Flüssiggas News

Ein starker Rohöl und zunehmende Nachfrage lassen Flüssiggaspreise steigen

Dienstag, 10. August 2010 von Roman G. Kieslinger

Bereits in der ersten Augustwoche zeichneten sich steigenden Tendenzen für Flüssiggas ab. Grund hierfür sind ein starker Rohöl und schlechte Verfügbarkeiten aufgrund einer gesteigerten Nachfrage.

Auf die Endverbraucher mit eigenen Flüssiggastanks kommen höhere Flüssiggaspreise zu. Nachdem die Preise für Flüssiggas im Juli kontinuierlich gefallen sind, konnte dieses Niveau im neuen Monat August nicht lange gehalten werden. Vor allem ein großes Angebot und ein überraschend starker Euro haben die Flüssiggaspreise letzten Monat teilweise um fast zehn Prozent reduziert.
Diesen Monat sind die verfügbaren Mengen an Flüssiggas in den deutschen Raffinerien überschaubar. Mancherorts gibt es teilweise sogar gar kein Flüssiggas. Auch der Euro steigt nicht in dem Maße, wie er es im Vormonat getan hat. Somit müssen die Flüssiggaspreise zwangsweise steigen. Vor allem Flüssiggasversorger im geographischen Westdeutschland wie z. B. Nordrhein-Westfalen müssen sich an den Flüssiggaspreisen aus dem ARA-Raum (Antwerpen-Rotterdam-Amsterdam) orientieren. Diese sind mit dem nicht mehr so starken Euro und der relativ hohen Ölpreisnotierung von über 80 US-Dollar höher als dies noch Ende letzten Monats der Fall war. Kunden aus Süd- uns Ostdeutschland können dagegen im Glücksfall noch von den günstigen Flüssiggaspreisen profitieren, weil einige der Flüssiggasversorger sich klugerweise schon letzte Woche für den gesamten Monat mit Flüssiggas eingedeckt haben.

Endverbrauchern mit einem eigenen Flüssiggastank kann man nur raten, Ihren Flüssiggastank nach Möglichkeit so rasch wie möglich befüllen lassen, bevor Flüssiggas zum Winter hin noch teurer wird.

Flüssiggaspreise leicht gefallen

Dienstag, 27. Juli 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise in Europa haben sich aufgrund eines starken Euros verbilligt. Rohöl pendelt unverändert knapp unter 80 US-Dollar.

Der Preis für Flüssiggas ist mit dem Erstarken des Euros und den damit einhergehenden günstigen Import leicht gefallen. Nachfrage und Angebot für Flüssiggas sind in Deutschland nach wie vor verhalten. Marktexperten führen die momentane Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung auf das anhaltende Vertrauen in die europäische Wirtschaft zurück, während in den USA diese Vertrauen fehlt. Sollte der Euro sich langfristig wieder über die 1,30 US-Dollar-Marke hieven, können die europäischen Flüssiggasendverbraucher zumindest von dieser Seite mit weiterhin niedrigen Preisen rechnen.
Im Fokus steht diese Woche die Entwicklung der Flüssiggaspreise für den nächsten Monat. Die Mehrheit geht von gleichbleibenden Flüssiggaspreisen aus. Es könnte jedoch aus sein, dass die Preise für Flüssiggas sich leicht nach oben bewegen, da die Rohölpreise sich eher nach oben als unten entwickeln. Hinzu kommt, dass in den kommenden Wochen der untere Scheitelpunkt des Flüssiggaspreises in diesem Jahr erreicht sein wird, falls dies nicht schon momentan der Fall ist. Spätestens wenn viele der Endverbraucher den Flüssiggastank vor dem Winter noch einmal voll machen, werden die Flüssiggaspreise steigen, statt zu fallen.

Stabile Flüssiggaspreise dank schwachem Rohöl und starkem Euro

Freitag, 16. Juli 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Preise für Flüssiggas bewegen sich im Glutofen Deutschland weder nach unten noch sind Tendenzen nach oben zu erkennen. Der Rohölpreis trägt seinen Teil dazu bei, da dieser ohne eindeutige Tendenzen nach oben und unten ausschlägt.
Bei nach wie vor 36 Grad Außentemperatur ist die Nachfrage für Propan denkbar schwach. Doch wie so oft ist der Faktor Nachfrage nicht ausschlaggebend für den Preis. Allenfalls trägt er dazu bei, dass die Flüssiggaspreise nicht nach oben korrigiert werden. Innerdeutsche und westeuropäische Raffinerien verzeichnen nach wie vor trotz eines durchweg schwachen Monats keine Überproduktionen. Der Preis ist stabil.

