Die Flüssiggaspreise kennen weiterhin nur eine Richtung, nach oben. Der Rohöl (Brent) zeigt sich im Schnitt unverändert in einem Range zwischen 83 und 86 US-Dollar. Aufgrund der wieder aufgeflammten Schuldenkrise Europa musste der Euro erhebliche Abschläge hinnehmen.
Der Flüssiggaspreis hat sich im November wieder stark verteuert. Mittlerweile läst sich das rasante Expansionstempo der Flüssiggaspreise nicht mehr plausibel erklären. So ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage diesen Monat erneut als schwach eingestuft wird. Bei Teuerungsraten von über dreißig Prozent versuchen viele Flüssiggaskunden, die Bestellung so lange wie möglich herauszögern.
Für Dezember steht bereits fest, dass die Flüssiggaspreise erneut deutlich anziehen werden. Wer seine Flüssiggasbestellung zu lange herauszögert, wird noch mehr bezahlen müssen als jetzt und läuft zusätzlich Gefahr, bei einem sprunghaften Nachfrageanstieg vor der Weihnachtszeit nicht rechtzeitig beliefert zu werden. Eine Reduzierung der Flüssiggaspreise ist erst im Frühjahr 2011 wahrscheinlich. Nach wie vor kann man dem Endverbraucher nur empfehlen, den Flüssiggastank auf jeden Fall mit der für den Winter erforderlichen Menge an Flüssiggas befüllen zu lassen.
Aufgrund der aktuellen Diskussion um den Brennpunkt Irland & Co liefert der Wechselkurs der europäischen Gemeinschaftswährung weiteren Zündstoff für neue Preiserhöhungen. Der Wertverlust des Euros im laufenden Monat führt dazu, dass die neuen Vertragspreise für Flüssiggas sich im Dezember zusätzlich um ca. 0,75 Cent pro Liter verteuern werden.
Nachdem der Rohölpreis am 11.11.2010 auf bis zu 89,70 Dollar (Brent) gestiegen war, setzte einen Tag später eine deutliche Kurskorrektur nach unten ein. Die Flüssiggaspreise orientieren sich jedoch weiterhin nach oben.
Ein schwacher Rohölpreis und eine noch schwächere Nachfrage tragen eigentlich dazu bei, dass der Preis für Flüssiggas fällt oder zumindest nicht mehr steigt. Können sich Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank kurz vor dem Winter noch einmal auf eine leichte Reduzierung des Flüssiggaspreises freuen? – Fehlanzeige. Die Flüssiggaspreise für Endverbraucher sind seit Anfang August diesen Jahres um durchschnittlich neun Cent gestiegen. Diese für diesen Zeitraum untypische Entwicklung hängt mit der Verkettung verschiedener Umstände zusammen. So haben die Preissteigerungen für Flüssiggas im August und September größtenteils das marktwirtschaftliche Gleichgewicht zwischen knappem Angebot und gestiegener Nachfrage wiederhergestellt. Als daraufhin die innerdeutsche Nachfrage im Oktober nachließ, stellte der Streik in Frankreich die Flüssiggaspreise auf den Kopf. Das vorher an deutsche Flüssiggashändler verkaufte Flüssiggas wurde nun im großem Stil nach Frankreich und Italien exportiert. Doch wie jeder Streik ging auch der französische zu Ende. Die daraufhin einsetzende Nachfrageebbe im November wurde bisher nicht mit fallenden Flüssiggaspreisen quittiert. Das liegt einerseits an den Nachwirkungen des Streiks und andererseits an den bis vor kurzem stark bullishen Rohölpreisen. Die Preisgestaltung für Flüssiggas im restlichen November und Dezember lässt sich nicht genau vorhersagen. Klar ist jedoch, dass die Flüssiggaspreise Anfang Dezember höher sein werden als noch Anfang diesen Monats.
Ein Großteil der Flüssiggasversorger rechnet mit bullishen Flüssiggaspreisen. Grund sind deutlich niedrigere Temperaturen ab der nächsten Woche und die aus momentaner Sicht weiterhin begrenzte Angebotsmenge an Flüssiggas. Dazu kommt die Bodenbildung des Rohölpreises oberhalb von 80 Dollar. Um die Flüssiggaspreise fallen zu lassen, erfordert es entweder einen sehr starken Euro oder noch niedrigere Rohölpreise. Da aber auch der Euro aufgrund der Schuldenkrise in EU-Peripherie-Staaten uns mit Werten zwischen 1,35 und 1,37 US-Dollar nicht entgegenkommt, gilt weiterhin das Gebot, eine vor dem Winter erforderlichen Füllung des Flüssiggastanks nicht allzu lange herauszuzögern.
