisen aus. Es könnte jedoch aus sein, dass die Preise für Flüssiggas sich leicht nach oben bewegen, da die Rohölpreise sich eher nach oben als unten entwickeln. Hinzu kommt, dass in den kommenden Wochen der untere Scheitelpunkt des Flüssiggaspreises in diesem Jahr erreicht sein wird, falls dies nicht schon momentan der Fall ist. Spätestens wenn viele der Endverbraucher den Flüssiggastank vor dem Winter noch einmal voll machen, werden die Flüssiggaspreise steigen, statt zu fallen.

Flüssiggaspreise weiterhin auf hohem Niveau

Mittwoch, 30. Juni 2010 von Roman G. Kieslinger

Aufgrund eines überaus schwachen Marktes gibt es keine neuen Impulse für den Flüssiggaspreis.

Die neuen Monatspreise für Flüssiggas sehen im Vergleich zum 01.06.2010 eine Erhöhung von einem bis zwei Cent pro Liter vor. Da die Flüssiggaspreise aber schon während des Monats aufgrund kurzzeitiger Verfügungsprobleme erhöht worden sind, wird sich am dem bisherigen Preis für Flüssiggas nicht viel tun.

Bei Temperaturen über 35° Celsius hat man als Eigentümer eines Flüssiggastanks anderes zu tun, als den Inhalt seines Flüssiggastanks zu überprüfen und ggf. Flüssiggas zu bestellen. Unter normalen Umständen hat ein solches Konsumentenverhalten einen Preisverfall zur Folge. Da der Faktor Nachfrage bei der Preisbildung für Flüssiggas jedoch nur zu maximal einem Drittel in die Bewertung einfließt, kann selbst im Hochsommer der Flüssiggaspreis weiter steigen.

Der Rohölpreis hat sich aufgrund der Hurrikan- und Urlaubssaison in den USA am Montag seit Ende der vergangenen Woche stark verteuert. Am Dienstag fiel jedoch wieder auf ca. 75 US-Dollar. Gründe waren Konjunktursorgen um China sowie Griechenland und die dadurch weltweit gefallenen Aktienmärkte. Auch das Verbrauchervertrauen in den USA hat verglichen mit den vorherigen Umfrageergebnissen abgenommen. Mit Spannung erwartet man die Veröffentlichung der EIA (Energy Information Administration). Je nachdem, wie die Bestandszahlen der gelagerten Ölmengen ausfallen, wird der Rohölpreis sich nach unten oder oben bewegen.

Der Euro hat im Zuge der erneuten Besorgnis an den internationalen Märkten einiges an Wert verloren und notierte am Dienstag einen Tiefstand bei 1,2151 US-Dollar. Anders als die Export-Industrie, entstehen den deutschen Flüssiggashändlern daraus Nachteile, weil der Preis des importierten Rohöls sich erhöht.

Wie die Flüssiggaspreise sich im neuen Monat tatsächlich entwickeln hängt zum großen Teil von der Verfügbarkeit ab. Sollte sich diese vor allem in den süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt nicht signifikant verbessern, gibt es für den Flüssiggaspreis keinen Spielraum nach unten.

Rohölpreis, Euro-Kurs und Flüssiggas verzeichnen deutliche Zuwächse

Dienstag, 15. Juni 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise steigen wieder und das in einer Zeit, in der man sich darüber eigentlich gar keine Gedanken macht. Mitunter ein Grund ist der gestiegene Rohölpreis, der auch am Dienstag ein sattes Plus verzeichnet.

Steigende Flüssiggaspreise im Sommer? Eigentlich unlogisch, dennoch ist das der aktuell zu verzeichnende Trend. Die Auf- und Abwärtsbewegen der Preise für Flüssiggas werden nicht allein von der Nachfrage bestimmt, die im Moment praktisch gegen null tendiert. Vielmehr handelt es sich bei der Preisbildung um ein komplexes Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren. Zum ersten ist dort der Rohölpreis, der trotz fehlender positiver Fundamentaldaten zurzeit nur eine Richtung kennt. Der Blick richtet sich hierbei auf wichtige Verlautbarungen wie z. B. die aktuell anstehende europäische Handelsbilanz sowie das monatlich veröffentlichte ZEW-Konjunkturbarometer (eine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten, erstellt von mehreren hundert Wissenschaftlern).

