Die Flüssiggaspreise in Europa haben sich aufgrund eines starken Euros verbilligt. Rohöl pendelt unverändert knapp unter 80 US-Dollar.
Der Preis für Flüssiggas ist mit dem Erstarken des Euros und den damit einhergehenden günstigen Import leicht gefallen. Nachfrage und Angebot für Flüssiggas sind in Deutschland nach wie vor verhalten. Marktexperten führen die momentane Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung auf das anhaltende Vertrauen in die europäische Wirtschaft zurück, während in den USA diese Vertrauen fehlt. Sollte der Euro sich langfristig wieder über die 1,30 US-Dollar-Marke hieven, können die europäischen Flüssiggasendverbraucher zumindest von dieser Seite mit weiterhin niedrigen Preisen rechnen.
Im Fokus steht diese Woche die Entwicklung der Flüssiggaspreise für den nächsten Monat. Die Mehrheit geht von gleichbleibenden Flüssiggaspreisen aus. Es könnte jedoch aus sein, dass die Preise für Flüssiggas sich leicht nach oben bewegen, da die Rohölpreise sich eher nach oben als unten entwickeln. Hinzu kommt, dass in den kommenden Wochen der untere Scheitelpunkt des Flüssiggaspreises in diesem Jahr erreicht sein wird, falls dies nicht schon momentan der Fall ist. Spätestens wenn viele der Endverbraucher den Flüssiggastank vor dem Winter noch einmal voll machen, werden die Flüssiggaspreise steigen, statt zu fallen.
Aufgrund eines überaus schwachen Marktes gibt es keine neuen Impulse für den Flüssiggaspreis.
Die neuen Monatspreise für Flüssiggas sehen im Vergleich zum 01.06.2010 eine Erhöhung von einem bis zwei Cent pro Liter vor. Da die Flüssiggaspreise aber schon während des Monats aufgrund kurzzeitiger Verfügungsprobleme erhöht worden sind, wird sich am dem bisherigen Preis für Flüssiggas nicht viel tun.
Bei Temperaturen über 35° Celsius hat man als Eigentümer eines Flüssiggastanks anderes zu tun, als den Inhalt seines Flüssiggastanks zu überprüfen und ggf. Flüssiggas zu bestellen. Unter normalen Umständen hat ein solches Konsumentenverhalten einen Preisverfall zur Folge. Da der Faktor Nachfrage bei der Preisbildung für Flüssiggas jedoch nur zu maximal einem Drittel in die Bewertung einfließt, kann selbst im Hochsommer der Flüssiggaspreis weiter steigen.
Der Rohölpreis hat sich aufgrund der Hurrikan- und Urlaubssaison in den USA am Montag seit Ende der vergangenen Woche stark verteuert. Am Dienstag fiel jedoch wieder auf ca. 75 US-Dollar. Gründe waren Konjunktursorgen um China sowie Griechenland und die dadurch weltweit gefallenen Aktienmärkte. Auch das Verbrauchervertrauen in den USA hat verglichen mit den vorherigen Umfrageergebnissen abgenommen. Mit Spannung erwartet man die Veröffentlichung der EIA (Energy Information Administration). Je nachdem, wie die Bestandszahlen der gelagerten Ölmengen ausfallen, wird der Rohölpreis sich nach unten oder oben bewegen.
Der Euro hat im Zuge der erneuten Besorgnis an den internationalen Märkten einiges an Wert verloren und notierte am Dienstag einen Tiefstand bei 1,2151 US-Dollar. Anders als die Export-Industrie, entstehen den deutschen Flüssiggashändlern daraus Nachteile, weil der Preis des importierten Rohöls sich erhöht.
Wie die Flüssiggaspreise sich im neuen Monat tatsächlich entwickeln hängt zum großen Teil von der Verfügbarkeit ab. Sollte sich diese vor allem in den süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt nicht signifikant verbessern, gibt es für den Flüssiggaspreis keinen Spielraum nach unten.