Die Flüssiggaspreise zeigen trotz des immer weiter steigenden Eurowertes keine Schwäche. Gegenspieler der starken EU-Währung sind die angebrochene Heizperiode und der hohe Rohölpreis.
Der derzeit weltweit tobende Währungskrieg lässt die europäische Exportindustrie bluten. Deutsche Konsumenten können jedoch insoweit davon profitieren, dass in Dollar gehandelte Rohstoffe günstiger werden und somit auch das importierte Flüssiggas, Benzin und Heizöl weniger kostet.
Hoffnungen auf fallende Flüssiggaspreise können allerdings weiterhin nicht erfüllt werden. Hintergrund: Der hohe Rohölpreis und eine hohe Nachfrage zum Auftakt der Wintersaison lassen die Preise steigen. Hinzu kommt der Ölarbeiter-Streik in Frankreich. Auch wenn deutsche Raffinerien Ihre Versorgung umswitchen, könnten aus dem ARA-Raum schon bald Abflüsse nach Frankreich geordert werden, die die Flüssiggaspreise für Endverbraucher im westdeutschen Raum steigen lassen. Die momentan extrem bullishe europäische Gemeinschaftswährung wirkt dem insoweit entgegen, dass er Preissteigerungen dämpft oder sogar verhindert. Falls der Euro nicht bei 1,40 Dollar sondern wie noch vor genau einem Monaten unterhalb von 1,30 Dollar notieren würde, wären die Flüssiggaspreise erheblich höher.
Die weitere Entwicklung am Devisenmarkt ist ungewiss. Die USA beschuldigt China, die Währung künstlich niedrig zu halten, macht es selber jedoch nicht anders. Wie lange das noch so (gut) geht, weiß niemand genau. Einzig die europäische Zentralbank hält sich aus dem Wettabwerten heraus und nimmt dafür Einbußen im heimischen Export hin. Es steht jedoch fest, dass mit der einsetzenden Winterperiode die Flüssiggaspreise aufgrund erhöhter Nachfrage steigen werden und somit auch die Preise für Flüssiggas weiter anziehen. Der Wechselkurs stellt in dieser Gleichung die Unbekannte da. Wahrscheinlich wird der anfängliche Aufwärtstrend wie bisher abgefangen. Um dauerhaft die Waage zu halten, fehlt ihm das Potential.
Die neuen Monatspreise für Flüssiggas bewegen sich diese Woche weder nach unten noch nach oben. Hierbei spielen ein starker Rohöl und der noch stärkere Dollar-Euro-Wechselkurs eine wichtige Rolle.
Die neuen Flüssiggaspreise für den Monat Oktober haben wie erwartet die Widerstände nach oben überwunden. Mit Preissteigerungen von drei bis vier Cent verglichen mit dem Flüssiggaspreis von Anfang September wurde die seit mehreren Monaten starke Nachfrage nach Flüssiggas leicht gedämpft. Die Kunden reagieren auf die Preisaufschläge für Flüssiggas mit Kaufzurückhaltung in der Hoffnung, dass die Flüssiggaspreise vor dem Winter noch einmal fallen. Tatsächlich sieht es jedoch nicht danach aus.
Die meisten Raffinerien rechnen im Laufe des Monats mit einer schlechteren Verfügbarkeit als jetzt am Monatsanfang. Aufgrund der aktuellen Wetterlage laufen zumindest nachts in den meisten Haushalten die Heizungen. Dazu kommt, dass ein Großteil der Endverbraucher ihre Flüssiggastanks vor dem Winter noch einmal auffüllen müssen. Auch einige Läger konnten in den vergangenen Monaten aufgrund der schwachen Verfügbarkeit nicht aufgefüllt werden und holen dies vor dem Winter nach. Langfristig deuten alle Indikatoren auf einen bullishen (steigenden) Markt hin.