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechselkurs. Zurzeit hat der Euro gegenüber dem Dollar wieder die Nase vorn. Er notiert verglichen zum Vorjahreswert von 1,48 US-Dollar mit ca. 1,23 US-Dollar zwar niedrig, scheint sich aber zum Glück von der europäischen Schuldenkrise erholt zu haben. Die Herabstufung Griechenlands durch eine weitere Ratingagentur ließ den Euro kalt.

Als letzter wichtiger Faktor spielt die Versorgungssituation eine erheblich Rolle. Falls die deutschen Raffinerien wenig oder kein Flüssiggas produzieren, bleiben die Preise trotz schwacher Nachfrage stabil oder steigen sogar. Nicht vorhersehbare Ausfälle oder Produktionsschwierigkeiten verschärfen diesen Effekt noch weiter. Ein solches Szenario spielt sich zurzeit im Süden Deutschlands ab. Zwei der größten Raffinerieverbunde produzieren zurzeit sehr wenig bis gar kein Gas. Falls die Situation nicht besser wird, können Endverbraucher sich auf einen steigenden Flüssiggaspreis einstellen.

Betrachtet man die Gesamtsituation, scheint es trotz schon fast sommerlicher Temperaturen ratsam, nicht viel länger mit der Befüllung seines Flüssiggastanks zu warten. Andernfalls läuft man Gefahr, noch höhere Preise zu bezahlen.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Unabhängigkeit, indem Sie von GazCologne einen Flüssiggastank kaufen!

Freitag, 21. Mai 2010 von Roman G. Kieslinger

Angenehm warme Temperaturen in ganz Deutschland bringen uns nun endlich das Frühlingswetter, das wir schon seit Wochen herbeisehnen. Es ist länger hell und die Heizungen müssen auch nachts nicht mehr eingeschaltet werden.
Dies ist ein optimaler Zeitpunkt, einen Flüssiggastank zu kaufen. Der Kauf eines Flüssiggastanks bringt viele Vorteile mit sich. So heizt man mit Flüssiggas z. B. meist günstiger als mit Erdgas oder Heizöl. Darüber hinaus zählt Flüssiggas zu den umweltschonendsten fossilen Kraftstoffen überhaupt. Vor allem in ländlichen Gebieten ersetzt so der eigene Flüssiggastank im Garten einen teuren Erdgasanschluss.
Sicherheitstechnisch betrachtet, besteht bei Flüssiggastanks kein erhöhtes Risiko. Durch regelmäßige Überprüfungen des Flüssiggasbehälters durch unsere Sachkundigen wird sichergestellt, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung auftritt. Unser automatischer Erinnerungsservice hilft Ihnen, die Prüffristen einzuhalten.

Wenn man sich für die Versorgung mit Flüssiggas über einen eigenen Flüssiggastank im Garten entscheidet, kann man zwischen der ober- und der unterirdischen Variante wählen. Unterirdische Flüssiggastanks sind aufgrund einer speziellen Beschichtung und der erforderlichen Erdarbeiten teurer als oberirdische Flüssiggastanks. Andererseits sieht ein Flüssiggastank oberirdischer Variante nicht besonders schön aus, kann aber durch Bepflanzungen drumherum verdeckt werden.

Falls Sie sich nun entschieden haben, einen Flüssiggastank zu kaufen, können Sie zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Den Kauf oder die Miete. Verbraucherschützer raten von letzterem ab, da ein Mietvertrag für einen Flüssiggasbehälter oft mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Anders sieht es beim Kauf eines Flüssiggastanks aus. Wenn Sie einen Flüssiggastank bei GazCologne kaufen, haben Sie die Möglichkeit, ohne Wenn und Aber beim Flüssiggaslieferanten Ihrer Wahl zu beziehen. Somit können Sie sicher sein, dass Sie immer zum günstigsten Preis Flüssiggas bestellen können.

