Durch die signifikante Preiserhöhung von November auf Dezember markieren die Flüssiggaspreise den höchsten Stand in der Geschichte. Auch der Rohölpreis steigt, allerdings ist es noch ein weiter Weg von den aktuell 94 US-Dollar pro Barrel für die Nordseesorte Brent zu der im Sommer 2008 verzeichneten 150-Dollar-Marke.
Neu sind die seit Monaten andauernden Preiserhöhungen für Flüssiggas nicht. Dennoch war man sich über das Ausmaß der Preiserhöhungen im Dezember nicht im Klaren. So sind die Flüssiggaspreise von November auf Dezember ähnlich stark gestiegen, wie dies normalerweise erst von Dezember auf Januar zu beobachten ist. Größtenteils dafür verantwortlich gemacht wird der ebenfalls vorzeitige Wintereinbruch in Europa und USA. Temperaturen von unter minus 20 Grad Celcius lassen Nachfrage und Flüssiggaspreis synchron in die Höhe schnellen.
Dazu gesellt sich reichlich Schnee, der die Auslieferung schwer bis unmöglich macht. Der Umstand, dass Flüssiggastanks eher in ländlichen Regionen liegen, verschärft die aktuelle Situation noch weiter, da die momentan völlig überlasteten Räumungsdienste diese Gebiete erst gar nicht anfahren. Aber auch der Transport von Flüssiggas über die Autobahn oder Schiene mit Großtankwagen bzw. Kesselwagen ist nur eingeschränkt möglich.
Für die nächsten beiden Monate ist keine Reduzierung der Flüssiggaspreise in Sicht. Weiterhin gilt, den Flüssiggastank so früh wie möglich mit der voraussichtlichen Bedarfsmenge an Flüssiggas für den Winter zu füllen. Die bereits schon astronomisch hohen Flüssiggaspreise werden wahrscheinlich weiter steigen. Eine Reduzierung des Flüssiggaspreises bleibt so lange ausgeschlossenen, wie es Kälte und Schnee gibt. Damit wird uns der Winter in den kommenden Monaten nach dem Prolog für Dezember aller Voraussicht nach reichlich versorgen.
Die aktuellen Flüssiggaspreise sind so teuer wie noch nie. Selbst vor der Reduzierung des Rohölpreis von über 150 Dollar pro Barrel im Sommer 2008 waren die Preise für Flüssiggas noch nicht ganz so hoch. Mit einem Kurs von fast 93 US-Dollar pro Barrel hat auch die Rohölsorte Brent im gestrigen Handelsverlauf einen neuen Rekordwert erreicht, allerdings nur einen zweijährigen.
Die sukzessive Steigerung der Flüssiggaspreise seit September diesen Jahres mündete zum Monatswechsel von November auf Dezember in einen Preiszuschlag von bis zu acht Cent netto pro Liter Flüssiggas.
Viele Endverbraucher mit einem Flüssiggastank stecken in einem Dilemma. Wer bis jetzt noch nicht getankt hat, muss erheblich höhere Flüssiggaspreise bezahlen als noch vor ein oder zwei Monaten. Doch wer jetzt nicht bestellt, muss mit noch höheren Flüssiggaspreisen rechnen, da eine Reduzierung der Preise für Flüssiggas nicht vor Ende des Winters erwartet wird. Dazu kommen witterungsbedingt erschwerte Bedingungen für Gefahrguttransporter auf deutschen Straßen. Der reichlich gefallene und noch fallende Schnee, wird vielerorts zu Lieferproblemen und damit einer Verlängerung der Lieferfrist führen.
Trotz kurzzeitig milder Temperaturen in Deutschland deutet der Trend in die Minusgradregion. Für die nächsten Tage ist wieder Dauerfrost angesagt. Der Mix aus Schnee, Kälte und teilweise nach wie vor begrenzter Verfügbarkeiten aus Raffinerien und Terminals lässt dem Flüssiggaspreis trotz des derzeit extrem hohen Niveaus einen verschwindend geringen Spielraum nach unten. Bestenfalls müssen die Flüssiggaspreise nicht weiter angehoben werden.
Der Rohölpreis und Euro schwanken zurzeit wieder im Wechselspiel. Für den Rohöl lässt sich zurzeit ein Seitwärtstrend verzeichnen, nachdem er aufgrund der guten Wirtschaftsdaten an den Aktienmärkten gestern ein Zweijahreshoch markierte. Die daraufhin eingesetzten Gewinnmitnahmen drücken den Preis im Mittwochshandel auf 91 Dollar.
Die Steuererleichterung in den USA lässt auf ein Anziehen der dortigen Binnenkonjunktur hoffen und verleiht dem Dollar Auftrieb. Der durch die europäische Schuldenkrise ohnehin schon seit zwei Wochen angeschlagene Euro reagierte darauf mit Abschlägen und notiert nach den 1,34 Dollar am Montag heute wieder bei 1,32 Dollar.
Zum Verdruss der Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank steigt der Flüssiggaspreis wieder. Ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht. Aufgrund des Streiks in Frankreich werden seit kurzem sehr viele französische und norditalienische Tankwagen in innerdeutschen und westeuropäischen Raffinerien abgefertigt. Die geladenen Mengen in Antwerpen, einer der wichtigsten Versorgungsstandorte für Deutschland, sind an einigen Tagen dreimal höher als der Normalbedarf. So ist es keine große Überraschung, dass die Flüssiggaspreise an die erhöhte Nachfrage angepasst werden müssen.
