Aufgrund eines überaus schwachen Marktes gibt es keine neuen Impulse für den Flüssiggaspreis.
Die neuen Monatspreise für Flüssiggas sehen im Vergleich zum 01.06.2010 eine Erhöhung von einem bis zwei Cent pro Liter vor. Da die Flüssiggaspreise aber schon während des Monats aufgrund kurzzeitiger Verfügungsprobleme erhöht worden sind, wird sich am dem bisherigen Preis für Flüssiggas nicht viel tun.
Bei Temperaturen über 35° Celsius hat man als Eigentümer eines Flüssiggastanks anderes zu tun, als den Inhalt seines Flüssiggastanks zu überprüfen und ggf. Flüssiggas zu bestellen. Unter normalen Umständen hat ein solches Konsumentenverhalten einen Preisverfall zur Folge. Da der Faktor Nachfrage bei der Preisbildung für Flüssiggas jedoch nur zu maximal einem Drittel in die Bewertung einfließt, kann selbst im Hochsommer der Flüssiggaspreis weiter steigen.
Der Rohölpreis hat sich aufgrund der Hurrikan- und Urlaubssaison in den USA am Montag seit Ende der vergangenen Woche stark verteuert. Am Dienstag fiel jedoch wieder auf ca. 75 US-Dollar. Gründe waren Konjunktursorgen um China sowie Griechenland und die dadurch weltweit gefallenen Aktienmärkte. Auch das Verbrauchervertrauen in den USA hat verglichen mit den vorherigen Umfrageergebnissen abgenommen. Mit Spannung erwartet man die Veröffentlichung der EIA (Energy Information Administration). Je nachdem, wie die Bestandszahlen der gelagerten Ölmengen ausfallen, wird der Rohölpreis sich nach unten oder oben bewegen.
Der Euro hat im Zuge der erneuten Besorgnis an den internationalen Märkten einiges an Wert verloren und notierte am Dienstag einen Tiefstand bei 1,2151 US-Dollar. Anders als die Export-Industrie, entstehen den deutschen Flüssiggashändlern daraus Nachteile, weil der Preis des importierten Rohöls sich erhöht.
Wie die Flüssiggaspreise sich im neuen Monat tatsächlich entwickeln hängt zum großen Teil von der Verfügbarkeit ab. Sollte sich diese vor allem in den süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt nicht signifikant verbessern, gibt es für den Flüssiggaspreis keinen Spielraum nach unten.
Die Preise für Flüssiggas scheinen sich auch im nächsten Monat vorerst nicht nach unten bewegen zu wollen. Die Rohölpreise pendeln währenddessen bei 76 US-Dollar.
Flüssiggas wird trotz WM und Sommerwetter nicht günstiger. Die für nächste Woche zur Veröffentlichung anstehenden neuen Monatspreise deuten auf einen erneuten Anstieg des Flüssiggaspreises hin. An erster Stelle kann als Grund die derzeit besorgniserregend schwache Versorgungssituation der deutschen Raffinerien angeführt werden. Bereits seit Mitte des Monats haben sich eventuelle Probleme aufgrund des Ausfalls der Petroplus-Raffinerie abgezeichnet. Die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Lage hat sich leider nicht erfüllt. Der Ausfall wird nun noch länger als geplant dauern. Gleichzeitig verschärft sich die Situation in den anderen deutschen Raffinerien nach einen einwöchigen Erholungspause erneut. Zum Glück ist aufgrund des Sommers der Umsatz sehr schwach, andernfalls könnte es schwierig werden, jeden Flüssiggaskunden zeitnah zu beliefern.
Ein weiteres Hindernis für den Flüssiggaspreis auf seinem Weg nach unten stellt der Wechselkurs dar. Der Eurokurs hat diesen Monat trotz leichter Erholung im Vergleich zum letzten Monat durchschnittlich schlechter abgeschnitten und erhöht somit die Preise für das deutsche Importgeschäft.