Branchenkenner erwarten in Westdeutschland für die nächsten beiden Wochen eine minimale Preisreduzierung, bedingt durch einen starken Euro, der aufgrund schwacher Prognosen für die US-Wirtschaft und ein gestiegenes Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung diese Woche teilweise über 1,30 US-Dollar notierte. So positives Ergebnis gab es seit über zwei Monaten nicht mehr. Diese Kurswerte lassen die Preise für ausländische Ware purzeln und wirken sich auf den Flüssiggaspreis aus.

Der Rohölpreis leidet unter einem schwachen Weltwirtschaftswachstum und negativen Konjunkturdaten. Er kann jedoch gleichzeitig von den wieder erstarkten Aktienmärkten profitieren. So schwankte er diese Woche um bis zu drei Dollar und wird voraussichtlich mit einem leichten Plus schließen.

Flüssiggaspreise weiterhin auf hohem Niveau

Mittwoch, 30. Juni 2010 von Roman G. Kieslinger

Aufgrund eines überaus schwachen Marktes gibt es keine neuen Impulse für den Flüssiggaspreis.

Die neuen Monatspreise für Flüssiggas sehen im Vergleich zum 01.06.2010 eine Erhöhung von einem bis zwei Cent pro Liter vor. Da die Flüssiggaspreise aber schon während des Monats aufgrund kurzzeitiger Verfügungsprobleme erhöht worden sind, wird sich am dem bisherigen Preis für Flüssiggas nicht viel tun.

Bei Temperaturen über 35° Celsius hat man als Eigentümer eines Flüssiggastanks anderes zu tun, als den Inhalt seines Flüssiggastanks zu überprüfen und ggf. Flüssiggas zu bestellen. Unter normalen Umständen hat ein solches Konsumentenverhalten einen Preisverfall zur Folge. Da der Faktor Nachfrage bei der Preisbildung für Flüssiggas jedoch nur zu maximal einem Drittel in die Bewertung einfließt, kann selbst im Hochsommer der Flüssiggaspreis weiter steigen.

Der Rohölpreis hat sich aufgrund der Hurrikan- und Urlaubssaison in den USA am Montag seit Ende der vergangenen Woche stark verteuert. Am Dienstag fiel jedoch wieder auf ca. 75 US-Dollar. Gründe waren Konjunktursorgen um China sowie Griechenland und die dadurch weltweit gefallenen Aktienmärkte. Auch das Verbrauchervertrauen in den USA hat verglichen mit den vorherigen Umfrageergebnissen abgenommen. Mit Spannung erwartet man die Veröffentlichung der EIA (Energy Information Administration). Je nachdem, wie die Bestandszahlen der gelagerten Ölmengen ausfallen, wird der Rohölpreis sich nach unten oder oben bewegen.

Der Euro hat im Zuge der erneuten Besorgnis an den internationalen Märkten einiges an Wert verloren und notierte am Dienstag einen Tiefstand bei 1,2151 US-Dollar. Anders als die Export-Industrie, entstehen den deutschen Flüssiggashändlern daraus Nachteile, weil der Preis des importierten Rohöls sich erhöht.

Wie die Flüssiggaspreise sich im neuen Monat tatsächlich entwickeln hängt zum großen Teil von der Verfügbarkeit ab. Sollte sich diese vor allem in den süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt nicht signifikant verbessern, gibt es für den Flüssiggaspreis keinen Spielraum nach unten.

Flüssiggaspreise verzeichnen zum neuen Monat leicht steigende Tendenzen

Freitag, 25. Juni 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Preise für Flüssiggas scheinen sich auch im nächsten Monat vorerst nicht nach unten bewegen zu wollen. Die Rohölpreise pendeln währenddessen bei 76 US-Dollar.

Flüssiggas wird trotz WM und Sommerwetter nicht günstiger. Die für nächste Woche zur Veröffentlichung anstehenden neuen Monatspreise deuten auf einen erneuten Anstieg des Flüssiggaspreises hin. An erster Stelle kann als Grund die derzeit besorgniserregend schwache Versorgungssituation der deutschen Raffinerien angeführt werden. Bereits seit Mitte des Monats haben sich eventuelle Probleme aufgrund des Ausfalls der Petroplus-Raffinerie abgezeichnet. Die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Lage hat sich leider nicht erfüllt. Der Ausfall wird nun noch länger als geplant dauern. Gleichzeitig verschärft sich die Situation in den anderen deutschen Raffinerien nach einen einwöchigen Erholungspause erneut. Zum Glück ist aufgrund des Sommers der Umsatz sehr schwach, andernfalls könnte es schwierig werden, jeden Flüssiggaskunden zeitnah zu beliefern.