Wir übernehmen für Sie die gesamte Installation der Flüssiggasanlage. Sogar die Fundamentplatte für den oberirdischen Flüssiggastank kann auf Wunsch fertig geliefert werden.
Die GazCologne bietet Ihnen basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung eine professionelle Beratung und Abwicklung für die Installation Ihres eigenen Flüssiggasbehälters. Außerdem bieten wir Ihnen auch nach der Installation einen umfangreichen Service an. Dazu gehören u. a. die Befüllung des Flüssiggastanks, die Durchführung aller erforderlichen Prüfungen und ein Notdienst, damit Sie auch im tiefsten Winter nicht frieren müssen. Das Ganze erhalten Sie selbstverständlich ohne jegliche Vertragsbindung.

Flüssiggas: Erneuter Aufwärtstrend zu verzeichnen

Dienstag, 20. April 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise sind nach dem nachosterlichen Tief wieder gestiegen. Auch der Rohölpreis bewegt sich nach wie vor in schwarzen Zahlen.

Nachdem die Preise für Flüssiggas Anfang des Monats ein wenig nachgegeben haben, wurde die Hoffnung auf eine langfristige Reduzierung der Flüssiggaspreise wieder zunichte gemacht.

Betrachtet man Angebot und Nachfrage, müsste der Literpreis bei den aktuell herrschenden Frühlingstemperaturen eigentlich nach unten tendieren. Das ist jedoch derzeit nicht zu beobachten. Der Flüssiggaspreis bewegt sich stattdessen teilweise sogar leicht nach oben. Grund für die Entwicklung ist die Kursrallye des Rohölpreises. Sowohl der das auf dem amerikanischen als auch auf dem europäischen Markt steigt der Rohöl mehr als er fällt. Somit ist es nicht auszuschließen, dass die Flüssiggaspreise in den nächsten Wochen leicht steigen. Eine Reduzierung der Propanpreise ist jedoch ebenfalls nicht vollkommen abwegig. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Rohstoffmarkt für Öl weiter verhält. Letztendlich wird dieser ausschlaggebend für den Preis sein, den Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank bezahlen müssen.

Die Rohstoffmärkte weisen, wie bereits erwähnt, erhebliche Turbulenzen auf, die nicht allein auf das Chaos im europäischen Flugverkehr zurückzuführen sind.

Nachdem der Rohölpreis kurz vor und nach dem Wochenende aufgrund von Unruhen um die New Yorker Bank Goldman Sachs zeitweise auf fast 80 US-Dollar zurückfiel, fing er sich zum Börsenschluss am Montag wieder. Seitdem macht der Rohölpreis wett, was er in den vorausgegangen Tagen an Wert verloren hat. Hauptverantwortlich für diese Achterbahnfahrt sind große Finanzinvestoren, die den Rohölpreis in der letzten Zeit immer weiter nach oben getrieben haben und zuletzt durch die Vorgänge an der Wallstreet verunsichert große Anteile verkauft haben. Inzwischen überwiegt jedoch wieder Optimismus an den Rohstoff- und Aktienmärkten. Die Lockerung des Flugverbots in Europa trägt ihren psychologischen Teil dazu bei.

Flüssiggas und US-Ölpreis im Minus

Mittwoch, 24. Februar 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise bewegen sich weiterhin auf einem absteigenden Ast. Der Preis für Rohöl tendiert seit dem frühen Dienstagnachmittaghandel ebenfalls mit Abschlägen gegenüber den recht hohen Niveau am Montag.