Zu guter letzt kommt der Rohöl. Dieser hat sich in den vergangenen Handelstagen über 76 US-Dollar gehalten. Keiner weiß, warum er nach wie vor so hoch ist, da doch die weltweite Nachfrage nach wie vor schwach ist. Die Spekulanten scheinen sich auf die Aktienmärkte und den Dollar zu konzentrieren. Die Sorge um die europäische (Griechenland)Krise und nicht allzu erhebende Konjunkturdaten ließen den Rohölpreis auch diese Woche nicht die 80 Dollar-Marke überschreiten.
Die Flüssiggaspreise steigen wieder und das in einer Zeit, in der man sich darüber eigentlich gar keine Gedanken macht. Mitunter ein Grund ist der gestiegene Rohölpreis, der auch am Dienstag ein sattes Plus verzeichnet.
Steigende Flüssiggaspreise im Sommer? Eigentlich unlogisch, dennoch ist das der aktuell zu verzeichnende Trend. Die Auf- und Abwärtsbewegen der Preise für Flüssiggas werden nicht allein von der Nachfrage bestimmt, die im Moment praktisch gegen null tendiert. Vielmehr handelt es sich bei der Preisbildung um ein komplexes Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren. Zum ersten ist dort der Rohölpreis, der trotz fehlender positiver Fundamentaldaten zurzeit nur eine Richtung kennt. Der Blick richtet sich hierbei auf wichtige Verlautbarungen wie z. B. die aktuell anstehende europäische Handelsbilanz sowie das monatlich veröffentlichte ZEW-Konjunkturbarometer (eine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten, erstellt von mehreren hundert Wissenschaftlern).
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechselkurs. Zurzeit hat der Euro gegenüber dem Dollar wieder die Nase vorn. Er notiert verglichen zum Vorjahreswert von 1,48 US-Dollar mit ca. 1,23 US-Dollar zwar niedrig, scheint sich aber zum Glück von der europäischen Schuldenkrise erholt zu haben. Die Herabstufung Griechenlands durch eine weitere Ratingagentur ließ den Euro kalt.
Als letzter wichtiger Faktor spielt die Versorgungssituation eine erheblich Rolle. Falls die deutschen Raffinerien wenig oder kein Flüssiggas produzieren, bleiben die Preise trotz schwacher Nachfrage stabil oder steigen sogar. Nicht vorhersehbare Ausfälle oder Produktionsschwierigkeiten verschärfen diesen Effekt noch weiter. Ein solches Szenario spielt sich zurzeit im Süden Deutschlands ab. Zwei der größten Raffinerieverbunde produzieren zurzeit sehr wenig bis gar kein Gas. Falls die Situation nicht besser wird, können Endverbraucher sich auf einen steigenden Flüssiggaspreis einstellen.
Betrachtet man die Gesamtsituation, scheint es trotz schon fast sommerlicher Temperaturen ratsam, nicht viel länger mit der Befüllung seines Flüssiggastanks zu warten. Andernfalls läuft man Gefahr, noch höhere Preise zu bezahlen.
Nachdem EU und IWF das eilig geschnürte 750 Milliarden-Euro-Paket auf den Weg gebracht haben, steigen Rohöl und Eurokurse wieder.
Die letzte Börsenwoche war zweifellos für alle hoch brisant. Der Euro fiel zeitweise unter die 1,26-Marke und der Preis für Rohöl der Marke WTI pendelte zwischen 74 und 87 Dollar. Die Flüssiggaspreise wurden vor allem durch den schwachen Euro belastet, da dieser bekanntlich u. a. die Preise für importierte Brennstoffe wie Flüssiggas anhebt. Diese Gefahr ist durch aktuelle Maßnahmen vorerst zumindest teilweise gebannt.