Ein weiteres Hindernis für den Flüssiggaspreis auf seinem Weg nach unten stellt der Wechselkurs dar. Der Eurokurs hat diesen Monat trotz leichter Erholung im Vergleich zum letzten Monat durchschnittlich schlechter abgeschnitten und erhöht somit die Preise für das deutsche Importgeschäft.

Zu guter letzt kommt der Rohöl. Dieser hat sich in den vergangenen Handelstagen über 76 US-Dollar gehalten. Keiner weiß, warum er nach wie vor so hoch ist, da doch die weltweite Nachfrage nach wie vor schwach ist. Die Spekulanten scheinen sich auf die Aktienmärkte und den Dollar zu konzentrieren. Die Sorge um die europäische (Griechenland)Krise und nicht allzu erhebende Konjunkturdaten ließen den Rohölpreis auch diese Woche nicht die 80 Dollar-Marke überschreiten.

Rohölpreis, Euro-Kurs und Flüssiggas verzeichnen deutliche Zuwächse

Dienstag, 15. Juni 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise steigen wieder und das in einer Zeit, in der man sich darüber eigentlich gar keine Gedanken macht. Mitunter ein Grund ist der gestiegene Rohölpreis, der auch am Dienstag ein sattes Plus verzeichnet.

Steigende Flüssiggaspreise im Sommer? Eigentlich unlogisch, dennoch ist das der aktuell zu verzeichnende Trend. Die Auf- und Abwärtsbewegen der Preise für Flüssiggas werden nicht allein von der Nachfrage bestimmt, die im Moment praktisch gegen null tendiert. Vielmehr handelt es sich bei der Preisbildung um ein komplexes Zusammenspiel vieler einzelner Faktoren. Zum ersten ist dort der Rohölpreis, der trotz fehlender positiver Fundamentaldaten zurzeit nur eine Richtung kennt. Der Blick richtet sich hierbei auf wichtige Verlautbarungen wie z. B. die aktuell anstehende europäische Handelsbilanz sowie das monatlich veröffentlichte ZEW-Konjunkturbarometer (eine Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten sechs Monaten, erstellt von mehreren hundert Wissenschaftlern).

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechselkurs. Zurzeit hat der Euro gegenüber dem Dollar wieder die Nase vorn. Er notiert verglichen zum Vorjahreswert von 1,48 US-Dollar mit ca. 1,23 US-Dollar zwar niedrig, scheint sich aber zum Glück von der europäischen Schuldenkrise erholt zu haben. Die Herabstufung Griechenlands durch eine weitere Ratingagentur ließ den Euro kalt.

Als letzter wichtiger Faktor spielt die Versorgungssituation eine erheblich Rolle. Falls die deutschen Raffinerien wenig oder kein Flüssiggas produzieren, bleiben die Preise trotz schwacher Nachfrage stabil oder steigen sogar. Nicht vorhersehbare Ausfälle oder Produktionsschwierigkeiten verschärfen diesen Effekt noch weiter. Ein solches Szenario spielt sich zurzeit im Süden Deutschlands ab. Zwei der größten Raffinerieverbunde produzieren zurzeit sehr wenig bis gar kein Gas. Falls die Situation nicht besser wird, können Endverbraucher sich auf einen steigenden Flüssiggaspreis einstellen.

Betrachtet man die Gesamtsituation, scheint es trotz schon fast sommerlicher Temperaturen ratsam, nicht viel länger mit der Befüllung seines Flüssiggastanks zu warten. Andernfalls läuft man Gefahr, noch höhere Preise zu bezahlen.