Angesichts der milden Wetterlage sind die fallenden Flüssiggaspreise praktisch selbsterklärend. Mit Höchstwerten von bis zu 14 Grad im Flachland gibt es keine kältebedingte Produktknappheit mehr. Sei Beginn der letzten Woche wurde der Preis für Flüssiggas signifikant reduziert. Das aktuelle Preisgeschehen kann man als Anpassung des Winterpreises an den normalen Preis für Flüssiggas bezeichnen. Wahrscheinlich werden die Flüssiggaspreise noch ein bis zwei Wochen weiter fallen und sich dann bis zum Herbst am Rohölpreis orientieren. Genau richtig für viele der Endverbraucher, die aufgrund des strengen Winters kein Flüssiggas mehr haben und jetzt ihren leeren Flüssiggastank mit Flüssiggas füllen lassen. Man sollte jedoch nicht auf fallende Preise spekulieren. Erfahrungsgemäß sind die Flüssiggaspreise zum Frühlingsanfang meist niedriger als im Sommer, da der Rohölpreis in den Sommermonaten statistisch gesehen in den letzten zehn Jahren fast immer gestiegen ist (mit Außnahme des Krisenjahres 2009) und somit auch die Preise für Flüssiggas trotz schwacher Nachfrage parallel angezogen sind.

Der Preis für den amerikanischen Rohöl bewegt sich seit gestern im Minus. Grund dafür sind laut den Analysten die nach wie vor schwachen Fundamentaldaten. In den letzten Wochen wurde der Ölpreis von sog. weichen Faktoren gestützt. Dazu zählen unter anderem der Raffinerie-Streik in Frankreich, der sich zuspitzende Streit um das iranische Atomprogramm und ein wieder schwächerer US-Dollar. Ein Ausschlag noch oben wird daher als unwahrscheinlich eingestuft.

Milderung des Winterwetters lässt Flüssiggaspreis zur Ruhe kommen

Mittwoch, 17. Februar 2010 von Roman G. Kieslinger

Nach monatelangen Preiserhöhungen ist der Preis für Flüssiggas wieder auf dem Weg nach unten. Die Spekulation mit dem Winter und dem knappen Angebot scheint verpufft zu sein. Nicht so jedoch beim Rohöl. Nachdem er mehrere Tage lang rote Zahlen geschrieben hatte, kletterte er im Dienstaghandel zeitweise um über vier Prozentpunkte.

Die Preis für das Flüssiggas Propan scheint sich beruhigt zu haben. Nachdem aufgrund erhöhter Nachfrage und einem verknappten Angebot die Preise Woche für Woche angezogen worden waren, kippte die Stimmung am vergangenen Freitag. Die Tage des ungewöhnlich bitterkalten und schneereichen Winters sind laut den Meteorologen gezählt. Der noch liegende Schnee wird vor allem in Südwest- und Westdeutschland deutlich zusammensacken oder gar ganz abschmelzen. Nachts gibt es vielfach nur noch leichten bis mäßigen Frost. Richtiges Frühlingswetter wird es jedoch trotz milderer Abschnitte mit teilweise mit bis zu zehn Grad Plus am Oberrhein nirgends geben.

Das diesen Winter unverhältnismäßig hohe Niveau des Flüssiggaspreises wird wahrscheinlich auch in den nächsten Wochen nachgeben müssen. Es ist damit zu rechnen, dass die Preise für Flüssiggas in den nächsten Wochen nicht mehr steigen werden. Für den Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank werden die ersten Preisnachlässe größtenteils ab kommender Woche bzw. ab Anfang März spürbar werden.

Der Rohölpreis verzeichnete am Dienstag nach einer mehrtägigen Flaute ein Plus von über drei US-Dollar. Gestärkt wurde er durch freundliche Aktienmärkte in Japan und Europa und einen wieder stärkeren Euro. Dieser hatte durch die ernorme Überschuldung Griechenlands einiges an Wert verloren. Es besteht allerdings Rückschlagspotenzial. Zu hoch sind die kommerziellen Lagerbestände an Rohöl bzw. Ölprodukten und zu schwach ist die Nachfrage in den westlichen Raffinerien.

Flüssiggas wieder im Plus während WTI schwer zu kämpfen hat

Dienstag, 08. Dezember 2009 von Roman G. Kieslinger

Flüssiggas wird nach wie vor teurer, wenn auch nicht viel. Der Rohöl leidet derweil stark unter schwachen Aktienmärkten und steigenden Dollarkursen.