Mit dem Rettungspaket geht jedoch eine Erholung an den Rohstoff- und Aktienmärkten einher. Der steigende Rohölpreis wird wahrscheinlich bewirken, dass die Flüssiggaspreise wieder anziehen. Bleibt abzuwarten, inwieweit dieser Effekt durch einen stärkeren Euro und die derzeit relativ schwache Nachfrage kompensiert wird.
Endverbraucher müssen sich nun entscheiden, ob sie aufgrund der schwachen Nachfrage auf fallende Preise spekulieren. Eine solche Wette kann allerdings auch nach hinten losgehen.
Die Flüssiggaspreise sind seit Beginn der Woche aufgrund schwacher Verfügbarkeiten wieder gestiegen. Auch der Rohölpreis ist notiert trotz schwacher Eurokurse wieder über 80 US-Dollar.
Die Flüssiggaspreise sind von Mitte bis Ende Februar zum ersten Mal in diesem Jahr gefallen. Am Montag sind die Preise zum Monatswechsel nach oben korrigiert worden. Begründet wird dies größtenteils mit einer sehr schlechten Produktverfügbarkeit. In den meisten deutschen Raffinerien wird wenig bis kein Flüssiggas angeboten und in den anderen Raffinerien werden nur kleine Flüssiggasmengen verkauft. Selbst im normalerweise starken ARA-Raum (Antwerpen/Rotterdam/Amsterdam) werden die Flüssiggaspreise aufgrund geringer Lagerbestände an Flüssiggas fast täglich angehoben. Eine Besserung der diffizilen Lage ist vor Mitte des Monats nicht in Sicht. Weiterhin steigt der Rohölpreis trotz schwacher Fundamentaldaten und hilft so mit, den Flüssiggaspreis anzuheben (mehr dazu im zweiten Absatz). Zusätzlich könnte Sie außerdem das wieder kältere Klima preistreibend auswirken. In ganz Deutschland ist zumindest nachts Frost angesagt. Am Tage sind die Temperaturen trotz freundlichem Sonnenschein niedrig. Als ob dem nicht genug wäre ist wieder Schnee an der Tagesordnung. Eine Milderung in der nächsten Woche ist noch unsicher.
Spekulationen mit fallenden Flüssiggaspreisen aufgrund der Preisentwicklungen in den letzten beiden Wochen könnten sich demnach als Eigentor entpuppen.
Die Rohölpreise sind nach einem leichten Einbruch am Donnerstag wieder wohlauf. Im Freitagshandel konnte der Preis für die US-Rohölsorte WTI um einiges zulegen und stabilisierte sich wieder über der 80-Dollar-Marke. Die neuerliche Erhöhung des Röhlpreises trotz eines sehr schwachen Dollars wird als Reaktion auf die Förderkürzungen der OPEC interpretiert. Diese hat eine Reduktion der Fördermenge um 2,3 Prozent angekündigt und passt damit das Angebot der schwachen Nachfrage an. Fest steht, dass die Marktteilnehmer den Rohölpreis lieber oben als unten sehen. Somit werden sich die zu veröffentlichenden Daten zum US-Markt sich bei positiven Meldungen stärker auswirken als bei negativen.
Flüssiggas wird nach wie vor teurer, wenn auch nicht viel. Der Rohöl leidet derweil stark unter schwachen Aktienmärkten und steigenden Dollarkursen.
Die Rohölreserven sind nach wie vor hoch, Nigeria fördert wieder mehr Rohöl und der Euro notiert wieder unter der psychologisch wichtigen 1,50-Dollar-Marke. Alles Indikatoren für eine Kursentwicklung auf deutlich niedrigerem Niveau als noch im letzten Monat. Zusätzlich drückt die verhaltene Nachfrage die internationalen Rohölpreise nach unten. Eine Erholung ist nicht in Sicht. Vielmehr erwarten Experten trotz positiver Wirtschaftsmeldungen schrittweise Anpassungen an die Fundamentaldaten. Tiefstände von zeitweise unter 70-Dollar der US-Sorte West Texas Intermediate sind durchaus nicht unrealistisch. Die seit Wochen aufrecht erhaltene Spekulationsblase scheint allmählich aufzuweichen. Was den Abwärtstrend ausgelöst hat, ist nicht ganz klar. Es bleibt abzuwarten, ob vielleicht Notenbankchef Ben Bernake mit seiner für heute anberaumten Rede vor dem Washingtoner Wirtschaftsclub neue Impulse liefert.