Die Flüssiggaspreise steigen wieder und das in einer Zeit, in der man sich darüber eigentlich gar keine Gedanken macht. Mitunter ein Grund ist der gestiegene Rohölpreis, der auch am Dienstag ein sattes Plus verzeichnet.
Steigende Flüssiggaspreise im Sommer? Eigentlich unlogisch, dennoch ist das der aktuell zu verzeichnende Trend. Die Auf- und Abwärtsbewegen der Preise für Flüssiggas werden nicht allein von der Nachfrage bestimmt, die im Moment praktisch gegen null tendiert. Vielmehr handelt es sich bei der Preisbildung um ein komplexes Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren. Zum ersten ist dort der Rohölpreis, der trotz fehlender positiver Fundamentaldaten zurzeit nur eine Richtung kennt. Der Blick richtet sich hierbei auf wichtige Verlautbarungen wie z. B. die aktuell anstehende europäische Handelsbilanz sowie das monatlich veröffentlichte ZEW-Konjunkturbarometer (eine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten, erstellt von mehreren hundert Wissenschaftlern).
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechselkurs. Zurzeit hat der Euro gegenüber dem Dollar wieder die Nase vorn. Er notiert verglichen zum Vorjahreswert von 1,48 US-Dollar mit ca. 1,23 US-Dollar zwar niedrig, scheint sich aber zum Glück von der europäischen Schuldenkrise erholt zu haben. Die Herabstufung Griechenlands durch eine weitere Ratingagentur ließ den Euro kalt.
Als letzter wichtiger Faktor spielt die Versorgungssituation eine erheblich Rolle. Falls die deutschen Raffinerien wenig oder kein Flüssiggas produzieren, bleiben die Preise trotz schwacher Nachfrage stabil oder steigen sogar. Nicht vorhersehbare Ausfälle oder Produktionsschwierigkeiten verschärfen diesen Effekt noch weiter. Ein solches Szenario spielt sich zurzeit im Süden Deutschlands ab. Zwei der größten Raffinerieverbunde produzieren zurzeit sehr wenig bis gar kein Gas. Falls die Situation nicht besser wird, können Endverbraucher sich auf einen steigenden Flüssiggaspreis einstellen.
Betrachtet man die Gesamtsituation, scheint es trotz schon fast sommerlicher Temperaturen ratsam, nicht viel länger mit der Befüllung seines Flüssiggastanks zu warten. Andernfalls läuft man Gefahr, noch höhere Preise zu bezahlen.
Die Flüssiggaspreise für diese und nächste Woche bewegen sich nach unten. Der aktuell bei 74,50 US-Dollar notierende Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate ist seit Mitte letzter Woche starken Kursschwankungen unterworfen.
Die Preise für Flüssiggas gehen vielerorts minimal zurück. Grund hierfür sind gefallende Vertragspreise für Flüssiggas aus einem Großteil der innerdeutschen Raffinerien. Die Nachfrage ist nach wir vor verhalten, doch aufgrund des ausbleibenden Sommers noch nicht ganz verebbt. Die Verfügbarkeit für Flüssiggas wird diesen Monat wahrscheinlich keine Probleme bereiten. Es gab im Mai zwar immer wieder kleine Zwischenfälle in der Raffinerie MiRO Karlsruhe, jedoch sind diese nach dem Stillstand in den letzten Monaten normal.
Es besteht zurzeit keine Dringlichkeit, seine Flüssiggastanks sofort aufzufüllen. Auf Preise, die im letzten Sommer üblich waren, können wir jedoch nicht hoffen, da solche Preise aufgrund der sich erholenden Weltkonjunktur nicht mehr möglich sind.
Bleibt abzuwarten, wie sich der internationale Rohöl und der Wechselkurs des Euros entwickeln. Das Zusammenspiel dieser beiden Werte ist im Sommer letztendlich ausschlaggebend für die Gestaltung der Flüssiggaspreise in Deutschland. Welche Richtung der Rohölpreis einschlagen wird, weiß keiner so genau. Letzte Woche war dieser zwischen 68 und 75 US-Dollar hin und her gependelt. Hierbei haben vor allem die möglichen Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise auf die Weltwirtschaft viele Marktteilnehmer verunsichert. Erst Ende letzter Woche stufte die Ratingagentur Fitch die Bonität Spaniens herunter. Die europäische Gemeinschaftswährung zeigt sich heute aber stabil und verteidigt seit Handelsbeginn erfolgreich die 1,23-Dollar-Marke.