Die Rohölreserven sind nach wie vor hoch, Nigeria fördert wieder mehr Rohöl und der Euro notiert wieder unter der psychologisch wichtigen 1,50-Dollar-Marke. Alles Indikatoren für eine Kursentwicklung auf deutlich niedrigerem Niveau als noch im letzten Monat. Zusätzlich drückt die verhaltene Nachfrage die internationalen Rohölpreise nach unten. Eine Erholung ist nicht in Sicht. Vielmehr erwarten Experten trotz positiver Wirtschaftsmeldungen schrittweise Anpassungen an die Fundamentaldaten. Tiefstände von zeitweise unter 70-Dollar der US-Sorte West Texas Intermediate sind durchaus nicht unrealistisch. Die seit Wochen aufrecht erhaltene Spekulationsblase scheint allmählich aufzuweichen. Was den Abwärtstrend ausgelöst hat, ist nicht ganz klar. Es bleibt abzuwarten, ob vielleicht Notenbankchef Ben Bernake mit seiner für heute anberaumten Rede vor dem Washingtoner Wirtschaftsclub neue Impulse liefert.

Flüssiggas befindet sich anders als Rohöl auf einem gradlinig bis aufsteigendem Ast. Dass der Rohöl sich nach unten bewegt, wird schlichtweg ignoriert. Bei einer Wetterprognose, die den lange zurückgehaltenen Winter ankündigt, ist das kein Wunder. Noch sind die Läger gut gefüllt. Sollte es jedoch zu einer längeren Kälteperiode kommen, könnte Flüssiggas in den innerdeutschen Raffinerien knapp werden. Die dadurch entstehende Versorgungslücke müsste vor allem im Westen durch einen vermehrten Import von Ware aus den Flüssiggasterminals in Belgien und den Niederlanden gedeckt werden. Zurzeit bestimmt größtenteils der Wetterfrosch, in welche Richtung die Preise sich bewegen. Der Endverbraucher kann seine Flüssiggastank weiterhin ohne Hoffnung auf fallende Preise mit Flüssiggas füllen. Es gilt, rechtzeitig vor den Festtagen für eine warme Stube zu sorgen.

Flüssiggas weiterhin stark, auch ohne Rohölpreisbasis

Mittwoch, 25. November 2009 von Roman G. Kieslinger

Der Flüssiggaspreis kennt weiterhin nur eine Richtung, nämlich die nach oben. Daran ändern auch die schwachen Rohölnotierungen und der mildeste November seit Jahren nichts.

Der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend hat den Rohöl stark gemacht. Doch zum Ende der Woche wurde wieder einmal deutlich, wie viel von der Kauflaune der Großspekulanten abhängt. Und diese sieht im Moment nicht besonders rosig aus. Zum Freitag hatte der internationale Rohöl WTI erhebliche Einbußen hinnehmen müssen und war unter die 78-Dollar Marke gefallen. Als Gründe nannte man schwache Aktienmärkte und einen wieder festeren Dollarkurs. Zum Wochenbeginn hielt sich die Stimmung in Grenzen. Ein leichtes Auf und Ab kennzeichneten den Markt und mündeten in einem minimalen Minus von 0,24 US-Dollar. Die Entwicklung in der restlichen Woche bleibt abzuwarten. Unbestreitbar sind die hohen Lagerreserven und eine niedrige Nachfrage. Schwung in den Markt bringen kann höchstwahrscheinlich nur die Veröffentlichung des geschätzten BIP’s in den USA. Diese steht für den heutigen Nachmittag an. Was uns die Handelswoche außer dem Veröffentlichungen neuer Wirtschaftsdaten und dem Säbelrasseln aus dem Iran bringen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Laut den Experten wird der Rohölpreis sich der nächsten Zeit in dem relativ überschaubaren Spielraum von 77 bis 80 US-Dollar bewegen.

Auf das Flüssiggas hat der leicht gefallene Rohölpreis jedoch keine Auswirkungen. Händler verzeichnen auch am heutigen Tag wieder Zuwächse. Faktisch ist es Winter. Die Temperaturen sprechen eine andere Sprache und treiben somit die Nachfrage auf besorgniserregende Tiefststände, verändern aber nicht die Preiskulisse.