Der aktuell unveränderte Flüssiggaspreis lässt sich auf den Nachfrageknick und die sich stark zeigende europäische Gemeinschaftswährung zurückführen, wobei letzteres am wichtigsten ist. In Zeiten eines schwachen Dollars, kaufen Anleger aus Staaten mit anderer Währung den aus Ihrer Sicht günstigen Rohöl und lassen diesen wiederum steigen. So halten ein schwacher Dollar und starker Rohöl die Waage. Wie lang das noch so geht, bleibt abzuwarten. Die Überwindung der 1,40-Marke stellte im heutigen Tagesverlauf kein Problem dar, Experten raten jedoch davon ab, sich mit zu vielen Dollar-Short-Positionen einzudecken, da schon einige wenige gute Wirtschaftsdaten aus den USA oder beruhigende Verlautbarungen der amerikanischen Notenbank Fed den Euro abstürzen lassen können. Auch hier gilt, je weiter der Euro steigt, desto heftiger wird die Abwertung ausfallen.
Vor allem Endverbraucher, die nicht gerne pokern, sollten nicht allzu lange auf steigende Euronotierungen setzen und Ihren Flüssiggastank voll machen, solange die Preise (noch) nicht steigen.
Die auf der einen Seite unverbesserte Produktverfügbarkeit und auf der anderen Seite hohe Nachfrage lassen den Flüssiggaspreisen keinen Spielraum nach unten. Die preistreibende Wirkung des zurzeit stark steigenden Rohölpreises wird durch den starken Euro kompensiert.
Mit dem von vielem Endverbrauchern schon lange erhofften Ausflug in günstigere Regionen des Flüssiggaspreises wird es nichts. Verregnete Tage bei niedrigeren Temperaturen lassen die Nachfrage nach Flüssiggas nicht abebben. Für den Monat Oktober sind so hohe Flüssiggaspreise wie Mitte September vorausgesagt. Wie sich die Flüssiggaspreise im Laufe des Monats entwickeln werden, bleibt ungewiss. Die wichtigste Rolle spielen hierbei nach wie vor Verfügbarkeit und Nachfrage.
Flüssiggas wird bei hauptsächlich der Förderung und Verarbeitung von Rohöl gewonnen. Deshalb ist der Rohölpreis bei der Bildung des Flüssiggaspreises nicht von unerheblicher Bedeutung. Im Moment gibt es von dort keine bewegenden Neuigkeiten, da die Wirkungen von Rohöl und Dollar-Euro-Wechselkurs sich gegenseitig aufheben. Falls der Euro nicht so bullish wäre, würde der Flüssiggaspreis noch weiter steigen.
Die Flüssiggaspreise steigen vorerst nicht weiter. Der bisherige Preistreiber Verfügbarkeit hat sich leicht verbessert. Auch die Rohölpreise verlieren an Wert und tendieren seit Mittwoch vor allem auf US-Seite schwächer.
Endverbraucher können aufatmen. Die in den letzten Wochen stetig gestiegenen Flüssiggaspreise stabilisieren sich. Die knappen Verfügbarkeiten im Antwerpen und die damit einhergegangenen Produktverknappungen in innerdeutschen Raffinerien haben in den letzten Wochen immer wieder für Zündstoff gesorgt, sodass der Flüssiggaspreis stärker als sonst im September üblich gestiegen ist. Im Moment zeichnet sich zumindest für den Rest des Monats eine stabile Phase ohne Preissteigerungen für Flüssiggas ab.
Die Tendenzen für den neuen Monat sind noch nicht eindeutig. Bisher vorliegende Daten schließen Preiserhöhungen weitgehend aus. Der Flüssiggaspreis wird das derzeitige Niveau bis Anfang Oktober halten und sich danach der dann herrschenden Angebots- und Nachfragesituation anpassen.
Der Rohölpreis entwickelt sich aufgrund der Meldungen neuer Lagerbestandsaufbauten in den USA wieder rückläufig. Es wird deutlich, dass die US-Konjunktur noch nicht auf dem grünen Zweig ist. So lässt sich derzeit beobachten, dass die europäische Nordseesorte trotz ihrer geringeren Produktqualität um bis zu über drei Dollar mehr als ihr amerikanisches Pendant WTI (West Texas Intermediate) kostet. Die Rohstoffentwicklungen haben jedoch nach wie vor kaum Einwirkungen auf den Flüssiggaspreis.