Teilweise wurden die Flüssiggaspreis schon im Laufe des Monats Oktober erhöht. Wer den Preis für Flüssiggas noch nicht erhöht hat, wird dies spätestens nächsten Monat tun müssen.
Der von vielen prophezeite Jahrhundertwinter hat noch keine Auswirkungen auf den Flüssiggaspreis. Obwohl es für diese Jahreszeit unverhältnismäßig kalt ist, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, ob der Winter tatsächlich extremer ausfällt als sonst. Falls sich die Vorhersage jedoch bewahrheiten sollte, wird der Flüssiggaspreis stark steigen. Aber auch ohne Berücksichtigung der voraussichtlichen Wetterentwicklung kann man bereits jetzt sagen, dass die Flüssiggaspreise in einigen Monaten höher sein werden als zum jetzigen Zeitpunkt. Endverbraucher sind in jedem Fall gut beraten, ihren Flüssiggastank jetzt füllen zu lassen.
Bereits in der ersten Augustwoche zeichneten sich steigenden Tendenzen für Flüssiggas ab. Grund hierfür sind ein starker Rohöl und schlechte Verfügbarkeiten aufgrund einer gesteigerten Nachfrage.
Auf die Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks kommen höhere Flüssiggaspreise zu. Nachdem die Preise für Flüssiggas im Juli kontinuierlich gefallen sind, konnte dieses Niveau im neuen Monat August nicht lange gehalten werden. Vor allem ein großes Angebot und ein überraschend starker Euro haben die Flüssiggaspreise letzten Monat teilweise um fast zehn Prozent reduziert.
Diesen Monat sind die verfügbaren Mengen an Flüssiggas in den deutschen Raffinerien überschaubar. Mancherorts gibt es teilweise sogar gar kein Flüssiggas. Auch der Euro steigt nicht in dem Maße, wie er es im Vormonat getan hat. Somit müssen die Flüssiggaspreise zwangsweise steigen. Vor allem Flüssiggasversorger im geographischen Westdeutschland wie z. B. Nordrhein-Westfalen müssen sich an den Flüssiggaspreisen aus dem ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) orientieren. Diese sind mit dem nicht mehr so starken Euro und der relativ hohen Ölpreisnotierung von über 80 US-Dollar höher als dies noch Ende letzten Monats der Fall war. Kunden aus Süd- uns Ostdeutschland können dagegen im Glücksfall noch von den günstigen Flüssiggaspreisen profitieren, weil einige der Flüssiggasversorger sich klugerweise schon letzte Woche für den gesamten Monat mit Flüssiggas eingedeckt haben.
Endverbrauchern mit einem eigenen Flüssiggastank kann man nur raten, Ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit so rasch wie möglich befüllen lassen, bevor Flüssiggas zum Winter hin noch teurer wird.
Auch dieses Mal hat der internationale Rohöl sich nicht von den Kursverlusten Ende letzter Woche beeinträchtigen lassen. Er bleibt wacker und schlägt sich erstaunlich gut. Flüssiggas wird nach wie vor trotz milder Temperaturen auf gleichbleibend bis steigend eingestuft.
Der internationale Rohöl WTI hat am Montag viel von den vorherigen Einbußen wettgemacht. Über drei Prozent im Plus waren beim gestrigen Handelsschluss das Resultat eines schwächeren US-Dollars, steigender Aktienmärkte und freundlicher US-Konjunkturdaten. Vor allem die überraschend guten Konjunkturdaten aus der zweitgrößten Volkwirtschaft Japan haben für Auftrieb gesorgt. Nach Gewinnmitnahmen hat der Rohöl heute ein wenig nachgegeben. Alles in allem also ein stabiles Bild des mit Abstand wichtigsten Rohstoffs der Welt. Die 80-Dollar-Marke ist zwar noch nicht erreicht, aber günstiger als 78 Dollar soll es laut den Experten nicht werden. Bleibt abzuwarten, wie die noch zu veröffentlichen Wirtschaftsdaten sich auswirken.
Flüssiggas verhält sich ähnlich konstant. Leichte Steigerungen bei schwacher Nachfrage prägen bei herbstlichen Temperaturen die Flüssiggasmärkte. Dass der Flüssiggaspreis trotz der Umsatzflaute dennoch leicht steigt statt zu fallen, begründen Branchenexperten mit einer Verknappung des Angebots aus innerdeutschen Raffinerien und Flüssiggaslagern zum Monatsende.
Nach wir vor gilt die Devise, dass es sich in warmen Zeiten günstiger tankt als in kalten. Die ungewöhnlich milden Temperaturen regulieren das Flüssiggas so, dass der Flüssiggaspreis für Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks nicht ins Endlose steigt. Wer noch keinen Flüssiggastank hat oder seinen alten Miettank austauschen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, bevor die Winternachfrage die Flüssiggasanbieter zu sehr in die Flüssiggasversorgung einbindet, um an die Installation von Flüssiggas-Anlagen denken zu können.
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