Flüssiggas befindet sich anders als Rohöl auf einem gradlinig bis aufsteigendem Ast. Dass der Rohöl sich nach unten bewegt, wird schlichtweg ignoriert. Bei einer Wetterprognose, die den lange zurückgehaltenen Winter ankündigt, ist das kein Wunder. Noch sind die Läger gut gefüllt. Sollte es jedoch zu einer längeren Kälteperiode kommen, könnte Flüssiggas in den innerdeutschen Raffinerien knapp werden. Die dadurch entstehende Versorgungslücke müsste vor allem im Westen durch einen vermehrten Import von Ware aus den Flüssiggasterminals in Belgien und den Niederlanden gedeckt werden. Zurzeit bestimmt größtenteils der Wetterfrosch, in welche Richtung die Preise sich bewegen. Der Endverbraucher kann seine Flüssiggastank weiterhin ohne Hoffnung auf fallende Preise mit Flüssiggas füllen. Es gilt, rechtzeitig vor den Festtagen für eine warme Stube zu sorgen.
Flüssiggas hat sich zum Monatswechsel aufgrund internationaler Kontrakte um wenige Cents verteuert. Die Rohölpreise haben sich indes von Ihrem Dubai-Schock zum turbulenten Wochenausklang erholt und starten positiv in die neue Woche.
Auf internationalem Parkett können die Spekulanten wieder aufatmen. In zinsniedrigen Zeiten wie diesen wird neben Aktien und Gold auch in Rohöl investiert. Die drohende Zahlungsunfähigkeit im arabischen Staats Dubai ließ letzten Freitag die Finanzkrise kurzzeitig wieder aufflackern und den Rohölpreis unter die 72-Dollar Marke fallen. Die Situation konnte glücklicherweise durch Versprechungen auf Hilfeleistungen der Zentralbank der Vereinigten arabischen Emirate und des Nachbarstaats Abu-Dhabi entschärft werden. Gepaart mit der Entführung des griechischen Supertankers ließ das den Rohölpreis heute wieder die 78-Dollar Marke erklimmen. Ob die Marktteilnehmer auch weiterhin trotz negativer Fundamentaldaten positive Kauflaune verbreiten, ist unklar. Nach wie vor hohe Lagerbestände bei gleichzeitig geringer Nachfrage könnten den Rohölpreis ausbremsen. Sicher ist allerdings, dass die hitzigen Diskussionen im Iran für Zunder sorgen werden.
Die Flüssiggaspreise in Deutschland haben sich für Dezember 09 umgerechnet um ca. 1,5 Cent netto pro Liter Flüssiggas erhöht. An der Frage, inwieweit die Preiserhöhungen an den Enderbraucher mit einem eigenem Flüssiggastank weiter gegeben werden, scheiden sich jedoch die Geister. Da bei den meisten Flüssiggashändlern schon ab Mitte letzten Monats die Preise für Propan-Flüssiggas angehoben worden sind, ist eine Erhöhung im neuen Monat vorerst nicht vorgesehen. Vor allem die Wetterprognose lässt keine großen Hoffnungen auf eine steigende Nachfrage keimen. Angekündigt sind kurze Kaltwetterperioden, langfristiger Bodenfrost bleibt zunächst aber aus. Aller Wahrscheinlichkeit nach kann man mit gleichbleibenden bis minimal steigenden Preisen für Flüssiggas als Heizgas rechnen.