Da die Börsen in den USA und Großbritannien aufgrund des Feiertages (Memorial Day) heute geschlossen bleiben, wird sich auf den Märkten erst morgen wieder etwas bewegen.
Die Preise für Flüssiggas haben diese Woche nicht unter der schwachen Nachfrage nachgegeben. Beim Rohöl ist ebenfalls ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen.
Seit Beginn der letzten Woche ist ein kontinuierlicher Aufwärtstrend der Preise im deutschen Flüssiggasmarkt zu verzeichnen. So waren es heute im Vergleich zur vorletzten Woche durchschnittlich ca. 1,5 – 2 Cent je Liter mehr, die man als Eigentümer eines eigenen Flüssiggastanks auf dem freien Markt für Flüssiggas bezahlen muss.
Gebeutelt durch die Eurokrise steigen vor allem die Importpreise für Flüssiggas aus Antwerpen. Anderseits sind die Preise in Deutschland aufgrund einer sehr guten Verfügbarkeit unverhältnismäßig niedrig.
Bereits in der letzten Woche hat der Euro einiges an Wert verloren. Ein Dreiviertelbillionen-Euro-Rettungspaket sollte den Schaden begrenzen. Doch genau das Gegenteil ist eingetreten. So fiel der Wert für die europäische Gemeinschaftswährung gestern auf ein 4-Jahrestief. Grund genug für die Versorger, die Preise für Flüssiggas trotz sommerlicher Nachfrage weiterhin auf einem hohem Niveau zu halten.
Die Kurse für Rohöl konnten sich am Dienstag ungeachtet der innereuropäischen Krise von ihren Verlusten in der vergangenen Woche erholen. Über die zukünftige Entwicklung lassen sich nur vage Vermutungen anstellen. Positive Stimmung bei Rohstoffanlegern ist selten anzutreffen. Ein Großteil der Investoren hat kein weiteres Interesse daran, die seit Monaten anhaltende Rohölblase weiter mit Luft zu füllen.
Steigende Lagerbestände und ernüchternde Nachfrageprognosen machen deutlich, dass der Rohöl überwertet ist.
Die aktuelle Marktsituation ist geprägt durch Unsicherheit und extreme Schwankungen. Deshalb kann die zukünftige Entwicklung der Flüssiggaspreise nicht eindeutig prognostiziert werden. Zwischen den vier Faktoren für die Entwicklung der Flüssiggaspreise (Nachfrage, Angebot, internationaler Rohölpreis und Eurokurs) ist es zu einem Patt gekommen. Nun muss sich zeigen, welche Seite überwiegt.
Ganz Deutschland ist von einer weißen Schneedecke überdeckt. Der Winter wird uns auch in den nächsten Wochen weiter beschäftigen. Der Preis für Flüssiggas kennt nur eine Richtung, nach oben.
Den Rohölpreis hat es nach einem neuen 15-Monatshoch am Montag allerdings kalt erwischt. Aktuell pendelt er mehr unter als über der 80-Dollar-Marke.
Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Obwohl wenn es diesmal längst nicht so kalt wie letztes Jahr ist, fließt Flüssiggas nicht im Überfluss aus den Raffinerien. Die Menge werden knapper und Verfügbarkeiten schwinden. Und das bevor überhaupt die große Nachfrage eingesetzt hat, was bei anhaltender Kälte bald der Fall sein wird. Viele Flüssiggastanks sind im Sommer gefüllt worden, daher sind größere Versorgungsengpässe noch nicht an der Tagesordnung. Bei anhaltender Kälte wird die Mehrzahl der Kunden zum Ende des Monats Ihren Flüssiggastanks wieder auffüllen lassen müssen. Dadurch könnte es zu logistischen Herausforderungen im Flüssiggas-Tankwagenbereich kommen und die der Flüssiggaspreise werden sich infolge dessen verteuern.