Wie erwartet haben die Verknappung von Produktverfügbarkeit und Transportkapazitäten den Flüssiggaspreis weiter steigen lassen. Der Rohölpreis fällt nach Ende der Hauptreisesaison in den USA auf teilweise unter 73 US-Dollar (WTI).
Die Flüssiggaspreise steigen immer weiter und es ist kein Ende in Sicht. Vor allem letzte Woche haben die Preise sich aufgrund kurzfristiger Engpässe und technischer Probleme in den Raffinerien stark verteuert.
Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank aus Nordrhein-Westfalen und Teilen Hessens sowie Rheinland-Pfalz haben die Preiserhöhungen besonders deutlich zu spüren bekommen, da die für Sie relevante Raffinerie in Antwerpen kurzfristig ausfiel und die Preise innerhalb von einem Tag um bis zu zwei Cent gestiegen sind. Endverbraucher aus den anderen Bundesländern Deutschlands müssen sich ebenfalls auf Preiserhöhungen einstellen, da die innerdeutschen Raffinerien zurzeit ebenfalls nicht besonders viel Flüssiggas produzieren und infolgedessen die Flüssiggaspreise steigen.
Ein weiterer Grund für die höheren Flüssiggaspreise sind schrumpfende Transportkapazitäten. Die in der letzten Woche sprunghaft gestiegene Nachfrage sorgt für gut gefüllte Auftragsbücher bei Spediteuren.
Einzig und allein die Rohölpreise könnten die Flüssiggaspreiserhöhungen reduzieren oder zumindest begrenzen. Da in den USA die Hauptreisezeit vorbei ist und somit die bereits hohen Lagerbestände weiter steigen werden, ist eine signifikante Korrektur nach unten durchaus möglich. Ebenfalls preissenkend wirkt sich die dieses Jahr gimpflich verlaufenden Hurrikane-Saison aus, da kaum Produktionseinschränkungen verzeichnet wurden. Inwieweit dieser Trend durch die anstehenden wahrscheinlich positiven Wirtschaftsdaten kompensiert werden kann, bleibt abzuwarten.
Man kann jedoch davon ausgehen, dass fallende Rohölpreise sich nicht in fallenden Flüssiggaspreisen sondern allenfalls in weniger steigenden Flüssiggaspreisen auswirken werden.
Die neuen Preise für Flüssiggas werden nächsten Monat weiter steigen. Diese Entwicklung wird entscheidend durch die aktuelle Angebot- und Nachfrageentwicklung beeinflusst. Der Rohölpreis startet die neue Handelswoche aufgrund der Gewinnmitnahmen im Minus, nachdem er letzte Woche um über drei Prozent zugelegt hatte.
Jeder gute Flüssiggasversorger empfiehlt seinen Kunden schon seit einiger Zeit, den eigenen Flüssiggastank nach Möglichkeit so schnell wie möglich voll zu machen. Nun bestätigt sich erneut, dass dieser Ratschlag die Haushaltsausgaben für Energie stark reduzieren kann. Bereits die vierte Woche in Folge steigen die Flüssiggaspreise. Spätestens Anfang nächster Woche wird der letzte Flüssiggashändler seine Lagerreserven des günstigen August-Flüssiggases aufgebraucht haben und teures September-Flüssiggas anbieten müssen. Die neuen Monatspreise für September werden auf jeden Fall steigen. Bleibt nur die Frage zu klären, wie viel mehr bezahlt werden muss. Die meisten Schätzungen gehen von einem bis zwei Cent pro Liter Flüssiggas aus.
Rohölpreisbeobachter werden sich jetzt fragen, weshalb das Flüssiggas teurer wird, da doch der Rohöl um über fünf Prozent niedriger ist als letzten Monat. Experten vermuten sogar, dass der Rohölpreis im September angesichts übervoller Läger und schwacher Aktienmärkte um bis zu 20 % nachgeben könnte, verglichen mit den Preisen Anfang August. Doch wie immer bestimmt auch hier nicht nur der Rohölpreis, sondern auch Fundamentaldaten, wie Angebot und Nachfrage, den Flüssiggaspreis. Diesen Monat und auch in der nächsten Zeit ist die Einwirkung von Angebot und Nachfrage der Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank sogar von noch entscheidenderer Bedeutung als bisher, weil der Winter vor der Tür steht.