Der Flüssiggaspreis kennt weiterhin nur eine Richtung, nämlich die nach oben. Daran ändern auch die schwachen Rohölnotierungen und der mildeste November seit Jahren nichts.
Der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend hat den Rohöl stark gemacht. Doch zum Ende der Woche wurde wieder einmal deutlich, wie viel von der Kauflaune der Großspekulanten abhängt. Und diese sieht im Moment nicht besonders rosig aus. Zum Freitag hatte der internationale Rohöl WTI erhebliche Einbußen hinnehmen müssen und war unter die 78-Dollar Marke gefallen. Als Gründe nannte man schwache Aktienmärkte und einen wieder festeren Dollarkurs. Zum Wochenbeginn hielt sich die Stimmung in Grenzen. Ein leichtes Auf und Ab kennzeichneten den Markt und mündeten in einem minimalen Minus von 0,24 US-Dollar. Die Entwicklung in der restlichen Woche bleibt abzuwarten. Unbestreitbar sind die hohen Lagerreserven und eine niedrige Nachfrage. Schwung in den Markt bringen kann höchstwahrscheinlich nur die Veröffentlichung des geschätzten BIP’s in den USA. Diese steht für den heutigen Nachmittag an. Was uns die Handelswoche außer dem Veröffentlichungen neuer Wirtschaftsdaten und dem Säbelrasseln aus dem Iran bringen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Laut den Experten wird der Rohölpreis sich der nächsten Zeit in dem relativ überschaubaren Spielraum von 77 bis 80 US-Dollar bewegen.
Auf das Flüssiggas hat der leicht gefallene Rohölpreis jedoch keine Auswirkungen. Händler verzeichnen auch am heutigen Tag wieder Zuwächse. Faktisch ist es Winter. Die Temperaturen sprechen eine andere Sprache und treiben somit die Nachfrage auf besorgniserregende Tiefststände, verändern aber nicht die Preiskulisse.
Flüssiggas wird diese Woche höchstwahrscheinlich auf dem zum Monatsbeginn erreichten Niveau bleiben. Die auf dem Papier gestiegenen Flüssiggaspreise der Handelsware aus dem sog. ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) beeinflussen diesen Monat noch nicht den Preis. Zu hoch sind die innerdeutschen Lagerreserven an Flüssiggas, die zu den Preisen von Monatsanfang verkauft werden. Spätestens im neuen Monat werden sich die Flüssiggashändler nach den neuen Preisen orientieren müssen. Aus heutiger Sicht bedeutet dies für den Endverbraucher umgerechnet eine Preiserhöhung von 2 Cent pro Liter. Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks sollten also trotz milder Wetterlage weiterhin auf Auffüllen setzen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Auch dieses Mal hat der internationale Rohöl sich nicht von den Kursverlusten Ende letzter Woche beeinträchtigen lassen. Er bleibt wacker und schlägt sich erstaunlich gut. Flüssiggas wird nach wie vor trotz milder Temperaturen auf gleichbleibend bis steigend eingestuft.
Der internationale Rohöl WTI hat am Montag viel von den vorherigen Einbußen wettgemacht. Über drei Prozent im Plus waren beim gestrigen Handelsschluss das Resultat eines schwächeren US-Dollars, steigender Aktienmärkte und freundlicher US-Konjunkturdaten. Vor allem die überraschend guten Konjunkturdaten aus der zweitgrößten Volkwirtschaft Japan haben für Auftrieb gesorgt. Nach Gewinnmitnahmen hat der Rohöl heute ein wenig nachgegeben. Alles in allem also ein stabiles Bild des mit Abstand wichtigsten Rohstoffs der Welt. Die 80-Dollar-Marke ist zwar noch nicht erreicht, aber günstiger als 78 Dollar soll es laut den Experten nicht werden. Bleibt abzuwarten, wie die noch zu veröffentlichen Wirtschaftsdaten sich auswirken.