Mit Fundamentaldaten lässt sich der signifikante Anstieg des Flüssiggaspreises nicht stützen. Der letzte Woche noch starke internationale Rohöl WTI erreichte am Montag ein sensationelles 15-Monatshoch von über 84 US-Dollar. Dort verweilte er aber nicht lange und fiel am Abend zurück auf ca. 80 US-Dollar. Die weitere Entwicklung des Rohölpreises hängt einerseits von der internationalen Währungspolitik und andererseits von dem weiteren Wettergeschehen ab. Sollte es wie angedeutet wieder wärmer in Nordamerika und Asien werden, könnte der Rohöl noch weiter fallen. Allzu starke Auswirkungen wie auf den Flüssiggaspreis, wie z. B. im Sommer in Deutschland wird dies jedoch nicht haben.
Der Flüssiggaspreis kennt weiterhin nur eine Richtung, nämlich die nach oben. Daran ändern auch die schwachen Rohölnotierungen und der mildeste November seit Jahren nichts.
Der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend hat den Rohöl stark gemacht. Doch zum Ende der Woche wurde wieder einmal deutlich, wie viel von der Kauflaune der Großspekulanten abhängt. Und diese sieht im Moment nicht besonders rosig aus. Zum Freitag hatte der internationale Rohöl WTI erhebliche Einbußen hinnehmen müssen und war unter die 78-Dollar Marke gefallen. Als Gründe nannte man schwache Aktienmärkte und einen wieder festeren Dollarkurs. Zum Wochenbeginn hielt sich die Stimmung in Grenzen. Ein leichtes Auf und Ab kennzeichneten den Markt und mündeten in einem minimalen Minus von 0,24 US-Dollar. Die Entwicklung in der restlichen Woche bleibt abzuwarten. Unbestreitbar sind die hohen Lagerreserven und eine niedrige Nachfrage. Schwung in den Markt bringen kann höchstwahrscheinlich nur die Veröffentlichung des geschätzten BIP’s in den USA. Diese steht für den heutigen Nachmittag an. Was uns die Handelswoche außer dem Veröffentlichungen neuer Wirtschaftsdaten und dem Säbelrasseln aus dem Iran bringen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Laut den Experten wird der Rohölpreis sich der nächsten Zeit in dem relativ überschaubaren Spielraum von 77 bis 80 US-Dollar bewegen.
Auf das Flüssiggas hat der leicht gefallene Rohölpreis jedoch keine Auswirkungen. Händler verzeichnen auch am heutigen Tag wieder Zuwächse. Faktisch ist es Winter. Die Temperaturen sprechen eine andere Sprache und treiben somit die Nachfrage auf besorgniserregende Tiefststände, verändern aber nicht die Preiskulisse.
Flüssiggas wird diese Woche höchstwahrscheinlich auf dem zum Monatsbeginn erreichten Niveau bleiben. Die auf dem Papier gestiegenen Flüssiggaspreise der Handelsware aus dem sog. ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) beeinflussen diesen Monat noch nicht den Preis. Zu hoch sind die innerdeutschen Lagerreserven an Flüssiggas, die zu den Preisen von Monatsanfang verkauft werden. Spätestens im neuen Monat werden sich die Flüssiggashändler nach den neuen Preisen orientieren müssen. Aus heutiger Sicht bedeutet dies für den Endverbraucher umgerechnet eine Preiserhöhung von 2 Cent pro Liter. Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks sollten also trotz milder Wetterlage weiterhin auf Auffüllen setzen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Auch dieses Mal hat der internationale Rohöl sich nicht von den Kursverlusten Ende letzter Woche beeinträchtigen lassen. Er bleibt wacker und schlägt sich erstaunlich gut. Flüssiggas wird nach wie vor trotz milder Temperaturen auf gleichbleibend bis steigend eingestuft.