Flüssiggas wird vorerst leicht günstiger

Montag, 31. Mai 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Flüssiggaspreise für diese und nächste Woche bewegen sich nach unten. Der aktuell bei 74,50 US-Dollar notierende Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate ist seit Mitte letzter Woche starken Kursschwankungen unterworfen.
Die Preise für Flüssiggas gehen vielerorts minimal zurück. Grund hierfür sind gefallende Vertragspreise für Flüssiggas aus einem Großteil der innerdeutschen Raffinerien. Die Nachfrage ist nach wir vor verhalten, doch aufgrund des ausbleibenden Sommers noch nicht ganz verebbt. Die Verfügbarkeit für Flüssiggas wird diesen Monat wahrscheinlich keine Probleme bereiten. Es gab im Mai zwar immer wieder kleine Zwischenfälle in der Raffinerie MiRO Karlsruhe, jedoch sind diese nach dem Stillstand in den letzten Monaten normal.
Es besteht zurzeit keine Dringlichkeit, seine Flüssiggastanks sofort aufzufüllen. Auf Preise, die im letzten Sommer üblich waren, können wir jedoch nicht hoffen, da solche Preise aufgrund der sich erholenden Weltkonjunktur nicht mehr möglich sind.
Bleibt abzuwarten, wie sich der internationale Rohöl und der Wechselkurs des Euros entwickeln. Das Zusammenspiel dieser beiden Werte ist im Sommer letztendlich ausschlaggebend für die Gestaltung der Flüssiggaspreise in Deutschland. Welche Richtung der Rohölpreis einschlagen wird, weiß keiner so genau. Letzte Woche war dieser zwischen 68 und 75 US-Dollar hin und her gependelt. Hierbei haben vor allem die möglichen Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise auf die Weltwirtschaft viele Marktteilnehmer verunsichert. Erst Ende letzter Woche stufte die Ratingagentur Fitch die Bonität Spaniens herunter. Die europäische Gemeinschaftswährung zeigt sich heute aber stabil und verteidigt seit Handelsbeginn erfolgreich die 1,23-Dollar-Marke.
Da die Börsen in den USA und Großbritannien aufgrund des Feiertages (Memorial Day) heute geschlossen bleiben, wird sich auf den Märkten erst morgen wieder etwas bewegen.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Unabhängigkeit, indem Sie von GazCologne einen Flüssiggastank kaufen!

Freitag, 21. Mai 2010 von Roman G. Kieslinger

Angenehm warme Temperaturen in ganz Deutschland bringen uns nun endlich das Frühlingswetter, das wir schon seit Wochen herbeisehnen. Es ist länger hell und die Heizungen müssen auch nachts nicht mehr eingeschaltet werden.
Dies ist ein optimaler Zeitpunkt, einen Flüssiggastank zu kaufen. Der Kauf eines Flüssiggastanks bringt viele Vorteile mit sich. So heizt man mit Flüssiggas z. B. meist günstiger als mit Erdgas oder Heizöl. Darüber hinaus zählt Flüssiggas zu den umweltschonendsten fossilen Kraftstoffen überhaupt. Vor allem in ländlichen Gebieten ersetzt so der eigene Flüssiggastank im Garten einen teuren Erdgasanschluss.
Sicherheitstechnisch betrachtet, besteht bei Flüssiggastanks kein erhöhtes Risiko. Durch regelmäßige Überprüfungen des Flüssiggasbehälters durch unsere Sachkundigen wird sichergestellt, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung auftritt. Unser automatischer Erinnerungsservice hilft Ihnen, die Prüffristen einzuhalten.

Wenn man sich für die Versorgung mit Flüssiggas über einen eigenen Flüssiggastank im Garten entscheidet, kann man zwischen der ober- und der unterirdischen Variante wählen. Unterirdische Flüssiggastanks sind aufgrund einer speziellen Beschichtung und der erforderlichen Erdarbeiten teurer als oberirdische Flüssiggastanks. Andererseits sieht ein Flüssiggastank oberirdischer Variante nicht besonders schön aus, kann aber durch Bepflanzungen drumherum verdeckt werden.

Falls Sie sich nun entschieden haben, einen Flüssiggastank zu kaufen, können Sie zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Den Kauf oder die Miete. Verbraucherschützer raten von letzterem ab, da ein Mietvertrag für einen Flüssiggasbehälter oft mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Anders sieht es beim Kauf eines Flüssiggastanks aus. Wenn Sie einen Flüssiggastank bei GazCologne kaufen, haben Sie die Möglichkeit, ohne Wenn und Aber beim Flüssiggaslieferanten Ihrer Wahl zu beziehen. Somit können Sie sicher sein, dass Sie immer zum günstigsten Preis Flüssiggas bestellen können.