Flüssiggas wird diese Woche höchstwahrscheinlich auf dem zum Monatsbeginn erreichten Niveau bleiben. Die auf dem Papier gestiegenen Flüssiggaspreise der Handelsware aus dem sog. ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) beeinflussen diesen Monat noch nicht den Preis. Zu hoch sind die innerdeutschen Lagerreserven an Flüssiggas, die zu den Preisen von Monatsanfang verkauft werden. Spätestens im neuen Monat werden sich die Flüssiggashändler nach den neuen Preisen orientieren müssen. Aus heutiger Sicht bedeutet dies für den Endverbraucher umgerechnet eine Preiserhöhung von 2 Cent pro Liter. Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks sollten also trotz milder Wetterlage weiterhin auf Auffüllen setzen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

Flüssiggas für Ihr Auto: Immer mehr Deutsche geben günstig Gas

Donnerstag, 19. November 2009 von Roman G. Kieslinger

Flüssiggas bzw. Autogas als Alternative zum herkömmlichen Benzin hat in den letzten Jahren eine Rekordentwicklung hingelegt. Sagenhafte 5 400 Flüssiggastankstellen gibt es allein in Deutschland. Und es werden mehr. Autogas ist der Renner schlechthin.
Im Vergleich dazu hat Erdgas kaum Chancen, an die Erfolgsgeschichte von Flüssiggas anzuknüpfen. Gerade einmal 850 Zapfsäulen für Erdgas sollen den Bedarf deutschlandweit abdecken. Dass sich Flüssiggas als Alternativantrieb in Zukunft auch weiterhin bewähren wird, haben mittlerweile auch viele Automobilbauer erkannt. Wo man früher noch nach dem Kauf des Autos eine Flüssiggasanlage nachrüsten musste, bekommt man heute für das gleiche Geld direkt ab Werk einen Wagen mit eingebautem Flüssiggastank geliefert. Und das mit allen üblichen Garantien. Vorreiter in diesem relativ neuen Marktsegment sind Ford, Opel, Kia, Skoda, Dacia, Chevrolet und VW. Doch die deutschen Premiumhersteller sind inzwischen auch am Ball. In den Werken von Mercedes, Audi und BWM wird bereits fleißig an mit Flüssiggas betriebenen Modellen getüftelt. Autofahren mit Flüssiggas wird also immer attraktiver.

Rein technisch gesehen werden die neuartigen Fahrzeuge bivalent betrieben. Dass heißt, dass man sowohl mit Benzin als auch mit Autogas fahren kann. Es ist jederzeit möglich, bequem per Knopfdruck auf eine andere Antriebsart umschalten. Leistungsunterschiede gibt es nicht. Das Aussehen ändert sich bis auf den Schriftzug am Heck und den zusätzlichen Kontrollleuchten im Cockpit nicht. Durch den im Kofferraum eingebauten Flüssiggastank verlängert sich die Reichweite auf über 1 100 km. Dass man dafür auf das Reserverad verzichten muss, kann man angesichts der niedrigen Preise für Flüssiggas verschmerzen. Weniger als die Hälfte bezahlt man für Flüssiggas an deutschen Tankstellen. Im Flüssiggasmodus verbraucht das Auto zwar ca. 20 % mehr Brennstoff, allerdings amortisiert sich besonders bei Vielfahrern die Investition schon nach kurzer Zeit. Der Antrieb mit Flüssiggas schont Portemonnaie und Umwelt, ohne den Fahrspaß zu beeinträchtigen.

gli2588 2009 bifuelm1 Flüssiggas für Ihr Auto: Immer mehr Deutsche geben günstig Gas gli2596 golf bifuel Flüssiggas für Ihr Auto: Immer mehr Deutsche geben günstig Gas

db2008au01393 2009 Flüssiggas für Ihr Auto: Immer mehr Deutsche geben günstig Gas

(Links zur Volkswagen AG)

Information

Aktuelles, Wissenswertes und Infos zu Flüssiggas und Kauf-Tanks sind die Themen dieses Blogs.

Seiten

Kategorien

Archiv

Blogroll

Suche

Meta

 

© 2009 by GazCologne | Powered by WordPress | Design: more communication