Der internationale Rohöl WTI hat am Montag viel von den vorherigen Einbußen wettgemacht. Über drei Prozent im Plus waren beim gestrigen Handelsschluss das Resultat eines schwächeren US-Dollars, steigender Aktienmärkte und freundlicher US-Konjunkturdaten. Vor allem die überraschend guten Konjunkturdaten aus der zweitgrößten Volkwirtschaft Japan haben für Auftrieb gesorgt. Nach Gewinnmitnahmen hat der Rohöl heute ein wenig nachgegeben. Alles in allem also ein stabiles Bild des mit Abstand wichtigsten Rohstoffs der Welt. Die 80-Dollar-Marke ist zwar noch nicht erreicht, aber günstiger als 78 Dollar soll es laut den Experten nicht werden. Bleibt abzuwarten, wie die noch zu veröffentlichen Wirtschaftsdaten sich auswirken.
Flüssiggas verhält sich ähnlich konstant. Leichte Steigerungen bei schwacher Nachfrage prägen bei herbstlichen Temperaturen die Flüssiggasmärkte. Dass der Flüssiggaspreis trotz der Umsatzflaute dennoch leicht steigt statt zu fallen, begründen Branchenexperten mit einer Verknappung des Angebots aus innerdeutschen Raffinerien und Flüssiggaslagern zum Monatsende.
Nach wir vor gilt die Devise, dass es sich in warmen Zeiten günstiger tankt als in kalten. Die ungewöhnlich milden Temperaturen regulieren das Flüssiggas so, dass der Flüssiggaspreis für Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks nicht ins Endlose steigt. Wer noch keinen Flüssiggastank hat oder seinen alten Miettank austauschen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, bevor die Winternachfrage die Flüssiggasanbieter zu sehr in die Flüssiggasversorgung einbindet, um an die Installation von Flüssiggas-Anlagen denken zu können.
Die Öl-Futures an den internationalen Warenterminmärkten sind nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten wieder knapp unter die 70-Dollar-Marke gerutscht, sodass heute auch die Flüssiggaspreise im ARA Markt etwas schwächer eröffnet haben.
Aktuell stehen die führenden WTI-Rohöl Notierungen bei 69,34 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl “Brent” kostet rund 67,30 Dollar. Der Euro kann sich wieder erholen und kostet zur Stunde 1,4611 US-Dollar.
In der letzten Handelswoche zeigten sich die Ölpreise mit einer erstaunlichen Stärke. Trotz schlechter Wirtschaftsdaten und fallender Aktienkurse konnten die Notierungen teilweise sogar kräftig zulegen.
Eine plausible Begründung ließ sich dafür allerdings kaum finden und so rechnen die meisten Marktexperten in dieser Woche eher mit fallenden Preisen, was auch bereits am Freitag nach Veröffentlichung der neuesten US-Arbeitsmarktdaten der Fall war.
Mit 9,8 Prozent liegt die Arbeitslosenquote hier auf den höchsten Stand seit 26 Jahren und vor allem der starke Rückgang der Beschäftigten um 263.000 sorgte für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten.
Die hohe Zahl der Erwerbslosen könnte auf den Konsum und natürlich auch auf die Öl-Nachfrage in der größten Volkswirtschaft der Welt drücken, die ja ohnehin sehr verhalten ist, was sich auch in der letzten Woche wieder an den abermals gestiegenen Ölbeständen zeigte.
Am Devisenmarkt konnte der Euro von den schlechten Zahlen profitieren, was mit weiter stabilen Zinsen in den USA begründet wurde. Solange der US-Konsum schwach bleibt, dürfte die FED auch ihre Zinspolitik nicht ändern.
Der wieder etwas stärkere Euro und die rückläufigen Ölpreise dürften heute auch den Flüssiggas-Notierungen etwas Spielraum nach unten geben. Größere Bewegungen nach unten, die sich auf das Endverbraucher-Tagesgeschäft für Tankgas direkt auswirken, sind daher kurz vor der Wintersaison aber nicht zu erwarten. Auch dürften die meisten Flüssiggastanks noch gut gefüllt sein.
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