Angesichts der verschlechterten Produktverfügbarkeit aus deutschen Raffinerien, kennen die Flüssiggaspreise nur eine Richtung. Die stark schwankenden Rohölpreise haben momentan nur sehr geringe Auswirkungen auf die Preise für Flüssiggas.
Billiger wird’s nicht mehr. Das steht bereits seit letzter Woche fest. Diese Woche hat sich erneut bestätigt, dass Endverbraucher mit einem eigenen Flüssiggastank dieses Jahr nicht mehr auf niedrigere Flüssiggaspreise hoffen sollten. Hauptargument ist hierbei die gestiegene Nachfrage. Viele Flüssiggastanks werden jetzt vor dem Winter noch einmal gefüllt, bevor die Flüssiggaspreise im Winter weiter steigen. Die kühlen Temperaturen spielen dabei psychologisch eine wichtige Rolle. Es kann gut sein, dass im Zuge der extremen Klimavorkommnisse in der letzen Zeit auch der nächste Winter eventuell wieder extrem kalt oder schneereich wird. Ganz genau weiß das niemand, aber Endverbraucher sind gut damit beraten, ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit jetzt mit Flüssiggas zu füllen.
Zweites Argument dafür ist die schwache Versorgungslage in deutschen Raffinerien. Bereits Anfang August war offensichtlich, dass die Raffinerien nicht wie in anderen Sommermonaten übermäßig viel Produkt zur Verfügung stellen können. Inzwischen hat sich die Lage soweit zugespitzt, dass teilweise kurzzeitig sogar gar kein Flüssiggas zur Verfügung steht und somit die Preise für noch verfügbares Flüssiggas höher sind als noch Anfang des Monats.
Auch auf internationalem Parkett rechnet man mit steigenden Preisen. Trotz der derzeit sehr schwachen Ölpreise, rechnen Experten aufgrund guter Wirtschaftsdaten mit höheren Ölpreisen bei 90 – 100 US-Dollar pro Barrel. Noch ist es nicht soweit, aber viele Indikatoren deuten auf Preiserhöhung anstelle von Reduzierung.
Die Preise für Flüssiggas scheinen sich auch im nächsten Monat vorerst nicht nach unten bewegen zu wollen. Die Rohölpreise pendeln währenddessen bei 76 US-Dollar.
Flüssiggas wird trotz WM und Sommerwetter nicht günstiger. Die für nächste Woche zur Veröffentlichung anstehenden neuen Monatspreise deuten auf einen erneuten Anstieg des Flüssiggaspreises hin. An erster Stelle kann als Grund die derzeit besorgniserregend schwache Versorgungssituation der deutschen Raffinerien angeführt werden. Bereits seit Mitte des Monats haben sich eventuelle Probleme aufgrund des Ausfalls der Petroplus-Raffinerie abgezeichnet. Die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Lage hat sich leider nicht erfüllt. Der Ausfall wird nun noch länger als geplant dauern. Gleichzeitig verschärft sich die Situation in den anderen deutschen Raffinerien nach einen einwöchigen Erholungspause erneut. Zum Glück ist aufgrund des Sommers der Umsatz sehr schwach, andernfalls könnte es schwierig werden, jeden Flüssiggaskunden zeitnah zu beliefern.
Ein weiteres Hindernis für den Flüssiggaspreis auf seinem Weg nach unten stellt der Wechselkurs dar. Der Eurokurs hat diesen Monat trotz leichter Erholung im Vergleich zum letzten Monat durchschnittlich schlechter abgeschnitten und erhöht somit die Preise für das deutsche Importgeschäft.
Zu guter letzt kommt der Rohöl. Dieser hat sich in den vergangenen Handelstagen über 76 US-Dollar gehalten. Keiner weiß, warum er nach wie vor so hoch ist, da doch die weltweite Nachfrage nach wie vor schwach ist. Die Spekulanten scheinen sich auf die Aktienmärkte und den Dollar zu konzentrieren. Die Sorge um die europäische (Griechenland)Krise und nicht allzu erhebende Konjunkturdaten ließen den Rohölpreis auch diese Woche nicht die 80 Dollar-Marke überschreiten.
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