Flüssiggas verhält sich ähnlich konstant. Leichte Steigerungen bei schwacher Nachfrage prägen bei herbstlichen Temperaturen die Flüssiggasmärkte. Dass der Flüssiggaspreis trotz der Umsatzflaute dennoch leicht steigt statt zu fallen, begründen Branchenexperten mit einer Verknappung des Angebots aus innerdeutschen Raffinerien und Flüssiggaslagern zum Monatsende.
Nach wir vor gilt die Devise, dass es sich in warmen Zeiten günstiger tankt als in kalten. Die ungewöhnlich milden Temperaturen regulieren das Flüssiggas so, dass der Flüssiggaspreis für Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks nicht ins Endlose steigt. Wer noch keinen Flüssiggastank hat oder seinen alten Miettank austauschen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, bevor die Winternachfrage die Flüssiggasanbieter zu sehr in die Flüssiggasversorgung einbindet, um an die Installation von Flüssiggas-Anlagen denken zu können.
Nach dem verheerenden Einbruch des internationalen Rohölmarkts zum Ende der letzten Woche scheint er sich nun wieder gefangen zu haben und visiert wieder die 80-Dollar-Marke an.Die Flüssiggaspreise halten sich auf hohem Niveau.
Die Rallye geht weiter. Nach den spekulationsbedingten Einbußen am Freitag sah es erst einmal nach einer Trockenzeit im Rohölgeschäft aus. Schuld waren die schlechten Arbeitslosenzahlen aus den USA, deren Quote erstmals seit über 25 Jahren wieder über 10 % lag. Doch die trübe Stimmung währte nicht lange. Der schwache Dollar, freundliche Aktienmärkte und die Kunde vom Hurrikan Ida brachten frischen Wind in die Papiere. Vor allem der Hurrikan, wegen dem zahlreiche Gebiete evakuiert und Hafenanlagen vorübergehend geschlossen wurden, hat seinen Teil zum erstaunlich guten WTI-Schlusskurs von gestern beigetragen. Heute ist er zwar zum Tropensturm degradiert worden, aber dennoch hat die international Rohölnotierung den Rest von Wertverlust vom Freitag wettgemacht. Zurückzuführen ist dies auf den schwächelnden Dollar. Die Zeichen stehen also wieder im Plus, obwohl nach wie vor eine allgemeine Skepsis herrscht. Wie schon seit Monaten ist der Rohöl spekulationsgesteuert. In Anbetracht von Verfügbarkeiten, die so gut sind wie seit 15 Jahren nicht mehr, warnt doch der ein oder andere Skeptiker vor einer zu starken Überwertung des Rohöls. Zumal auch die Nachfrage so schwach ist wie seit 2004 nicht mehr. Dennoch sind Kurskorrekturen wohl unwahrscheinlich. Zu groß sind die Hebelwirkungen von Wirtschaftsmeldungen. Es bleibt also nach wie vor nahezu rein spekulativ und damit ungewiss, ob und wie weit der Rohöl steigt.
Bei den Flüssiggaspreisen, die sich zumindest international zumeist an den Rohölnotierungen orientieren, ist wie bereits in den letzten Wochen eine stabile bis leicht steigende Tendenz zu erkennen. In diesem Sektor regiert nach wie vor die Nachfrage und somit das Wetter. Bleibt es weiterhin in den meisten Teilen Deutschlands relativ mild, können sich Endverbraucher bis zum Anfang des nächsten Monats auf unveränderte Flüssiggaspreise einstellen. Dennoch sind in den nächsten Wochen keine fallenden Flüssiggaspreise zu erwarten. Sobald wir einen neuen signifikanten Kälteeinbruch erhalten, sind wieder steigende Flüssiggaspreise zu erwarten. Es gilt damit weiter die Kaufempfehlung für Propan Flüssiggas.
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