Wir übernehmen für Sie die gesamte Installation der Flüssiggasanlage. Sogar die Fundamentplatte für den oberirdischen Flüssiggastank kann auf Wunsch fertig geliefert werden.
Die GazCologne bietet Ihnen basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung eine professionelle Beratung und Abwicklung für die Installation Ihres eigenen Flüssiggasbehälters. Außerdem bieten wir Ihnen auch nach der Installation einen umfangreichen Service an. Dazu gehören u. a. die Befüllung des Flüssiggastanks, die Durchführung aller erforderlichen Prüfungen und ein Notdienst, damit Sie auch im tiefsten Winter nicht frieren müssen. Das Ganze erhalten Sie selbstverständlich ohne jegliche Vertragsbindung.

Flüssiggaspreise beflügelt durch Euroland-Krise

Mittwoch, 19. Mai 2010 von Roman G. Kieslinger

Die Preise für Flüssiggas haben diese Woche nicht unter der schwachen Nachfrage nachgegeben. Beim Rohöl ist ebenfalls ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen.
Seit Beginn der letzten Woche ist ein kontinuierlicher Aufwärtstrend der Preise im deutschen Flüssiggasmarkt zu verzeichnen. So waren es heute im Vergleich zur vorletzten Woche durchschnittlich ca. 1,5 – 2 Cent je Liter mehr, die man als Eigentümer eines eigenen Flüssiggastanks auf dem freien Markt für Flüssiggas bezahlen muss.
Gebeutelt durch die Eurokrise steigen vor allem die Importpreise für Flüssiggas aus Antwerpen. Anderseits sind die Preise in Deutschland aufgrund einer sehr guten Verfügbarkeit unverhältnismäßig niedrig.
Bereits in der letzten Woche hat der Euro einiges an Wert verloren. Ein Dreiviertelbillionen-Euro-Rettungspaket sollte den Schaden begrenzen. Doch genau das Gegenteil ist eingetreten. So fiel der Wert für die europäische Gemeinschaftswährung gestern auf ein 4-Jahrestief. Grund genug für die Versorger, die Preise für Flüssiggas trotz sommerlicher Nachfrage weiterhin auf einem hohem Niveau zu halten.
Die Kurse für Rohöl konnten sich am Dienstag ungeachtet der innereuropäischen Krise von ihren Verlusten in der vergangenen Woche erholen. Über die zukünftige Entwicklung lassen sich nur vage Vermutungen anstellen. Positive Stimmung bei Rohstoffanlegern ist selten anzutreffen. Ein Großteil der Investoren hat kein weiteres Interesse daran, die seit Monaten anhaltende Rohölblase weiter mit Luft zu füllen.
Steigende Lagerbestände und ernüchternde Nachfrageprognosen machen deutlich, dass der Rohöl überwertet ist.
Die aktuelle Marktsituation ist geprägt durch Unsicherheit und extreme Schwankungen. Deshalb kann die zukünftige Entwicklung der Flüssiggaspreise nicht eindeutig prognostiziert werden. Zwischen den vier Faktoren für die Entwicklung der Flüssiggaspreise (Nachfrage, Angebot, internationaler Rohölpreis und Eurokurs) ist es zu einem Patt gekommen. Nun muss sich zeigen, welche Seite überwiegt.

Flüssiggaspreise nach wie vor mit leicht steigender Tendenz

Montag, 10. Mai 2010 von Roman G. Kieslinger

Nachdem EU und IWF das eilig geschnürte 750 Milliarden-Euro-Paket auf den Weg gebracht haben, steigen Rohöl und Eurokurse wieder.

Die letzte Börsenwoche war zweifellos für alle hoch brisant. Der Euro fiel zeitweise unter die 1,26-Marke und der Preis für Rohöl der Marke WTI pendelte zwischen 74 und 87 Dollar. Die Flüssiggaspreise wurden vor allem durch den schwachen Euro belastet, da dieser bekanntlich u. a. die Preise für importierte Brennstoffe wie Flüssiggas anhebt. Diese Gefahr ist durch aktuelle Maßnahmen vorerst zumindest teilweise gebannt.

Mit dem Rettungspaket geht jedoch eine Erholung an den Rohstoff- und Aktienmärkten einher. Der steigende Rohölpreis wird wahrscheinlich bewirken, dass die Flüssiggaspreise wieder anziehen. Bleibt abzuwarten, inwieweit dieser Effekt durch einen stärkeren Euro und die derzeit relativ schwache Nachfrage kompensiert wird.

Endverbraucher müssen sich nun entscheiden, ob sie aufgrund der schwachen Nachfrage auf fallende Preise spekulieren. Eine solche Wette kann allerdings auch nach hinten losgehen.

 

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